Petition update#NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas!Rettet Rügen: Sagt Nein zum fossilen Energiepark und unterzeichnet unsere Protestmail!
Lilli und Gustav und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Mar 4, 2024

Liebe Unterstützer*innen, das dürfen wir nicht stillschweigend hinnehmen: inmitten der Ostseeidylle von Rügen droht eine Veränderung, die die Ferieninsel bereits geprägt hat und für immer prägen könnte – und nicht zum Guten! Ein Schiff, das flüssiges Erdgas (LNG) umwandeln soll, hat in Mukran angelegt. Damit wird die Ferieninsel immer mehr zum fossilen Energiepark. Unterstützt jetzt unsere Protestmail und fordert: Keine fossilen Megaprojekte an Nord- und Ostsee zum Import von klimaschädlichem Fracking-Erdgas!

Das LNG-Schiff startet nun in einen Probebetrieb, der für die Energieversorgung völlig unerheblich ist. Die Umweltschäden, die die fortlaufende Verwandlung von Rügen in einen fossilen Energiepark nach sich zieht, sind hingegen erheblich. Begleitende Aktionen, wie die anfänglichen Bauarbeiten oder die geplante Erweiterung und Vertiefung der Hafenzugänge führten und werden zu irreparablen Schäden an Riffen führen und für das dortige Ökosystem wichtige Meeresbewohner, wie den Hering, bedrohen. Die langfristigen Auswirkungen des Anlagenbetriebs auf die Umwelt und insbesondere auf das Klima sind besorgniserregend, vor allem aufgrund des Imports von umweltschädlichem Fracking-Gas. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat hervorgehoben, dass das LNG-Projekt der nachhaltigen Regionalentwicklung entgegensteht, klimapolitisch kontraproduktiv wirkt und die Energiewende behindert. Trotz dieser Erkenntnisse rudern Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck nicht zurück, um das Projekt zu stoppen. Stattdessen ermöglicht das LNG-Beschleunigungsgesetz den überdimensionierten Ausbau der LNG-Infrastruktur ohne die notwendigen Umweltprüfungen. 

Die Argumente liegen auf der Hand: Die Umsetzung der LNG-Projekte steht im direkten Widerspruch zu dem Ziel der Bundesregierung, bis 2045 klimaneutral zu werden.  

Es ist an der Zeit, diesem fossilen Wahnsinn ein Ende zu setzen. Der Minister für Klimaschutz und der sogenannte "Klimakanzler" müssen nun ihre Wahlversprechen einlösen. Deshalb rufen wir noch dringlicher zu gemeinsamem Handeln auf: Keine weiteren fossilen Großprojekte an der Nord- und Ostsee für den Import von Fracking-Erdgas! Unterstützt unsere Protestmail und erhebt eure Stimmen!  

Vielen Dank! 
Eure Deutsche Umwelthilfe. 

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