Michael BormannDoberschau-Gaußig, Deutschland
06.05.2026

Im Gespräch mit dem Bürgermeister kamen doch ein paar interessante Fakten zur Sprache. Der Bürgermeister teilte mir mit, dass ein Großteil der Fläche des geplanten Solarparks bereits als Bauland ausgewiesen ist. Der betreffende Landwirt nutzt dieses Bauland aber bisher weiterhin als landwirtschaftliche Fläche und will diese Fläche nun an den Solarparkbetreiber verpachten. Als weitere Argumente für den Solarpark führe er die zu erwartenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer an. Er stellte ohne die zu erwartenden Einnahmen die Vereinsförderung in der Gemeinde durch die Gemeindeverwaltung in Frage. Des Weiteren führte der Bürgermeister an, dass noch ein Planungsbüro mit einem Entwurf des Solarparks beauftragt werden soll, zu dem sich die Einwohner dann äußern und Einwände erheben können. Außerdem führte er an, dass ihm in einem 200-Meter-Bereich um die Bahntrasse, an welcher der geplante Solarpark gebaut werden soll, mehr oder minder die Hände gebunden seien. Ich habe dazu einen interessanten Artikel der Leipziger Volkszeitung gefunden (siehe https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/oschatz/oschatz-solarparks-an-bahnstrecken-bedrohen-aecker-und-landschaftsaesthetik-HZIWJCPESFBBBKDJSCX7FTHL6Q.html Dort heißt es u. a.:

"Der Gesetzgeber hat die Auffassung, dass links und rechts von Autobahnen und mehrgleisigen Bahnlinien dieser Anblick am wenigsten stört. Deshalb hat er für diese 200 Meter breiten Korridore neben den Trassen das Baurecht für Solaranlagen und Windräder vereinfacht. "

 

Diese Argumente lassen sich durch mich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht oder nur schwer verifizieren. Ich lasse diese Petition daher vorerst weiterlaufen.

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