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Stärken Sie den ÖPNV und den Fuß- und Radverkehr zur Bewältigung der B7-Sperrung

Diese Petition hat 359 Unterschriften erreicht


 

Am 5. November 2014 veröffentlichte die Bergische IHK in Wuppertal eine Umfrage, die die Umsatzrückgänge von Einzelhandel und Gastronomie in Wuppertal Elberfeld aufzeigte. Als Ursache wurde die baustellenbedingte Sperrung der B7 im Elberfelder Zentrum ausgemacht, insbesondere das schlechte Abfließen des Autoverkehrs am Robert-Daum-Platz und im Luisenviertel. In einer panikartigen Reaktion hat daraufhin Oberbürgermeister Peter Jung angeordnet, an der Kreuzung eine Fußgängerampel außer Betrieb zu nehmen. Am selben Abend wurde diese aber auf Veranlassung von Polizei und Ordnungsamt wieder eingeschaltet, denn die Fußgänger ließen sich nicht einfach verdrängen, es gab eine veritable Abstimmung mit den Füßen. Als weitere Maßnahmen wurden die dem Busverkehr vorbehaltene Straßen Wall und die untere Südstraße ab 18 Uhr für den Individualverkehr freigegeben. All dies zeigt die verhängnisvolle wie simple Denkweise auf, dass man störenden Verkehr mit noch mehr Straßen bekämpfen könnte. Nun behindern am Abend schlecht besetzte Autos die mehrheitlich gut besetzten Busse im Fahrplan und die Fußgängerzone wird am Abend geteilt.

 

Dabei gibt es genügend Möglichkeiten, den Autoverkehr zu lenken und - noch besser - mit dem ÖPNV eine wirkliche Alternative. Deshalb sollten Maßnahmen wie
- ein 20-Minuten-Takt am Samstag,
- eine Ausweitung des Ab-in-die-City-Tickets
- vergünstigte Tickets für Einzelhändler
- mehr Fahrradstellplätze
- ein ganzjähriger Gepäckservice mit Zustellfunktion 

ernsthaft geprüft und dann auch realisiert werden. Natürlich sind die Beispiele, die hier aufgezeigt werden nicht vollständig, gerne können weitere Anregungen gesammelt werden.

 

Der Unmut über diese Maßnahme war groß, allein es fehlt in Wuppertal an einer machtvollen Stimme, die die Anliegen der Bus- und Schwebebahnfahrer, der Radfahrer und Fußgänger vertritt. Diese Petition soll aufzeigen, dass DU nicht alleine bist und dem Oberbürgermeister klar machen, dass es andere Wege gibt, mit zu viel Autoverkehr umzugehen.

 

Der ADFC hat sich bereits dazu geäußert, ebenso die Grünen und die Linken. Die Wuppertaler Rundschau fasste die Positionen zusammen.

 

Es wird Zeit, dass der Stadtspitze und auch dem Einzelhandel aufgezeigt wird, dass der ÖPNV die Kunden in die Stadt bringt, nicht nur das Auto. Es wird Zeit, dass verstanden wird, dass der ÖPNV von Problemen befreit – dem Robert-Daum-Platz als Nadelöhr, der lästigen Parkplatzsuche, dem Eiskratzen im Winter, dem Stau, dem Stress und den Benzinkosten.

 

„Wuppertal macht was anderes“ war der Slogan einer vom Oberbürgermeister initiierten Kampagne zu neuen Stadtperspektiven. Sorgen wir dafür, dass daraus eine stimmvolle Aufforderung für mehr Lebensqualität, erfolgreichen Einzelhandel und eine gesündere Umwelt dieser Stadt wird: Wuppertal, mach et anderes! Wuppertal, mach et besser!



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