Oct 28, 2026

Unsere Forderung: Ein anderer Standort für das Suchthilfezentrum!


Die plötzliche Änderung des ursprünglichen Planungskonzepts wirft erhebliche Fragen auf. Zunächst war von einem 24/7-Modell die Rede, das suchtkranken Menschen rund um die Uhr einen  Aufenthaltsort  bieten sollte. In der aktuellen Planung sind offenbar keine regulären Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorgesehen.

Damit stellt sich die dringende Frage, wohin sich die betroffenen Menschen nachts wenden werden. Es besteht die Gefahr, dass sie durch die angrenzenden Wohnviertel ziehen und sich die bestehenden Probleme lediglich verlagern. Eine solche Planung ist aus unserer Sicht nicht schlüssig und lässt wesentliche Fragen zur tatsächlichen Entlastung des Umfelds unbeantwortet.

Wir Anwohnerinnen und Anwohner haben weiterhin erhebliche Bedenken gegen den vorgesehenen Standort und halten ausdrücklich an unserer Forderung fest, das Suchthilfezentrum an einem anderen, geeigneteren Standort zu errichten. Unsere Einwände dürfen nicht einfach übergangen werden. Wir erwarten, dass die Stadt Köln die Belastungen für das Wohnumfeld ernst nimmt und die Standortentscheidung erneut überprüft.

Wir fordern daher eine verbindliche und ergebnisoffene Prüfung alternativer Standorte, bevor an der bisherigen Planung weiter festgehalten wird. Die Stadt muss nachvollziehbar darlegen, welche Alternativen infrage kommen, und die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner transparent in diesen Prozess einbeziehen.

Es kann nicht sein, dass grundlegende Änderungen am Nutzungskonzept vorgenommen werden, während die berechtigten Sorgen der Nachbarschaft weiterhin bestehen bleiben. Wir erwarten eine Planung, die sowohl den Bedürfnissen suchtkranker Menschen als auch dem Schutz und der Lebensqualität der Anwohnerschaft gerecht wird.

Unsere Forderung ist klar: Kein Festhalten am bisherigen Standort um jeden Preis. Wir verlangen eine ernsthafte Neubewertung der Standortfrage und die Umsetzung des Suchthilfezentrums an einem geeigneteren Ort. Die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner müssen endlich konkrete Konsequenzen haben!

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