Sursee (CH) bitte beende das respektlose Köpfen von echten Gänsen an der "Gansabhauet"

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Die Ursprünge der traditionellen Gansabhauet, die jeweils am Martinstag vor dem Surseer (CH) Rathaus über die Bühne geht, sind noch immer im Dunkeln. Sicher ist hingegen, dass der Brauch, der etwas um 1820 entstand und jedes Jahr am 11. November in CH-Sursee stattfindet, an Respektlosigkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen kaum zu überbieten ist. Bei der Gansabhauet geht es darum, den Hals von zwei leblosen Gänsen mit einem Säbelhieb zu durchtrennen. Früher waren ähnliche Bräuche wie dieser in ganz Europa verbreitet. In die heutige Zeit passt ein Anlass wie die Gansabhauet in CH-Sursee aus tierethischen Gründen sicher nicht mehr. In anderen Teilen Europas hat man sich unterdessen von echten Gänsen verabschiedet und verwendet stattdessen Attrappen. Denn auch zahlreiche Kinder wohnen dem alljährlichen "Spektakel" zu. Was diese bei einem solchen archaischen Brauch in Bezug auf Tierethik und den Umgang mit Tieren lernen, möchte man sich gar nicht ausdenken. Gekleidet in einen roten Umhang, bewaffnet mit einem stumpfen Säbel, die Augen hinter der goldenen Sonnenmaske verbunden, versuchen die jungen Menschen das tote Tier mit einem einzigen Hieb herunterzuschlagen. Wem das gelingt, der erhält Anerkennung und ein Essen - und er/sie darf das tote Tier behalten. Vor den Schlägen gegen das aufgehängte Tier, müssen die jungen Männer und Frauen Wein trinken und sich um die eigene Achse drehen, nur um dann, unter den Augen der johlenden Menge, den Körper des toten Tieres zu misshandeln. Der Familienanlass wird auf der Internetseite der Gemeinde Sursee mit einer "besonderen Atmospäre" beschrieben, die Schläge gegen das Tier als "Kunststück" glorifiziert. Wir setzen uns dafür ein, dass die Organisatoren dieses Brauchtums per sofort auf den Einsatz von echten toten Gänsen verzichten und dafür eine künstliche Gans einsetzen. Den toten Körper eines gesunden Tieres derart zu misshandeln gehört unserer Ansicht nach nicht in die heutig Zeit, sondern eben ins Mittelalter.



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