FORTNITE USK-Freigabe NICHT UNTER 18 - Shooterspiele verrohen unsere Jugend

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Das Video-Shooter(also Baller-)spiel FORTNITE des Gameentwicklers Epic Games wird weltweit in Kinderzimmern fast aller Altersgruppen gespielt (nicht selten bereits ab 5 Jahren, wie im Netz kursierende und bewundernd kommentierte Videos belegen). Ziel der frei zugängllichen und überwiegend genutzten Gratisversion "Battle Royale" ist es, im Kampf gegen hundert Gegner zu obsiegen und der letzte Überlebende bzw. das letzte überlebende Team zu sein. Dazu werden mittels diverser Waffengattungen (Schusswaffen, Explosivwaffen, Fallen etc.) die Gegner im Spielverlauf systematisch ausgeschaltet.

Zwar sind die Kampfhandlungen (wie z. B. Scharfschützengefechte) ausdrücklich maximal gewalttätig - Blut fließt jedoch nicht, stattdessen verschwinden erschossene Gegner in einem Lichtkegel. Zudem ist das Spiel vor einem comicartigen Spielhintergrund angesiedelt, weshalb es von der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) als ausreichend von der Realität distanziert eingestuft wird und daher eine Freigabe ab 12 Jahre erhalten hat.

Wer das Spiel sieht und verfolgt, was es mit den Kindern anrichtet, könnte allerdings schreien - oder weinen - angesichts einer derart groben Verantwortungslosigkeit, die hier sowohl von der Spieleindustrie als auch sämtlichen aufsichtführenden Stellen inklusive der Politik offen zur Schau getragen wird.

Die von Baller- und Gewaltspielen wie Fortnite ausgehenden GEFAHREN sind vielfältig, nicht nur für das einzelne Kind, sondern - und das wiegt vielfach schwerer - umso mehr für unsere Gesellschaft! Für den einzelnen Spieler birgt ein solches Spiel, das immer wieder mit neuen Gimmicks, Prämien und Goodies lockt, ein  ernstzunehmendes SUCHTRISIKO. - Für eine Gesellschaft aber, die ohnehin schon  an zunehmender sozialer Kälte leidet, bedeutet eine Fortnite-spielende Jugend einen BESCHLEUNIGUNGSFAKTOR IN RICHTUNG EMPATHIELOSIGKEIT UND BRUTALITÄT, denn Gewaltspiele wie Fortnite führen zur Abstumpfung gegenüber Gewalt.

Die Spieleindustrie sieht bei sich kein Problem - der schwarze Peter wird den Eltern und Lehrern zugeschoben, die verpflichtet seien, ihre Kinder bzw. Schüler medienpädagogisch entsprechend aufzuklären und zu erziehen und Beschränkungen durchzusetzen.

Als Mutter zweier Söhne (11 und 14) weiß ich: Dies ist weitestgehend unmöglich! Die von dem Spiel ausgehende Sogwirkung des Spiels ist so übermächtig, dass viele Eltern resignieren - zumal alle mit dem Scheinargument konfrontiert werden, "Meine Freunde dürfen das auch! Wenn ich nicht darf, bin ich ein Außenseiter. Wer nicht Fortnite spielt, ist uncool." So engagiert und bemüht man als Eltern auch sein mag, es gibt noch andere Pflichten, die zu erfüllen sind, als rund um die Uhr das Kinderzimmer und/oder speziell eingerichtete Überwachungsapps zu checken. Vielleicht muss man nebenbei auch noch einer Arbeit nachgehen oder hat noch andere Kinder zu versorgen etc. pp. Hat man zu Hause sämtliche Stecker gezogen, bleibt immer noch der Ganz zum Freund - bei dem weitergespielt wird.

Natürlich hat diese Problematik in ähnlicher Form schon sämtliche Generationen vor uns beschäftigt - aber die Übermacht eines Onlinespiels in unserer Zeit ist mit allem vorher Dagewesenen nicht vergleichbar.

Im Interesse unserer Jugend und unserer Gesellschaft - denn die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen! - bitte ich deshalb von ganzem Herzen um Unterstützung für meine Petition: Freigabe für Fortnite und andere Gewalt- und Ballerspiele nicht unter 18 Jahre!

 

 

 



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