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Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin: Komplettsanierung des Chemiegebäudes Takustraße 3, FU Berlin

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Das Chemie-Institut der Freien Universität Berlin hat sich in den letzten Jahrzehnten einen international guten Ruf aufgrund seiner exzellenten Forschung und Lehre aufgebaut. So lehrte unter anderem Gerhard Ertl an der Freien Universität, der 2007 als erster Deutscher seit knapp 20 Jahren mit dem Nobelpreis in Chemie geehrt wurde.

Im kompletten Gegensatz dazu steht der marode Zustand der Gebäude des Institutes. Statt einer Komplettsanierung werden immer wieder Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Nicht zuletzt dadurch müssen jährlich mehrere Millionen investiert werden, die von der Freien Universität getragen werden und an anderer Stelle fehlen, um das Gebäude zu betreiben.

Seit 1990 ist bekannt, dass das Gebäude mit Asbest isoliert wurde. Seit 1996 ist klar, dass saniert werden muss. Seit 2006 ist der Sanierungsfall nach den bundesweiten Asbestrichtlinien in die höchste Dringlichkeitsstufe eingeordnet. Demnach muss die Komplettsanierung des Gebäudes spätestens im Laufe von 3 Jahren beginnen. Bis heute ist nichts passiert! Die benötigten Geldmittel werden vom Berliner Senat nicht freigegeben, stattdessen werden Neubauten an der Humboldt-Universität und der Technischen Universität finanziert.

Die Unterzeichner wenden sich an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und fordern die Ausarbeitung eines Finanzierungskonzeptes in Zusammenarbeit mit der Freien Universität, das eine schnellstmögliche Sanierung des maroden Institutsgebäudes als Ziel setzt.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wissen/hochschulbauten-vorsicht-fallende-deckenplatten/8592970.html



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