
Ich habe ein neues Video eingestellt, weil es zeigt, womit ich in Berlin konfrontiert werde, nicht weil ich extra dort oder dort hinfahre, sondern weil ich damit auf meinem ganz normalen Weg durch Berlin Spandau konfrontiert werde: Tote Tiere durch mehr und mehr Menschen und Baugebiete sogar im Außenbezirk.
Video Meinen Freunden gewidmet, die so anders sind als ich.
Darum darf der geplante Siemensstadt Square nicht sein. Er ist zuviel und nicht sinnvoll. Wir verlieren die Siemens-Arbeitsplätze UND schaden der Natur.
Hintergrund und Lagebericht:
Am Ende der ganz großen Massenentlassungswellen des Siemens Konzerns mit zehntausenden verlorenen Arbeitsplätze wie unter von Heinrich von Pierer und aktuell Joe Kaeser sowie seinem Nachfolger Roland Busch stehen unstrittig ausgedünnte Industriegebiete, Werke...Es gehört ebenfalls unstrittig zur Geschäftsstrategie dazu, diese zu Geld zu machen. So ist es auch in Berlin schon in der Vergangenheit geschehen: In Berlin Siemensstadt wird nun das reine wertvollste Rest-Industriegebiet mit seiner Produktion mit Hilfe der Politiker zu einem lukrativen Mischgebiet gemacht, 60 % Freifläche werden zugebaut. Aus den nun höheren Grund- und Bodenpreisen und den Mieteinnahmen erwirtschaftet der Konzern Milliarden-Gewinne, während wie auch jetzt aktuell unstrittig Mitarbeiter trotz Milliarden-Konzerngewinn in den Vorruhestand, Altersteilzeit, woanders auch in eine andere Stadt innerhalb Siemens, ganz woanders hingehen (müssen). Abfindungen sind trotz Gewerkschaft für die, die Widerspruch leisten geringer, als für die Kollegen zuvor. Der Druck, etwas zu finden, ist hoch. Aus dem Dynamowerk Berlin ist es seit Anfang Juli bis jetzt leider noch niemandem der Mitarbeiter, die Widerspruch geleistet haben, gelungen, in Berlin etwas bei der Siemens AG zu finden. Altersteilzeit bedeutet hohe und teils tatsächlich zu hohe Verluste für den Lebensabend. Das ist das dunkle Fazit trotz Gewerkschaft IG Metall und Milliarden-Konzerngewinn. Die Gewerkschaft ist hiermit aufgefordert, zu handeln!
Für die Tiere der Gegend in Berlin Siemensstadt bedeutet das geplante Vorhaben Siemensstadt Square zusammengenommen mit den anderen unfassbar großen Baustellen, über die ich detailliert berichtete, den Verlust des Lebensraums und des Nahrungsraums und für mehr und mehr den Tod.
Ich bin nur eine Person. Aber ich habe inzwischen mit Trauer 2 tote Biber, 3 (4) tote Waschbären (einer davon evtl. ein Marderhund), 1 Eichhörnchen, 1 Vogel gesehen. Wenn ich als eine! Person das sehe, wie viele Tiere sterben dann auf den Straßen der Gegend mit immer mehr Menschen, die von A nach B fahren (müssen) und immer weniger zusammenhängendem Lebensraum für die Tiere?
Baustopp ist die einzige Lösung für Berlin. Sofortiger Baustopp. Es mag verrückt klingen, aber wer einen Berliner Außenbezirk wie Spandau zur zweiten Innenstadt erklärt, ist nicht weniger verrückt, meine ich. Denn die zweite Innenstadt in einem Außenbezirk zerstört die Stadt. Sie verdrängt durch ihre zerstörten Grünflächen und steigenden Mieten die Menschen (auch Familien mit Kindern), die niedrige Mieten und Grünflächen für ihre Kinder benötigen. Sie zerstört Kieze, gewachsene Strukturen. Sie zerstört die Natur mit ihren Tieren.