Großer Erfolg: Die Stadt reagiert und legt Umbaupläne für die Baumberger Straße vor!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir haben gemeinsam ein wichtiges Ziel erreicht: Durch unseren starken Rückhalt mit mittlerweile über 268 Stimmen hat die Stadtverwaltung Langenfeld offiziell auf unsere Petition reagiert und konkrete Pläne für die Baumberger Straße vorgelegt.
Die wichtigste Nachricht: Die Gefahrenstelle an der Baumberger Straße / Unterführung Treibstraße wird baulich umgebaut! Die Umsetzung ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant [1].
Die Stadt erklärt, dass statt eines Zebrastreifens (der rechtlich für Rad fahrende Kinder dort zu gefährlichen Situationen führen könnte) eine bauliche Verengung der Fahrbahn kommt. Die Gehwege werden verbreitert, wodurch die Querungsstrecke für die Kinder deutlich kürzer wird. Autos können dort nicht mehr aneinander vorbeifahren, müssen abbremsen und es kommen Halteverbote für eine bessere Sicht. Die Vermessungen laufen bereits.
Gemäß den Vorgaben der Stadtverwaltung leite ich Ihnen die offizielle Antwort der Verwaltung hier im Original und vollständig ungekürzt weiter:
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"zuständigkeitshalber wurde mir Ihre Nachricht weitergeleitet, gerne teile ich Ihnen folgend die aktuellen Planungen zu dem Bereich mit.
Tatsächlich wurde das Thema bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 ausführlich behandelt und politisch beraten.
Bezugnehmend auf einen politischen Antrag hat die Verwaltung in der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses vom 11.06.2026 eine Entwurfsskizze vorgelegt, wie die Querungssituation Baumberger Straße / Unterführung Treibstraße optimiert werden kann (abrufbar über das städtische Ratsinformationssystem, TOP Ö13, DS 18/379; https://sessionnet.owl-it.de/langenfeld/bi/vo0050.asp?__kvonr=26282
Für die Sitzung wurde ausführlich dargestellt welche Varianten geprüft wurden und eine fachliche Empfehlung dargelegt.
Dabei wurde auch die Anlage eines Fußgängerüberwegs (FGÜ) geprüft. Diese scheidet jedoch aus, weil die Wegeverbindung eine stark befahrene Radverkehrsachse darstellt und Radfahrende einen FGÜ nicht bevorrechtigtnutzen können (es sei denn, dass Fahrrad wird geschoben). Da bei Kindern und Jugendlichen erfahrungsgemäß kein hinreichendes Verständnis der bevorrechtigten Stellung von Fußgängern an FGÜ vorliegt und häufig die Situation nicht richtig eingeschätzt wird, besteht ein hohes Potential für gefährliche Verkehrssituationen.
Weiterhin wurde eine Verbreiterung der Seitenbereiche und Einengung der Fahrbahn überprüft. Es zeigt sich, dass diese Variante die Bestandssituation in mehreren Punkten erheblich verbessert.
In der Planung werden die Seitenbereiche verbreitert, sodass für den Kfz-Verkehr auf der Baumberger Straße im Querungsbereich kein Begegnungsverkehr möglich ist. Aufgrund der beidseitigen Hindernisse wird die Vorfahrt über Beschilderung geregelt.
Um angemessene Sichtverhältnisse zu gewährleisten, werden Halteverbotsbereiche angrenzend an den Querungsbereich ausgewiesen.
Die Verbreiterung der Seitenbereiche bringt folgende Vorteile mit sich:
Fußverkehre haben eine deutlich verbesserte Sicht auf den Kfz-Verkehr.
Die Querungsstrecke wird erheblich verkürzt.
Der Längsverkehr (zu Fuß gehende Personen) wird durch zu Fuß gehende Personen, die im Bereich der Querungsstelle warten, nicht behindert.
Verbessertes Sichtfeld des Kfz-Verkehrs auf die Querungsstelle.
Da auf der Fahrbahn kein Begegnungsverkehr möglich ist, kann eine Beruhigung des Verkehrs erreicht werden.
Für den Radverkehr wird die besonders wichtige Achse (auch für Schülerverkehre) über Treibstraße und Baumberger Straße zwischen Langenfeld und Monheim-Baumberg gestärkt.
In Fahrtrichtung Baumberg kann sich der Radverkehr über die Schleuse gesichert in den Kfz-Verkehr eingliedern.
In Fahrtrichtung Langenfeld ist der Radverkehr gegenüber den entgegen kommenden Kfz-Verkehr bevorrechtigt (Beschilderung) und kann gesichert Richtung Unterführung Treibstraße abbiegen.
Die im Anhang befindliche Entwurfsskizze der Vorzugsvariante lag der Politik zur Beratung vor und die Umsetzung wurde einstimmig beschlossen.
Daraufhin wurde durch die Verwaltung eine Vermessung beauftragt, zudem wurde ein Antrag auf Fördermittel gestellt.
Aktuell wird die Ausführungsplanung erarbeitet, mit der Umsetzung kann in der ersten Jahreshälfte 2027 gerechnet werden.
Gerne dürfen Sie diese Mail an die Teilnehmenden der Petition weiterleiten.
Ich weise jedoch explizit darauf hin, dass dabei keine Kürzungen oder Veränderung am Text vorgenommen werden dürfen."
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Ein riesiges Dankeschön an jeden Einzelnen von euch für die Unterstützung! Durch unsere gemeinsame Aktion haben wir bewirkt, dass die Pläne nun offen auf dem Tisch liegen und wir genau wissen, wann gebaut wird.
Herzliche Grüße!