Nightliner in Osttirol retten – Nachtfahrten nach Mitternacht erhalten!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Markus Kratzer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ab 1. Mai 2026 stellt der VVT die Nightliner-Fahrten auf den Linien 900N und 901N nach 0:30 ein. Als Begründung wird das Fehlverhalten einzelner Fahrgäste angeführt.
https://www.vvt.at/unternehmen/presse/nightliner-in-osttirol-verkehren-kuenftig-nur-mehr-bis-030-uhr
Die letzte Fahrt von Lienz in Richtung Matrei findet ab diesem Tag um 0:23 statt während der letzte Bus nach Sillian bereits kurz vor 21:30 abfährt. Wir, die Unterzeichnenden, lehnen diese Maßnahme entschieden ab und fordern ihre Rücknahme.


Eine Kollektivstrafe, die niemanden schützt
Die große Mehrheit der Nightliner-Fahrgäste nutzt das Angebot verantwortungsvoll. Es ist grundlegend ungerecht, alle für das Verhalten einzelner zu bestrafen. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, wird der öffentliche Verkehr beschnitten und damit das eigentliche Ziel, sichere und nachhaltige Mobilität zu fördern, verfehlt. Gezielte Maßnahmen wären möglich und verhältnismäßig gewesen: Sicherheitspersonal in Problemnächten (größere Veranstaltungen), Videoüberwachung sowie konsequente Anzeigenerstattung bei Sachschäden. Diese Mittel wurden offenbar nicht ausgeschöpft, stattdessen wurde zwei Jahre passiv zugesehen ohne mögliche Lösungsansätze auszuprobieren. Wer randaliert, wird dies möglicherweise einfach früher tun - vor 0:30 Uhr. Die Uhrzeit ist nicht die Ursache des Problems, sondern übermäßiger Alkoholkonsum. Die eigentliche Ursache bleibt unbehandelt.


Wer nach Mitternacht keinen Bus hat, steigt ins Auto
Osttirol ist geografisch eine der isoliertesten Regionen Österreichs. Öffentliche Nachtmobilität ist hier kein Komfort, sondern eine Notwendigkeit! Wer nach Mitternacht kein Fahrzeug hat oder keines benutzen darf, steht ohne jede Alternative da. Die direkte Folge: mehr Privatfahrten, mehr angetrunkene Fahrerinnen und Fahrer auf unseren Straßen. Der Nightliner schützt Leben - seine Streichung gefährdet sie. Das ist ein Widerspruch, den wir nicht hinnehmen können.


Die Lienzer Innenstadt leidet mit
Die Gastronomie und Lokale in der Lienzer Innenstadt kämpfen bereits seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen. Wer abends ausgeht, überlegt sich zweimal, ob er ohne gesicherte Heimfahrt nach Mitternacht bleibt. Die Streichung der Nachtbusse ist de facto eine Sperrstunde auf Raten – nur ohne Ankündigung und ohne Debatte. Jedes Lokal, jede Bar, jeder Veranstaltungsort, der Gäste nach Mitternacht empfängt, wird das spüren. Weniger Nachtleben bedeutet weniger Umsatz, weniger Arbeitsplätze, weniger Lebensqualität. Wer Innenstadtbelebung fordert, aber den Nachtbus streicht, denkt nicht zu Ende.


Klimaziele und ÖPNV-Ausbau – aber nicht nachts?
Das Land Tirol bekennt sich zu ambitionierten Klimazielen und zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Nachtbusse zu streichen, weil einige wenige randalieren, ist das falsche Signal. Es schwächt das Vertrauen in den öffentlichen Verkehr und treibt Menschen dauerhaft zurück ins Auto. Ein attraktives ÖPNV-Angebot muss auch nachts funktionieren – sonst ist es kein attraktives Angebot.


Besonders hart trifft es die Jungen
Jugendliche und junge Erwachsene ohne eigenes Fahrzeug sind auf den Nightliner angewiesen. Für sie bedeutet das Ende der Nachtfahrten: entweder früher nach Hause oder gar nicht erst weggehen. Das schränkt soziale Teilhabe in einer Region ein, die ohnehin mit Abwanderung junger Menschen zu kämpfen hat. Wer Osttirol lebenswert halten will, muss auch das Nachtleben der nächsten Generation mitdenken.


Der VVT-Geschäftsführer hat selbst eingestanden, dass der Bedarf an öffentlicher Nachtmobilität weiter besteht. Wir nehmen ihn beim Wort – und erwarten eine Lösung, die diesem Bedarf gerecht wird, anstatt ihn zu ignorieren.


Für eine mobile, sichere und lebendige Zukunft in Osttirol – erhalten wir gemeinsam den Nightliner.

