"NSDAP-Zentrale" in der Ravensburger Seestraße hätte 2015 nie Festabzeichen werden dürfen!


"NSDAP-Zentrale" in der Ravensburger Seestraße hätte 2015 nie Festabzeichen werden dürfen!
Das Problem
Im Vorfeld dieser Petition hatte ich mich mit E-Mails und Leserbriefen klar gegen dieses Festabzeichen gewendet. Die taten auch die "Freunde der Räuberhöhle" und einige wenige Stadträte und Bürger/innen. Es hat nichts genützt.
Am 9.9.2016 um 19:53 Uhr erhielt ich über Facebook aus erster Hand !! die Meldung, dass die Ravensburger Stadtverwaltung noch vor der Sommerpause beschlossen hatte, im kommenden Herbst eine entsprechende Gedenk- und Erinnerungstafel an der Villa Seestrasse 32 anzubringen. Stadtrat Wilfried Krauss schrieb mir auf diese Meldung hin Folgendes: "... vor 2 Monaten habe ich mich noch einmal vehement für diese Tafel eingesetzt! Inzwischen höre ich, dass die Tafel im Herbst angebracht wird!!! Dr. Schwarzbauer und Dr. Schmauder mussten heftig gedrängt werden!!!" - Vielen Dank, Herr Krauss!!! Also, manchmal lohnt es sich, dranzubleiben!
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DAS GEHT UNS A L L E AN !!
Die Idee einer Gedenk- und Erinnerungstafel stammt nicht von dem Petenten selbst (siehe Text), sondern vielmehr hat er sie in dieser Petition nur aufgegriffen und bittet um Unterstützung.
Für das in Ravensburg alljährlich stattfindende Rutenfest, wurde für 2015 die Villa in der Seestrasse 32 als Vorlage für das Festabzeichen gewählt. Im Rahmen der Vorbereitungen zum Fest wurde festgestellt und daran erinnert, dass dieses Gebäude in den Jahren 1937 bis 1945 der NSDAP als Zentrale gedient hat. Im Laufe der folgenden Wochen und Monate gab und gibt es bis heute eine kontroverse Diskussion um dieses Abzeichen. Die Stadtverwaltung Ravensburg bat zunächst die Rutenfestkommission (RFK), dieses Gebäude nicht als Abzeichen zu nehmen, solidarisierte sich aber wenig später mit der RFK und verteidigt bis heute diese Entscheidung. Bekanntlich wurde dann tatsächlich dieses Abzeichen von vielen Bürgern und Bürgerinnen zum Rutenfest öffentlich getragen. Nun gibt es in Ravensburg und Umland jedoch nicht wenige Menschen, die sich immer entschieden gegen das „braune“ Rutenfestabzeichen ausgesprochen haben. So auch der Petent.
Auch die Forderung eines Ravensburger Stadtrates, zumindest eine Gedenk- und Erinnerungstafel an das Gebäude Seestrasse anzubringen (die „Schwäbische Zeitung" berichtete darüber), wird von der Stadtverwaltung Ravensburg „ohne jeden Ehrgeiz verfolgt“ und abgelehnt. Ursprünglich stammt diese Idee von Mitgliedern des Arbeitgskreises "Gedenken an die Opfer der Euthanasie" des ZfP Ravensburg-Weissenau. Nun fordert auch die GRÜNEN - Fraktion in Ravensburg, aus der Seestrasse 32 einen "Gedenkort" zu machen.
Es dürfte jedem klar sein, dass eine Entscheidung der Stadtverwaltung Ravensburg für eine solche Gedenk- und Erinnerungstafel dem Eingeständnis einer krassen Fehlentscheidung bezüglich des Rutenfestabzeichens 2015 gleichkäme. Deshalb werden die Verantwortlichen bei der Stadt Ravensburg einer solchen Tafel nie zustimmen, es sei denn es gelingt durch diese Petition, eine große Anzahl von Stimmen für die Gedenk- und Erinnerungstafel zu sammeln, die nicht mehr überhört und respektlos abgetan werden kann.
Ich bitte daher jeden Leser, sich 30 Sekunden Zeit zu nehmen und diese Petition zu teilen und weiter zu empfehlen. Danke!
*) Erst Ende Januar 2017 wurde an dem Gebäude ein widerwillig eine mickrige Gedenktafel angebracht, mit einer - nach meiner Meinung nach verheerenden Rede des Ersten Bürgermeisters
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Petition an die Stadtverwaltung Ravensburg und den Stadtrat der Stadt Ravensburg
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat der Stadt Ravensburg mögen beschließen:
An dem Gebäude Seestrasse 32, Villa, wird eine Erinnerungs- und Gedenktafel noch vor der Veräußerung der Immobilie mit folgendem Wortlaut (Vorschlag) sichtbar für alle von der Strasse her angebracht:
Im Gedenken an die Ravensburger Opfer des NS-Regimes:
In diesem Gebäude, Seestrasse 32 (Villa) in Ravensburg, residierten in den Jahren 1937 bis 1945 die Funktionäre der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“ (NSDAP). Sie waren somit der verlängerte Arm der Parteizentrale in Berlin und der damaligen Reichsführung unter Adolf Hitler und mitverantwortlich für die Ermordung der 691 Patienten der „Heilanstalt Weissenau“ („Aktion T 4“) und für die Zwangssterilisation von 602 Sinti und Roma aus Ravensburg und Umgebung.
Im Gedenken an die Opfer des NS-Regimes
Dr. Daniel Rapp, Oberbürgermeister

