Es reicht! Keine massive Holzernte mehr im Stuttgarter Wald - Priorität der Naherholung

Es reicht! Keine massive Holzernte mehr im Stuttgarter Wald - Priorität der Naherholung

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Bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald hat diese Petition an Gemeinderat Stuttgart und Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg (bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald) gestartet.

Wir fordern den kurzfristigen Stopp der massiven Baumfällungen im Stuttgarter Wald und die eindeutige Priorisierung der Naherholung vor der wirtschaftlich begründeten und überzogenen Holzernte.  

Wir fordern weiterhin, dass sich der Waldbeirat endlich auch mit naturnahen Waldbewirtschaftungsmethoden wie dem Lübecker Modell ernsthaft befasst. 

Wegen gerade mal 600T€ Ertrag im Jahr wurde der Altbaumbestand in verschiedenen Stuttgarter Stadtbezirken - zuletzt 2018 und 2019 weiter drastisch reduziert und der Wald immer mehr ausgelichtet.
Parallel wird aber von Waldbesitzern beklagt, dass der Wald zunehmend unter Klimawandel, Hitze im Sommer und Borkenkäferbefall leidet. Und trotzdem wird derzeit insbesondere im Landeswald auf Stuttgarter Gebiet - wie z. B,. im Silberwald u.a. immer weiter gefällt!

Auch der NABU meldet ganz aktuell am 21.02.2022: Der Wald ist dramatisch überlastet" und fordert mehr Naturwald.

Kam zu glauben, aber die Stadt Stuttgart hat nun im derzeit diskutierten neuen Forsteinrichtungsplan für die nächsten Jahre wieder vor, mehr Bäume zu fällen! Das nach unseren Protesten erwirkte Holzernte-Moratorium soll keinen Bestand mehr haben.

Aktuelle Presseberichterstattung dazu hier:
Waldwirtschaft in Stuttgart Bürgerinitiative übt massive Kritik an der Forstverwaltung

Neue Waldstrategie sorgt für Diskussionen

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung zur Sitzungsführung im Waldbeirat, Zitat: "Wenn sich der Bürgermeister wie die Axt im Walde verhält, muss er sich auch nicht wundern, wenn von Pseudobeteiligung oder Alibiveranstaltung die Rede ist."

Wir fordern für den Wald auf Stuttgarter Gemarkung, dass sich die Stadt Stuttgart und die für den Staatswald verantwortlichen Stellen nun dringend und ernsthaft mit der zukünftigen Waldstrategie im Sinne einer naturnahen und nachhaltigen Waldpflege befassen.

Es geht um die Zukunft der Naherholung und den Erhalt der Altbaumbestände sowie um den Stopp der weiteren Auslichtung der Stuttgarter Wälder aus wirtschaftlichen Gründen.

Wir fordern konkret im Sinne der Naherholung und des Naturschutzes die Einführung eines naturnahen Waldbewirtschaftungsmodelles, das sich beispielsweise am Lübecker Konzept orientiert.

Es geht hierbei ganz konkret um diese Themen:

  1. Schutz des Altbaumbestandes
  2. Bodenschonende Rückeverfahren
  3. Vermeidung weiterer Waldauslichtung
  4. Umsetzung eines Stuttgarter Weges am Vorbild des Lübecker Modells - inklusive Zertifizierung nach den Naturland-Standards
    Mehr Infos zum Lübecker-Modell hier
    Wir haben dazu auch einen Film gedreht.
    Hier der Trailer
    Und hier der Link zum Film 38 Minuten für den Stuttgarter Wald
  5. Endlich eine ergebnisoffene Diskussion darüber im Waldbeirat und keine Albiveranstaltung 

Warum ist das wichtig?
Stuttgart braucht als feinstaubgeplagte Stadt mit Kessellage dringend Kalt- und Frischluftentstehungsgebiete sowie die für eine Großstadt wichtigen Naherholungsgebiete.
Dafür sind die Wälder unverzichtbar. Unabhängig davon ist die Artenvielfalt in den kaum noch vorhandenen Altbaumbeständen ökologisch wichtig. Weitere Bedeutung kommt ihnen bezüglich der Klimaeffekte durch die CO2-Senke in alten Waldbeständen zu.