1.007

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Markus Kratzer und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ab 1. Mai 2026 stellt der VVT die Nightliner-Fahrten auf den Linien 900N und 901N nach 0:30 ein. Als Begründung wird das Fehlverhalten einzelner Fahrgäste angeführt.
https://www.vvt.at/unternehmen/presse/nightliner-in-osttirol-verkehren-kuenftig-nur-mehr-bis-030-uhr
Die letzte Fahrt von Lienz in Richtung Matrei findet ab diesem Tag um 0:23 statt während der letzte Bus nach Sillian bereits kurz vor 21:30 abfährt. Wir, die Unterzeichnenden, lehnen diese Maßnahme entschieden ab und fordern ihre Rücknahme.


Eine Kollektivstrafe, die niemanden schützt
Die große Mehrheit der Nightliner-Fahrgäste nutzt das Angebot verantwortungsvoll. Es ist grundlegend ungerecht, alle für das Verhalten einzelner zu bestrafen. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, wird der öffentliche Verkehr beschnitten und damit das eigentliche Ziel, sichere und nachhaltige Mobilität zu fördern, verfehlt. Gezielte Maßnahmen wären möglich und verhältnismäßig gewesen: Sicherheitspersonal in Problemnächten (größere Veranstaltungen), Videoüberwachung sowie konsequente Anzeigenerstattung bei Sachschäden. Diese Mittel wurden offenbar nicht ausgeschöpft, stattdessen wurde zwei Jahre passiv zugesehen ohne mögliche Lösungsansätze auszuprobieren. Wer randaliert, wird dies möglicherweise einfach früher tun - vor 0:30 Uhr. Die Uhrzeit ist nicht die Ursache des Problems, sondern übermäßiger Alkoholkonsum. Die eigentliche Ursache bleibt unbehandelt.


Wer nach Mitternacht keinen Bus hat, steigt ins Auto
Osttirol ist geografisch eine der isoliertesten Regionen Österreichs. Öffentliche Nachtmobilität ist hier kein Komfort, sondern eine Notwendigkeit! Wer nach Mitternacht kein Fahrzeug hat oder keines benutzen darf, steht ohne jede Alternative da. Die direkte Folge: mehr Privatfahrten, mehr angetrunkene Fahrerinnen und Fahrer auf unseren Straßen. Der Nightliner schützt Leben - seine Streichung gefährdet sie. Das ist ein Widerspruch, den wir nicht hinnehmen können.


Die Lienzer Innenstadt leidet mit
Die Gastronomie und Lokale in der Lienzer Innenstadt kämpfen bereits seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen. Wer abends ausgeht, überlegt sich zweimal, ob er ohne gesicherte Heimfahrt nach Mitternacht bleibt. Die Streichung der Nachtbusse ist de facto eine Sperrstunde auf Raten – nur ohne Ankündigung und ohne Debatte. Jedes Lokal, jede Bar, jeder Veranstaltungsort, der Gäste nach Mitternacht empfängt, wird das spüren. Weniger Nachtleben bedeutet weniger Umsatz, weniger Arbeitsplätze, weniger Lebensqualität. Wer Innenstadtbelebung fordert, aber den Nachtbus streicht, denkt nicht zu Ende.


Klimaziele und ÖPNV-Ausbau – aber nicht nachts?
Das Land Tirol bekennt sich zu ambitionierten Klimazielen und zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Nachtbusse zu streichen, weil einige wenige randalieren, ist das falsche Signal. Es schwächt das Vertrauen in den öffentlichen Verkehr und treibt Menschen dauerhaft zurück ins Auto. Ein attraktives ÖPNV-Angebot muss auch nachts funktionieren – sonst ist es kein attraktives Angebot.


Besonders hart trifft es die Jungen
Jugendliche und junge Erwachsene ohne eigenes Fahrzeug sind auf den Nightliner angewiesen. Für sie bedeutet das Ende der Nachtfahrten: entweder früher nach Hause oder gar nicht erst weggehen. Das schränkt soziale Teilhabe in einer Region ein, die ohnehin mit Abwanderung junger Menschen zu kämpfen hat. Wer Osttirol lebenswert halten will, muss auch das Nachtleben der nächsten Generation mitdenken.


Der VVT-Geschäftsführer hat selbst eingestanden, dass der Bedarf an öffentlicher Nachtmobilität weiter besteht. Wir nehmen ihn beim Wort – und erwarten eine Lösung, die diesem Bedarf gerecht wird, anstatt ihn zu ignorieren.


Für eine mobile, sichere und lebendige Zukunft in Osttirol – erhalten wir gemeinsam den Nightliner.

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Petition am 21. April 2026 erstellt