Verbot von Silvesterfeuerwerk durch Privatpersonen

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In Deutschland gibt es die Tradition den Jahreswechsel mit einem bunten und lauten Feuerwerk ausklingen zu lassen, so sollten einst die bösen Geister vertrieben werden. 

Der Glaube an Geister ist längst aus Deutschland verschwunden, das Feuerwerk an Silvester ist geblieben. 

Doch das durch (zumeist stark alkoholisierte) Privatpersonen gezündete Feuerwerk in der Silvesternacht nimmt Jahr für Jahr verheerendere Ausmaße an: 

1. Die Feinstaubbelastung in der Silvesternacht beträgt durch immer potenteres Feuerwerk das 50-fache des Erlaubten. Heißt: Es wird allein in dieser Nacht so viel Feinstaub in die Luft geschossen wie sonst durch den Autoverkehr eines ganzen Jahres entsteht. 

 

2. Feuerwerk durch Privatpersonen darf ausschließlich am 31.12 und 1.1 abgefeuert werden. Doch oft schon vor dem eigentlichen Verkaufsstart und häufig auch bis zu mehr als 7 Tagen nach dem 1.1 wird weiterhin Feuerwerk abgebrannt. 

Durch die dadurch ausgelöste Angst entlaufen zahlreiche Haustiere und Wildtiere verursachen schwere Unfälle. 

Auch zahlreiche Vögel versterben durchm das Zünden von Feuerwerk wie z.B in der Silvesternacht 2011 in Arkansas, USA als rund 3000 Vögel tot vom Himmel fielen. 

 

3. Der durch das Feuerwerk entstandene Müll muss von den Kommunen entsorgt werden, allerdings nur wenn er nicht auf Privatgrundstücke fällt , wo der abgebrannte Kleinsprengstoff z.B Wasserflächen vergiftet. 

 

4. Durch unsachgemäße Anwendung von Feuerwerkskörpern  kommt es in der Silvesternacht immer wieder zu Dachstuhlbränden, viele Menschen werden ins Krankenhaus eingeliefert, da sie beim Zünden von Feuerwerkskörpern  (insbesondere Böllern) Finger und Hände verlieren, Böller werden auf Menschen geworfen, zwischen ihre Beine. 

Zum Jahreswechsel 16/17‘: 

- wurde eine 7-jährige bei Hannover durch einen Feuerwerkskörper verletzt der ihr von einer 14-jährigen in den Ausschnitt gesteckt wurde. 

 

- ein 4-jähriges Mädchen wurde in Bremen von Jugendlichen mit Feuerwerkskörpern beworfen. 

 

- In Köln verlor ein 9-jähriger zwei Finger als er einen vermeintlichen Blindgänger aufhob. 

 

- insgesamt 14 Schwerverletzte in Berlin.

 

 5. Die Schäden in Millionenhöhe  durch Brände, vorsätzliches Werfen von gezündeten Böllern in Container und Briefkästen zahlt der Steuerzahler. 

6. Obwohl es bereits verboten ist in der Nähe von Fachwerkhäusern, Altenheimen und Krankenhäusern Feuerwerk zu zünden, wird dieses Verbot ignoriert,  alte und  kranke Menschen werden unnötig gefährdet.

Gerade alte und geflüchtete Menschen, die vom Krieg traumatisiert werden, erleben durch den Lärm der detonierenden Feuerwerkskörper ihr Trauma erneut. 

 

7. Feuerwerkskörper werden als Waffe gegen Polizei und Rettungskräfte missbraucht. 

Dass dort Alkohol im Spiel ist, ist keine Entschuldigung.

 

 

Da das o.g in den letzten Jahren verstärkt eingetreten ist, bitten wir Sie den Beispielen vieler Städte in Frankreich, Dänemark, Luxemburg und den Niederlanden zu folgen und ein generelles Verbot von Feuerwerk durch Privatpersonen sowie dessen Verkauf umzusetzen, sodass Menschen zukünftig ohne Angst an einem Ort das Feuerwerk anschauen können.