* NEIN zum Ravensburger MOLLDIETETUNNEL *

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Liebe Gegner des geplanten Molldietetunnels,

vor genau einem Jahr habe ich diese Petition gestartet. Jede Petition von change.org wird nach 365 Tagen automatisch geschlossen, kann aber von dem Petenten wieder geöffent werden, was ich hiermit tue, denn ich habe meine Meinung zu diesem Moloch, der über 100 Millionen Euro verschlingen wird, nicht geändert.

Stefan Weinert, 16.11. 2017

Die Unterzeichner*innen dieser Petition sprechen sich gegen den Bau des Ravensburger Molldietetunnels aus und favorisieren vielmehr eine Überlandlösung.

Ravensburg, 16.11. 2016 // 20.04.2017

Ein Tunnelmeter kostet das 20-fache eines Bundesstrassenmeters

Der geplante zweispurige Autotunnel unter der Ravensburger Molldiete wird nach aktuellen Schätzungen 100 +X Millionen Euro kosten. Fertiggestellt wird er sein im Jahre 2035 oder auch erst 2040. Vorausgesetzt ist hier, dass die aktuellen guten Wirtschaftsdaten auch in 20 Jahren noch aktuell sind. Der Molldietetunnel soll die Stadt Ravensburg vor allem vom Durchgangsverkehr Friedrichshafen/Tettnang (Bodenseeregion) nach Wangen (A 96/A 7) entlasten. Der Beginn des Tunnels liegt beim "Möbelhaus Rundel" und soll oberhalb des Knollengraben auf die B 32 nach Wangen stoßen.

Dieses Projekt lehnen die Unterzeichner dieser Petition entschieden ab. Zum einen ist der Tunnelbau bei den jetzigen Schätzungen viel zu kostenaufwendig und zum anderen weiß niemand, welche Unwegsamkeiten beim Durchbruch von B 30 nach B 32 offenbar werden und das Projekt nocheinmal um viele Millionen Euro verteuern.

Stattdessen favorisieren die Unterzeichner dieser Petition die sogenannte Überlandlösung (ÜLL), die wesentlich kostengünstiger und berechenbarer sein wird. Sie beginnt am Knotenpunkt von L 467 und B 30 bei Oberhofen/Untereschach  und endet entweder kurz vor (Gullen) oder nach Grünkraut bei der B 32. Ein (1) Kilometer vierspuriger Autobahn  kosten derzeit im Durchnitt 10,1 Millionen Euro, so dass eine vierspurige ÜLL  bei ungefähr 80 Millionen Euro liegen wird. Würde aber nur eine zweispurige Variante gebaut (wie auch beim Molldietetunnel vorgesehen), dann kämen Kosten von nur 1.000 Euro pro Meter (8 Kilometer = 8 - 10 Millionen Euro) auf den Steuerzahler zu. Ein Meter Tunnel kostet das 20-Fache!

Weitere Vorteile der ÜLL sind: Vorhandene Infrastruktur (K7982 und K7985) kann genutzt und ausgebaut werden. Der Bodenseeverkehr würde schon weit vor dem Stadtgebiet abgefangen und Torkenweiler und das Industriegebiet Karrer entlasten.

Natürlich müsste die Stadt Ravensburg einen neuen Antrag stellen, damit die ÜLL in den nächsten Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Zeit ist Geld. In diesem Falle würden 80-100 Millionen Euro eingespart.

Auch für die von Norden kommenden PKW/LKW kann durch die neue B 30 eine Lösung gefunden werden. Da es im Jahre 2040 so gut wie keine Fossilbrennstoffmotoren im Straßenverkehr mehr geben wird, ist auch das Argument pro Tunnel vom Tisch.

(c) Stefan Weinert, Ravensburg

 

 

 



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