NEIN zum geplanten Containerterminal in Vöcklamarkt!

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Das Problem

Grünland muss Grünland bleiben und darf nicht für ein Containerterminal umgewidmet und versiegelt werden, für das es an den bestehenden Standorten in Oberösterreich und Salzburg ausreichende Kapazitäten gibt!

Die weltgrößte Containerreederei möchte im Vöcklamarkter Gewerbegebiet West ein großes Containerterminal errichten. Vorgesehen sind eine über 20.000 m² große Lager- und Umschlagshalle sowie der Ausbau des Bahnanschlusses auf sieben Gleise.

Obwohl ein Teil der Waren per Bahn transportiert werden soll, würden zusätzlich täglich hunderte LKWs Produkte von Unternehmen aus einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern anliefern oder abholen und somit das niederrangige Straßennetz und die betroffenen Menschen in der gesamten Region massiv belasten. Gemeinden bzw. Ortsteile wie z.B. Frankenmarkt, Bierbaum, Gampern, Timelkam, Frankenburg usw. wären davon stark betroffen.

Um den zusätzlichen LKW-Verkehr zu bewältigen, müsste eine ca. 1,7 km lange Betriebszufahrt von der B1 kommend gebaut werden, wodurch mehr als 21.000 m2 wertvolle land- und forstwirtschaftliche Flächen versiegelt würden.

Die bestehenden Containerterminals in Wels, Enns und Salzburg sind gar nicht voll ausgelastet und würden durch ein Terminal in Vöcklamarkt voraussichtlich einen erheblichen Teil ihres Umschlags verlieren. Der Güterverkehr würde auch nicht nachhaltig auf die Schiene verlagert, sondern vor allem von den bereits vorhandenen Terminals nach Vöcklamarkt verschoben. 

Zudem liegen die bestehenden Standorte in Industriegebieten und direkt an der Autobahn. Das geplante Terminal in Vöcklamarkt würde hingegen am Ortsrand und in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten entstehen, die neben der massiven Verkehrsbelastung auch durch Lärm-, Licht- und Luftschadstoffemissionen beeinträchtigt wären. 

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Petition am 21. August 2026 erstellt