Schluss mit der dauerhaften Belastung durch hohe Spritpreise

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Das Anliegen

Ich bin auf mein Auto angewiesen und erlebe täglich, wie stark die Kosten für Benzin und Diesel die Haushaltskasse belasten. Deshalb habe ich diese Petition gestartet. Seitdem haben bereits 3.540 Menschen mit ihrer Unterschrift gezeigt, dass dieses Thema viele Bürgerinnen und Bürger betrifft.
Gerade für Menschen, die auf dem Land leben oder täglich zur Arbeit pendeln, ist das Auto häufig keine freiwillige Bequemlichkeit, sondern eine notwendige Voraussetzung dafür, überhaupt zur Arbeitsstelle, zum Arzt, zum Einkauf oder zu anderen wichtigen Einrichtungen zu gelangen. Der öffentliche Nahverkehr bietet insbesondere in vielen ländlichen Regionen keinen gleichwertigen Ersatz.
Die Entwicklung der Kraftstoffpreise hat inzwischen ein Niveau erreicht, das für viele Haushalte zu einer erheblichen finanziellen Belastung geworden ist. Ende September 2026 lag der bundesweite Durchschnittspreis laut ADAC bei rund 2,26 Euro pro Liter Super E10 und 2,41 Euro pro Liter Diesel. Damit können selbst normale Arbeitswege schnell zu einem erheblichen monatlichen Kostenfaktor werden.
Die Politik hat inzwischen auf die hohen Preise reagiert. Für Oktober bis Dezember 2026 wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel befristet gesenkt. Einschließlich der Auswirkungen auf die Mehrwertsteuer entspricht die Entlastung rund 17 Cent pro Liter. Insgesamt sollen Bürger und Wirtschaft dadurch um etwa 2,5 Milliarden Euro entlastet werden.
Diese Maßnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung. Sie ist jedoch befristet und endet bereits zum Jahresende 2026. Genau deshalb darf die Diskussion über bezahlbare Mobilität nicht nach einigen Monaten wieder beendet werden.
Auch für die Zeit danach braucht es verlässliche und dauerhafte Lösungen. Die Bundesregierung hat angekündigt, spätestens zum 1. Januar 2027 Gespräche über einen möglichen Spritpreisdeckel nach Vorbildern anderer europäischer Länder zu führen. Diese Diskussion muss aus Sicht dieser Petition ernsthaft und transparent geführt werden.
Unsere Forderungen
Wir fordern eine dauerhafte Entlastung der Menschen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind.
Dazu gehören insbesondere:
dauerhaft niedrigere Belastungen auf Benzin und Diesel, insbesondere bei staatlich beeinflussbaren Preisbestandteilen,
eine ernsthafte Prüfung eines wirksamen Spritpreisdeckels, um extreme Preisspitzen zu begrenzen,
eine stärkere Entlastung von Berufspendlern, insbesondere von Menschen in ländlichen Regionen,
verlässliche und langfristig planbare Regelungen statt immer neuer kurzfristiger Entlastungsmaßnahmen,
und eine politische Lösung, die berücksichtigt, dass Millionen Menschen auch in Zukunft auf das Auto angewiesen sein werden.
Natürlich müssen langfristig auch alternative Antriebe und andere Formen der Mobilität weiterentwickelt werden. Der notwendige Übergang kann jedoch nicht bedeuten, dass Menschen, die heute auf ein konventionelles Fahrzeug angewiesen sind, finanziell immer stärker belastet werden.
Mobilität darf kein Luxus werden.
Wer arbeitet, zur Ausbildung fährt, seine Familie versorgt oder auf dem Land lebt, darf nicht durch immer höhere Kraftstoffkosten unverhältnismäßig belastet werden.
Diese Petition soll deshalb weiterhin ein deutliches Zeichen setzen: 3.540 Unterschriften sind ein Anfang – jetzt braucht es konkrete und dauerhafte Lösungen.
Wenn auch Sie der Meinung sind, dass bezahlbare Mobilität für alle erhalten bleiben muss, unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift

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Julian DreesPetitionsstarterin/Petitionsstarter29 Jahre Alt Kfz - Mechatroniker und Vater

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