
Stoppt den Kahlschlag bei der häuslichen Pflege
Das Anliegen
Die Forderung:
Wir fordern den Deutschen Bundestag und Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann auf, das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) drastisch nachzubessern. Der geplante ersatzlose Wegfall des Entlastungsbetrags für Pflegegrad 1, die Streichung des 40%-Umwandlungsanspruchs sowie die Monopolisierung der Verhinderungspflege müssen gestoppt werden!
Warum das wichtig ist:
Unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ plant die Bundesregierung ab dem 1. Januar 2027 eine massive Kürzungswelle in der häuslichen Pflege, die alle Pflegebedürftigen von Pflegegrad 1 bis 5 im Alltag hart trifft:
Streichung bei Pflegegrad 1: Für Menschen mit dem Pflegegrad 1 wird der monatliche Entlastungsbetrag von 131 Euro komplett und ersatzlos gestrichen. Da Betroffene in diesem Grad ohnehin kein Pflegegeld oder Sachleistungen erhalten, bricht damit die einzige und wichtigste Hilfe für Haushalts- und Alltagshilfen komplett weg. Betroffene werden völlig allein gelassen, bevor die Pflege überhaupt richtig begonnen hat.
80%-Kürzung bei Pflegegrad 2 bis 5: Wer einen höheren Pflegegrad hat, verliert den so wichtigen 40%-Umwandlungsanspruch und den freien Zugang zur Verhinderungspflege. Ein reales Praxisbeispiel zeigt den Wahnsinn: Ein Pflegebedürftiger mit Pflegegrad 3 nutzt aktuell diese Budgets für seine hauswirtschaftliche Versorgung und stundenweise Betreuung.Das ergibt ein jährliches Budget von max.12.299 Euro für dringend benötigte Hilfe im Alltag. Ab 2027 bleibt ihm dafür ausschließlich das neue Sozialraumbudget von 175 Euro im Monat (2.100 Euro im Jahr). Das ist eine Budgetkürzung um über 80 %!
Die fatalen Folgen:
Frühzeitige Heimunterbringung: Wenn die präventive Hilfe bei PG 1 wegbricht und das Budget bei den Pflegegrade 2-5 kollabiert, werden Pflegebedürftige viel schneller zu schweren Pflegefällen und in die vollstationäre Heimunterbringung gedrängt.
Existenzvernichtung im Mittelstand: Tausende staatlich anerkannte Alltags- und Betreuungsdienste verlieren ihre Abrechnungsgrundlage. Arbeitsplätze von engagierten Mitarbeitern im lokalen Dienstleistungssektor stehen vor dem Aus.
Wir fordern im parlamentarischen Verfahren:
Hände weg vom Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1! Die 131 Euro im Monat müssen als Einstiegshilfe für die Bewältigung des Haushalts erhalten bleiben.
Erhalt des Umwandlungsanspruchs (40 %)! Die flexible Nutzung der ambulanten Sachleistungen für anerkannte Alltagsdienste muss bleiben.
Faire Öffnung des Überbrückungsbudgets! Auch anerkannte Betreuungsdienste müssen daraus weiterhin stundenweise Ersatzpflege abrechnen dürfen.
Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition! Schützen wir gemeinsam die Würde der Pflegebedürftigen und die Existenz derer, die sie täglich unterstützen.

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Das Anliegen
Die Forderung:
Wir fordern den Deutschen Bundestag und Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann auf, das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) drastisch nachzubessern. Der geplante ersatzlose Wegfall des Entlastungsbetrags für Pflegegrad 1, die Streichung des 40%-Umwandlungsanspruchs sowie die Monopolisierung der Verhinderungspflege müssen gestoppt werden!
Warum das wichtig ist:
Unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ plant die Bundesregierung ab dem 1. Januar 2027 eine massive Kürzungswelle in der häuslichen Pflege, die alle Pflegebedürftigen von Pflegegrad 1 bis 5 im Alltag hart trifft:
Streichung bei Pflegegrad 1: Für Menschen mit dem Pflegegrad 1 wird der monatliche Entlastungsbetrag von 131 Euro komplett und ersatzlos gestrichen. Da Betroffene in diesem Grad ohnehin kein Pflegegeld oder Sachleistungen erhalten, bricht damit die einzige und wichtigste Hilfe für Haushalts- und Alltagshilfen komplett weg. Betroffene werden völlig allein gelassen, bevor die Pflege überhaupt richtig begonnen hat.
80%-Kürzung bei Pflegegrad 2 bis 5: Wer einen höheren Pflegegrad hat, verliert den so wichtigen 40%-Umwandlungsanspruch und den freien Zugang zur Verhinderungspflege. Ein reales Praxisbeispiel zeigt den Wahnsinn: Ein Pflegebedürftiger mit Pflegegrad 3 nutzt aktuell diese Budgets für seine hauswirtschaftliche Versorgung und stundenweise Betreuung.Das ergibt ein jährliches Budget von max.12.299 Euro für dringend benötigte Hilfe im Alltag. Ab 2027 bleibt ihm dafür ausschließlich das neue Sozialraumbudget von 175 Euro im Monat (2.100 Euro im Jahr). Das ist eine Budgetkürzung um über 80 %!
Die fatalen Folgen:
Frühzeitige Heimunterbringung: Wenn die präventive Hilfe bei PG 1 wegbricht und das Budget bei den Pflegegrade 2-5 kollabiert, werden Pflegebedürftige viel schneller zu schweren Pflegefällen und in die vollstationäre Heimunterbringung gedrängt.
Existenzvernichtung im Mittelstand: Tausende staatlich anerkannte Alltags- und Betreuungsdienste verlieren ihre Abrechnungsgrundlage. Arbeitsplätze von engagierten Mitarbeitern im lokalen Dienstleistungssektor stehen vor dem Aus.
Wir fordern im parlamentarischen Verfahren:
Hände weg vom Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1! Die 131 Euro im Monat müssen als Einstiegshilfe für die Bewältigung des Haushalts erhalten bleiben.
Erhalt des Umwandlungsanspruchs (40 %)! Die flexible Nutzung der ambulanten Sachleistungen für anerkannte Alltagsdienste muss bleiben.
Faire Öffnung des Überbrückungsbudgets! Auch anerkannte Betreuungsdienste müssen daraus weiterhin stundenweise Ersatzpflege abrechnen dürfen.
Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition! Schützen wir gemeinsam die Würde der Pflegebedürftigen und die Existenz derer, die sie täglich unterstützen.

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Petition am 14. Oktober 2026 erstellt