Eine Stadt für alle - Potsdam kämpft für seine FH!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 1.000.


Potsdam – das sind WIR, nicht die ehemaligen barocken Häuserfassaden einer preussichen Vergangenheit.

Es klingt natürlich, den Wert eines öffentlichen Raumes zu erhalten und sogar aufzuwerten. Die potsdamer Stadtentwicklungspolitik tut aber das Gegenteil und gilt nicht der Stadt, nicht seinen Menschen, sondern dem Teil der Besuchenden und Bewohner_Innen mit dem nötigen Geld.

Anstatt das Potential des alten Fachhochschulgebäudes in Potsdams Mitte für kulturelle und soziale Zwecke zu nutzen, möchte die Stadt, der das Gebäude gehört, jenes Gebäude verkaufen, abreißen lassen und an seiner Stelle sollen teure Stadtwohnungen und Cafés entstehen. Somit wird öffentlicher Raum mit sozio-kulturellem Wert für die gesamte Bevölkerung zu einem exklusiven Raum für Privatpersonen die ihn sich leisten können.

Die FH, ehemaliges DDR-Lehrerinstitut, das in den 1970er Jahren errichtet wurde, könnte ähnlich wie das ebenfalls zum Abriss verurteilte Rechenzentrum ein Kulturzentrum der Stadt werden. Unter anderem mit freien Räumen, Alteliers, Werkstätten, Studios, Literaturcafés und Esslokalen für den schmalen Taler. Die Sanierung ist mit Sicherheit nicht günstig aber das ist der Abriss und das Errichten der geplanten Stadthäuser im reanimierten Barock definitiv auch nicht. Nur die Menge an Menschen, die Menge der Bevölkerung, die tatsächlich etwas davon hat, ist im erstgenannten Szenario wesentlich größer.

Erhalten wir was wir haben und sagen JA zu einer Stadtpolitik die an die Stadt gerichtet ist. Die Stadt sind wir. Die Stadt ist heute und liegt nicht in der Vergangenheit!

Mit dem Abriss von DDR Gebäuden, die wertvollen öffentlichen Raum bieten, zur Errichtung von neu-barocken Prestigeobjekten und einer Politik, die sich an die Vergangenheit und weder an die Gegenwart, noch and die Zukunft richtet, wird zeitgleich ein großer Teil der Bevölkerung ausgeschlossen, Potential für Kreativität und Jugend verspielt, und DDR-Geschichte verleugnet.

Fakt ist, Potsdam wird nie wieder preussisch sein und es wird immer auch eine DDR-Geschichte haben. Fakt ist, die heutige Jugend ist die Zukunft der Stadt. Ihr sollte nicht nur Raum am Rande der Stadt gegeben werden! Bringt die Jugend und bringt Kreativität wieder in die Mitte. Fakt ist, die Potsdamer Bevölkerung hat mit Wohnungsmangel und hohen Mietpreisen zu kämpfen, aber Luxuswohnungen in der Altstadt werden dieses Problem nicht lösen.

Setzen Sie heute ein Zeichen! Für ein Potsdam der Gegenwart, für ein kreatives Potsdam, ein buntes Potsdam, für ein Stadtbild, dass seine ganze Geschichte zeigt. Setzen Sie ein Zeichen für uns! Wir sind Potsdam!

In unserem Interesse soll die FH erhalten bleiben und sein Potential als Kulturzentrum genutzt werden!

 

Es wurde auch ein "Bürgervorschlag zur laufenden Verwaltung" eingereicht, der eine entsprechende Änderung der Bauleitplanung vorsieht. Dessen Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam folgt ab dem 21. August 2017.

https://buergerbeteiligung.potsdam.de/vorschlag/fachhochschule-weiter-nutzen-durch-aenderung-der-bauleitplanung 

Verleihen wir diesem Vorschlag eine breite Masse der Zustimmung!

 

Der Architekturstreit in Potsdam hat es auch in die großen Medien geschafft. Mehr Info unter:

Arte Metropolis - Metropolenreport Potsdam  https://www.youtube.com/watch?v=srgbpc72rEo  (30.04.2017) 

ZDF heute in Deutschland - Streit um Potsdams Mitte https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-deutschland/potsdams-mitte-fachhochschule-100.html  (17.07.2017) 



Heute: Jan verlässt sich auf Sie

Jan Fjornes benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Potsdam: Eine Stadt für alle - FH in Potsdams Mitte muss bleiben!”. Jetzt machen Sie Jan und 711 Unterstützer/innen mit.