Das Problem
Im Vorfeld dieser Petition hatte ich mich mit E-Mails und Leserbriefen klar gegen dieses Festabzeichen gewendet. Die taten auch die "Freunde der Räuberhöhle" und einige wenige Stadträte und Bürger/innen. Es hat nichts genützt.
Am 9.9.2016 um 19:53 Uhr erhielt ich über Facebook aus erster Hand !! die Meldung, dass die Ravensburger Stadtverwaltung noch vor der Sommerpause beschlossen hatte, im kommenden Herbst eine entsprechende Gedenk- und Erinnerungstafel an der Villa Seestrasse 32 anzubringen. Stadtrat Wilfried Krauss schrieb mir auf diese Meldung hin Folgendes: "... vor 2 Monaten habe ich mich noch einmal vehement für diese Tafel eingesetzt! Inzwischen höre ich, dass die Tafel im Herbst angebracht wird!!! Dr. Schwarzbauer und Dr. Schmauder mussten heftig gedrängt werden!!!" - Vielen Dank, Herr Krauss!!! Also, manchmal lohnt es sich, dranzubleiben!
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DAS GEHT UNS A L L E AN !!
Die Idee einer Gedenk- und Erinnerungstafel stammt nicht von dem Petenten selbst (siehe Text), sondern vielmehr hat er sie in dieser Petition nur aufgegriffen und bittet um Unterstützung.
Für das in Ravensburg alljährlich stattfindende Rutenfest, wurde für 2015 die Villa in der Seestrasse 32 als Vorlage für das Festabzeichen gewählt. Im Rahmen der Vorbereitungen zum Fest wurde festgestellt und daran erinnert, dass dieses Gebäude in den Jahren 1937 bis 1945 der NSDAP als Zentrale gedient hat. Im Laufe der folgenden Wochen und Monate gab und gibt es bis heute eine kontroverse Diskussion um dieses Abzeichen. Die Stadtverwaltung Ravensburg bat zunächst die Rutenfestkommission (RFK), dieses Gebäude nicht als Abzeichen zu nehmen, solidarisierte sich aber wenig später mit der RFK und verteidigt bis heute diese Entscheidung. Bekanntlich wurde dann tatsächlich dieses Abzeichen von vielen Bürgern und Bürgerinnen zum Rutenfest öffentlich getragen. Nun gibt es in Ravensburg und Umland jedoch nicht wenige Menschen, die sich immer entschieden gegen das „braune“ Rutenfestabzeichen ausgesprochen haben. So auch der Petent.
Auch die Forderung eines Ravensburger Stadtrates, zumindest eine Gedenk- und Erinnerungstafel an das Gebäude Seestrasse anzubringen (die „Schwäbische Zeitung" berichtete darüber), wird von der Stadtverwaltung Ravensburg „ohne jeden Ehrgeiz verfolgt“ und abgelehnt. Ursprünglich stammt diese Idee von Mitgliedern des Arbeitgskreises "Gedenken an die Opfer der Euthanasie" des ZfP Ravensburg-Weissenau. Nun fordert auch die GRÜNEN - Fraktion in Ravensburg, aus der Seestrasse 32 einen "Gedenkort" zu machen.
Es dürfte jedem klar sein, dass eine Entscheidung der Stadtverwaltung Ravensburg für eine solche Gedenk- und Erinnerungstafel dem Eingeständnis einer krassen Fehlentscheidung bezüglich des Rutenfestabzeichens 2015 gleichkäme. Deshalb werden die Verantwortlichen bei der Stadt Ravensburg einer solchen Tafel nie zustimmen, es sei denn es gelingt durch diese Petition, eine große Anzahl von Stimmen für die Gedenk- und Erinnerungstafel zu sammeln, die nicht mehr überhört und respektlos abgetan werden kann.
Ich bitte daher jeden Leser, sich 30 Sekunden Zeit zu nehmen und diese Petition zu teilen und weiter zu empfehlen. Danke!
*) Erst Ende Januar 2017 wurde an dem Gebäude ein widerwillig eine mickrige Gedenktafel angebracht, mit einer - nach meiner Meinung nach verheerenden Rede des Ersten Bürgermeisters
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Petition an die Stadtverwaltung Ravensburg und den Stadtrat der Stadt Ravensburg
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat der Stadt Ravensburg mögen beschließen:
An dem Gebäude Seestrasse 32, Villa, wird eine Erinnerungs- und Gedenktafel noch vor der Veräußerung der Immobilie mit folgendem Wortlaut (Vorschlag) sichtbar für alle von der Strasse her angebracht:
Im Gedenken an die Ravensburger Opfer des NS-Regimes:
In diesem Gebäude, Seestrasse 32 (Villa) in Ravensburg, residierten in den Jahren 1937 bis 1945 die Funktionäre der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“ (NSDAP). Sie waren somit der verlängerte Arm der Parteizentrale in Berlin und der damaligen Reichsführung unter Adolf Hitler und mitverantwortlich für die Ermordung der 691 Patienten der „Heilanstalt Weissenau“ („Aktion T 4“) und für die Zwangssterilisation von 602 Sinti und Roma aus Ravensburg und Umgebung.
Im Gedenken an die Opfer des NS-Regimes
Dr. Daniel Rapp, Oberbürgermeister

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Petition am 23. November 2015 erstellt