署名活動についてのお知らせ"NO5G in RAVENSBURG und deutschlandweit"- KLIMA VOR KAPITAL//VERZICHT STATT VERSTRAHLUNG!5G - Worum es beim Diskurs wirklich geht !!
Stefan Weinert88212 Ravensburg, ドイツ
2019/11/07

Liebe Mitstreiter/innen,

wir alle - ob Befürworter oder Gegner der 5G-Mobilfunkstrahlung - stehen in der Gefahr, bei der Diskussion um diese Strahlentechnik den Fokus auf die jeweils verkehrte Stelle zu legen. Es geht meines persönlichen Erachtens. nämlich nicht primär darum, im Diskurs zu "beweisen", dass 5G für Mensch, Fauna und Flora gesundheits- und entwicklungsschädigend, oder eben "harmlos" ist (denn das ist  aus bestimmten Gründen objektiv fast unmöglich, siehe unten), sondern die Forderung beider Seiten muss jeweils eine andere sein. Die Leser/innen dieser Zeilen müssen sich keinesfalls meiner Meinung anschließen, im Gegenteil. Mir jedoch ist es wichtig, gerade (auch als entschiedener Gegner von 5G), dies dennoch als Beitrag zum sachlichen Diskurs zu schreiben. 

Inzwischen gibt es wirklich unzählige Gutachten, Forschungsergebnisse, persönliche Erfahrungsberichte, die "belegen", dass 5G in der Tat sehr menschen- und darüber hinaus grundsätzlich bioschädlich (Bioethik) ist. Genauso aber gibt es Gutachten, Forschungsergebnisse etc. die "belegen", dass dem nicht so sei. Befürworter unterstellen den Gegnern, sie würden 5G dämonisieren oder Verschwörungstheorien anhängen; Gegner unterstellen den Befürwortern schlichtweg Unverantwortlichkeit. Und so wird es - trotz zahlreicher Petition gegen 5G (in Ravensburg mittlerweile 4.200 Unterschriften) - weitergehen. 

Was wir wirklich brauchen, ist ein (bundesweites) objektiv unabhängiges professionelles Expertengutachten - am besten durch zwei eben solche Zweitgutachten belegt - die klar durch empirische Daten und von beider  seiten anerkannt belegen, wie es sich bei der 5G-Mobilfunkstrahlung wirklich verhält. So schreibe ich es auch in der Ravensburger Petition "NO5G" in einem der Updates und so wird es auch von anderen Petent/innen gesehen.  

Da gibt es dann drei Möglichkeiten.

a) Die Gutachten sagen aus, 5G - terrestrisch und orbital - ist für das Leben auf dem Planeten Erde (vor allem für den homo sapiens) ungefährlich bzw. nicht gefährlicher als das bisherige 4G/LTE. In dem Fall, käme es dennoch durch 5G zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Menschen, kann dieser seine Kommune bzw. den Staat in Haftung nehmen und regresspflichtig machen. Bei gesundheitlichen Beeinträchtigen bei Tieren, sind es die Landwirte, Tierschutzvereine und Tierhalter, die Regress einfordern werden. Bei Schädigung der Pflanzen durch 5G sind es die Umweltverbände und ebenso Landwirte, die von Kommune und Staat finanzielle Wiedergutmachung fordern werden. 

b) Die Gutachten sagen aus, 5G - terrestrisch und orbital - ist für das Leben auf dem Planeten Erde (vor allem für den homo sapiens) gefährlich und vor allem gefährlicher als das bisherige 4G/LTE, wobei die "Gefährlichkeit" konkret benannt wird. In dem Fall, käme es dennoch zur Implementierung von 5G, würden sich Kommune und Staat definitiv und explizit gegen das im GG verankerte Vorsorgeprinzip wenden, und sich von vorn herein - im Falle einer gesundheitlichen Schädigung durch 5G, die unweigerlich erfolgen wird - einer Prozesswelle unbekannten Ausmaßes begeben. Deshalb würde es zum Verzicht auf 5G kommen. 

c) Es gibt trotz Bemühens kein Gutachten, das klar und empirisch a) oder b) von beiden Seiten akzeptiert belegen kann ( jetziger Stand 2019). Diese "Patt"-Situation ist durchaus voraus zu sehen, da Wirtschaft und Politik andere Interessen vertreten, als viele Bürger und  Bürgerinnen und Verbraucher und von beiden Seiten jeweils interessenaffine Gutachter bestellt würden (dito 2019). Auch in diesem Fall würden sich Kommune und Staat im Falle von Gesundheitsschädigungen des auf der Erde Lebenden juristisch schuldig machen, da ein Unschädlichkeitsnachweis fehlt. 

Mit umweltfreundlichen Grüßen, 

Stefan Weinert, Ravensburg
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"Schwäbische Zeitung" vom 7.11.2019

Bis 2022 sollen 98 Prozent aller deutschen Haushalte mit dem neuen, superschnellen Mobilfunknetz 5G ausgestattet sein. In Ravensburg könnte die Technologie noch schneller eingeführt werden, vielleicht schon Ende nächsten Jahres. Die Stadt will Modellkommune werden. 

4000 Menschen unterstützen Online-Petition
Dagegen gibt es Einwände und Widerstand, unter anderem eine Petition mit insgesamt fast 4000 Unterschriften [heute: 4.200]. Welche Auswirkungen hat 5G auf die Gesundheit und die Umwelt? Diese Fragen versucht eine Veranstaltung am Freitag, 8. November (Beginn 19 Uhr), im Kornhaussaal zu beantworten. Zum Thema gibt es einen Vortrag mit anschließender Diskussion ... 

Gespräche mit Mobilfunkanbietern
Wie berichtet, plant die Stadt Ravensburg, die 5G-Installation wissenschaftlich begleiten zu lassen– Partner könnten von den Universitäten Wien und Stuttgart kommen. Dabei geht es auch um bautechnische Fragen: Jeder Ravensburger soll Anhaltspunkte dafür bekommen, wie er sich in seinen eigenen vier Wänden vor der „sicher vermehrten Strahlung“ schützen kann, so Baubürgermeister Dirk Bastin. Es laufen Hintergrundgespräche mit allen vier Mobilfunkanbietern.

Zumindest in Testquartieren wie beispielsweise dem Gewerbegebiet Erlen könnte man nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung mit 5G „im Kleinen relativ unkompliziert“ loslegen. Denn dort wohnt niemand, dort gibt es weder Kindergärten noch Schulen oder Altersheime. Die entsprechenden Vorrichtungen sollen auf Straßenlaternen, vielleicht auch auf zusätzlichen Funkmasten, installiert werden. Wegen der geringen Reichweite von 5G braucht man alle 200 bis 1000 Meter eine Mobilfunkantenne.

"Nicht absehbare gesundheitliche Risiken"
Unter Verweis auf „nicht absehbare gesundheitliche Risiken“ hatte der Ravensburger Stefan Weinert eine Online-Petition gegen die Einführung der 5G-Technologie in Ravensburg angestoßen. Fast 4000 [4.200] Bürger haben unterzeichnet, davon aber nur rund 150 aus Ravensburg. Die in der Petition aufgeworfenen Fragen müsse man beantworten können, sagt Baubürgermeister Bastin. Allein: Bundestag oder Bundesnetzagentur und nicht die Kommune seien dafür die richtigen Adressaten – „wir können da rein gar nichts machen.“ [Anmerkung. Das ist eine falsche Aussage].

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