Methanol tötet: Warnt Reisende, bevor es zu spät ist!

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Das Anliegen

ACHTUNG METHANOL!

Ein Drink im Urlaub kann das Augenlicht kosten oder das Leben. Schon 10 Milliliter Methanol können blind machen, 30 Milliliter können tödlich sein. Methanol steckt in gepanschtem Alkohol, und man sieht, riecht und schmeckt es nicht.

Im November 2024 starben in Laos sechs junge Reisende nach Drinks in einem Hostel. Ärzte ohne Grenzen hat seit 2019 weltweit 943 Vorfälle mit fast 13.000 Toten erfasst und spricht selbst von der Spitze des Eisbergs.

Die Beschwerden beginnen oft erst 12 bis 24 Stunden später und fühlen sich an wie ein Kater. Wer nicht weiß, was los ist, verliert die Zeit, in der ein Gegenmittel noch hilft.

Das Auswärtige Amt warnt zwar in den Hinweisen zu einzelnen Ländern wie Laos, Vietnam oder Brasilien. Eine Übersicht aller betroffenen Länder gibt es aber nicht, und am Flughafen oder bei der Buchung warnt niemand. Großbritannien ist weiter: Dort gibt es eine Liste mit 29 Ländern und seit Juli 2026 eine landesweite Kampagne.

Gemeinsam mit MethaKnow
Bethany Clarke hat die Vergiftung in Laos überlebt. Ihre beste Freundin Simone White starb. Seitdem kämpft Bethany mit der Kampagne MethaKnow dafür, dass Reisende gewarnt werden. Die Kampagne hat in Großbritannien schon viel bewegt: In England und Wales lernen ältere Schülerinnen und Schüler jetzt im Unterricht über Methanol, und drei Flughäfen in England zeigen bereits Warnhinweise. Wir bringen diese Forderung nach Deutschland.

Wir fordern:

  1. Eine zentrale Übersicht aller Länder mit Methanol-Risiko und eine Aufklärungskampagne der Bundesregierung, wie Großbritannien sie hat.
  2. Warnhinweise an Flughäfen, bei der Buchung und von Reiseveranstaltern für Reisen in Risikoländer.
  3. Aufklärung für junge Reisende an Schulen und Hochschulen.

Wer reist, soll die Gefahr kennen, bevor der erste Drink bestellt ist. Bitte unterschreib und teile die Petition mit allen, die bald verreisen.

Diese Petition hat NO:KO gestartet, eine Initiative für Eigenschutz. Mehr auf Instagram: instagram.com/no_ko.me

avatar of the starter
Rena MathesPetitionsstarterin/PetitionsstarterIch war selbst Backpackerin in Südostasien. Durch „Eyes in the Dark“ erfuhr ich, was Bethany Clarke und Simone White in Laos passiert ist. Ich will das Thema in Deutschland bekannt machen. Deshalb habe ich NO:KO gegründet.

Die Entscheidungsträger

Dr. Christoph Ploß
Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus
Johann Wadephul
Bundesminister des Auswärtigen

Stimmen von Unterstützern

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