Das Treffen im Sinner Rathaus: Eine Seite bewegt sich, die andere steht (noch)still


Die UNB hat in Kooperation mit Hessen Forst beim Treffen mit Gemeinden und ehrenamtlichen Naturschützern geliefert: Zum einen wurde die Planung für ein aufwändiges Amphibien- und Reptilien - Schutzkonzept vorgestellt. Zum anderen steht die Umleitung durch das Stippbachtal im nächsten Jahr nun doch nicht mehr zwingend fest, sondern man sucht aktuell nach Alternativen! Von UNB und Hessen Forst sind deutlich Bemühungen erkennbar. Nun erwarten wir von der Gemeinde Sinn, dass sie die Artenschutzbemühungen tatkräftig unterstützt und versteht, dass der schädlichste Faktor immer noch der Verkehr ist und bleibt, auch wenn im nächsten Jahr die Planungen umgesetzt werden! Auch auf dieser Seite muss man endlich kritisch reflektieren und transparenter werden: Die Gemeinde Ehringshausen ist bereit, die Ergebnisse der Verkehrszählung zu veröffentlichen. Warum das Schweigen auf Sinner Seite? Warum stehen auf Kölschhäuser und Dreisbacher Seite Infotafeln, die auf das Miteinander von Spaziergängern, Radfahrern, Tieren, Autofahrern und die nötige Rücksichtnahme hinweisen und auf Sinner Seite bleibt das Schild verschwunden? Warum sind zahlreiche Sondergenehmigungen erteilt worden und es bleibt undurchsichtig, auf welcher Grundlage sie erteilt wurden und gelten? Warum weist man nicht mit entsprechenden Verkehrsschildern zur Sicherheit der Erholung Suchenden auf diese hin? Die Stippbach ist auch Naherholungsgebiet! Sinn muss glaubwürdig darlegen, dass es sich den Bemühungen der Naturschutzbehörden nicht versperrt und dringend "nachziehen"! Daher: Teilt weiter unsere Petition, damit alle Verantwortlichen gute Arbeit machen können!