Und trotzdem wir und wurde zuletzt am Silberwald in Degerloch, am Frauenkopf in Stuttgart Ost, in Stuttgart Rohr, in Zuffenhausen, in Stuttgart Heslach, in Degerloch, in Stuttgart Feuerbach am Heimberg und am Tauschwald sowie im Kräherwald weiter der Baumbestand mit großen Gerätschaften (Harvester) unter Inkaufnahme von langfristigen Bodenschäden dezimiert. Beginnend mit den ersten Holzeinschlägen im FFH-Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark in Stuttgart-Botnang im Februar 2018 konnte öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt werden, was zur Gründung des sogenannten Waldbeirates führte. Hier sollte über die zukünftige Waldstrategie beraten werden. Dass dies aber nicht wirklich stattgefunden hat, ist der beiliegenden Pressemeldungen zu entnehmen..

Unabhängig davon, wie die Forstverwaltung agiert: es geht um unseren Wald, um den Wald für die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger. Und darüber muss die Stadtpoliktik entscheiden. Sie hat die Verantwortung für ein nachhaltiges Vorgehen im Sinne der Stuttgarter*innen.

Denn nun geht es darum, dass die Entscheidungsträger auch tatsächlich die Bedeutung der Thematik erfassen, die Probleme verstehen und auf ernsthafte Lösungen hinarbeiten.
Das geht, wie immer, nur, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit zunimmt.

Dabei hilft es auch nicht, wenn pressewirksam versucht wird, eine wirtschaftlich motivierte Holzernte als Umweltschutzmaßnahme zu kaschieren. Da gab es beispielsweise Veröffentlichungen vom Forstamt, in denen es hieß, man wolle den Wald "winterfest" machen. Das hat selbst den bekannten Förster Peter Wohlleben persönlich auf den Plan gerufen.
Siehe hier: https://www.facebook.com/PeterWohlleben.Autor/videos/282124505824674/

Dass das Thema Wald in der Öffentlichkeit rasant an Bedeutung gewinnt, ist erkennbar.
Vor einiger Zeit gab es einen immer noch aktuellen Artikel im SPIEGEL dazu magazin.spiegel.de/SP/2019/2/161665905/index.html
sowie in der TAZ www.taz.de/!5559823/?fbclid=IwAR12dbIUv2Q54-_KO97w2aqlRyRtxXdDMsNrElpl4nNQI_ceJdq_IlkEJPA 

Die Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBiWs), der auch wir uns zwischenzeitlich angeschlossen haben, wächst kontinuierlich. Eine zuletzt veröffentlichte Petition, die zu einem Umdenken auffordert, hat bereits über 150.000! Unterschriften. www.change.org/p/wälder-sind-keine-holzfabriken-es-reicht-wir-fordern-ein-neues-bundeswaldgesetz-juliakloeckner-svenjaschulze68

Wir freuen uns über Ihre wichtige Unterstützung.
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Herzlichen Dank!
Bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald

Unser Ziel: Sensibilisierung von Politik und Öffentlichkeit.
Helfen Sie mit, Bürgerinnen und Bürger in Ihrem Umfeld sowie Meinungsbildner, Vertreter der Politik und Medienvertreter, die Sie kennen, zu sensibilisieren, damit hier endlich Einhalt geboten wird und die Stadt mit Gemeinderat und Oberbürgermeister Nopper sowie das Landwirtschaftsministerium mit Minister Hauk (verantwortlich für den Staatswald auf Stuttgarter Gemarkung) endlich für den Wald der Feinstadt- und Landeshauptstadt Stuttgart konstruktiv einsetzt.

Wir stehen sehr gerne für weitere Informationen zur Verfügung. Kommen Sie sehr gerne direkt auf uns zu. Wir helfen bei der Vernetzung und wollen uns auch selber weiter vernetzen.

Mail an wald-stuttgart@gmx.de

Infos auf Facebook: http://fb.me/waldstuttgart

Homepage: http://www.wald-stuttgart.org

Neuigkeiten auf Twitter unter https://mobile.twitter.com/zukunft_wald

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Bei 5.000 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!