Petition updateRettet die Ostsee! Den Bau des gigantischen Ostsee-Tunnels stoppen!Gefährlich: Dänische Planer können keinen Gotthard-Tunnel

BELTRETTER
Jun 7, 2016
Liebe Unterzeichner und Unterstützer,
Sie haben an unserer Online-Unterschriftenaktion gegen das geplante Mammut-Projekt Fehmarnbelt-Tunnel teilgenommen.
Nun gibt es Neues: Die Genehmigungsbehörde in Schleswig-Holstein hat jetzt die Planer des Fehmarnbelt-Tunnels wegen gleich 290 Fehlern in den eingereichten Planungsunterlagen gerügt. Die zum Teil eklatanten Fehler bestehen, obwohl die Unterlagen von den Planern bereits einmal überarbeitet werden mussten. Bei der Planung des Mammut-Projekts Belttunnel – es wäre mit 18 Kilometern Länge der längste Unterwassertunnel der Welt – kam es bereits zuvor schon zu diversen Fehlern, Mängeln und Verzögerungen. Die dänischen Planer hatten das deutsche Planungsfeststellungsverfahren lange als „Umweltgenehmigung“ missverstanden und unterschätzt. Bei der Vergabe der Bauauftrage gab es Unregelmäßigkeiten, gegen die einige nicht berücksichtigte Baukonsortien jetzt klagen, immer wieder mussten die angenommenen Kosten korrigiert werden. Die Kostensteigerungen sollen nun vermieden werden, indem länger gebaut wird. Ein Ansatz, der argwöhnisch werden lässt.
„Längst das Vertrauen entzogen“
Wir BELTRETTER, eine Bewegung aus rund 50 Initiativen, Organisationen und Unternehmen gegen das riskante Bauprojekt, fordern daher Land und Bund auf, endlich die Reißleine zu ziehen. Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER: „Wie lange wollen sich die deutsche und die schleswig-holsteinische Regierung noch brüskieren lassen? Ein Privater hätte beim Bau eines Einfamilienhauses solchen Planern längst das Vertrauen entzogen. Der Volksmund spricht in solchen Fällen von Pfusch. Beim Bau des längsten Absenktunnels der Welt durch eine empfindliche Ostsee würde solcher Pfusch gefährlich werden.“
„Es hakt seit Jahren dramatisch“
Als kürzlich der Gotthard-Tunnel fertiggestellt worden ist, zogen einige Berichterstatter Parallelen zum Belttunnel. Wir BELTRETTER halten diese Parallelen für falsch. Karin Neumann: „Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Bohren eines Tunnels durchs Gebirge und dem Ausbaggern eines 18 Kilometer langen und tiefen Grabens durch unsere empfindliche Ostsee und zudem quer zu einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Und während die Schweizer ihre Präzision unter Beweis gestellt haben, hakt es in Sachen Belttunnel seit Jahren dramatisch. Die Planer der dänischen Tunnelbaufirma Femern A/S können offenbar keinen Gotthard-Tunnel.“
Zweifel an der Wirtschaftlichkeit – Widerstand nimmt zu
Hinzu kommt, dass immer wieder massiv an der Wirtschaftlichkeit des Belttunnel-Projekts gezweifelt wird. Auf der Strecke verkehren derzeit mittels Fähre nur durchschnittlich 5.000 Fahrzeuge am Tag. Zum Vergleich: Durch den Hamburger Elbtunnel fahren täglich rund 140.000 Fahrzeuge. Der Widerstand gegen das Projekt nimmt daher weiter zu. In Vorgärten, auf Feldern, an Straßen im Norden sollen bereits mehr als 10.000 blaue Holzkreuze stehen. Das blaue Holzkreuz ist das Widerstandssymbol der BELTRETTER.
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Wir danken Ihnen herzlich.
Ihr BELTRETTER TEAM
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