Es geht um unsere Menschlichkeit!

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In unserer hochdynamischen, veränderungsreichen Zeit bleibt vieles auf der Strecke – vor allem der nachhaltige Blick in die Zukunft.

Wir haben einen Punkt erreicht, in dem nicht nur das Gleichgewicht der Erde völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint, sondern auch das Maß, in dem wir Menschen versuchen, uns durch immer intelligentere Technologie selbst überflüssig zu machen. Ökologisch, technologisch, politisch und ökonomisch nehmen die globalen Herausforderungen und Konflikte zu. Und über allem schwebt die Frage:

Wo bleibt der Mensch?

In der heutigen Zeit gibt es wohl kaum eine existenziellere Frage als diese.

  • Wo bleibt der Mensch in einer technologisierten Welt?
  • Wo bleibt der Mensch in einer durch den Klimawandel immer lebensfeindlicher werdenden Umwelt?
  • Wo bleibt der Mensch, wenn Roboter immer intelligenter, effektiver und fehlerfreier werden?
  • Wo bleibt der Mensch, wenn Ressourcen verschwendet und Böden ausgebeutet werden?
  • Wo bleibt der Mensch, wenn die soziale Ungleichheit immer weiter zunimmt?

Anzeichen dafür, dass wir uns diesen Fragen endlich widmen und versuchen müssen, Antworten zu finden, gibt es seit Jahren.

Anstatt sich jedoch dieser Frage zu widmen, lässt die Weltpolitik seit Jahrzehnten Chance um Chance ergebnislos vorüberziehen, um die Auswirkungen des Klimawandels, des Artensterbens und der Ressourcenausbeutung einzudämmen. Und sie versäumt es auch, einen globalen rechtlich-ethischen Rahmen für die neuen Technologien aufzustellen, der dringend gebraucht würde.

So bleibt also die Frage „Wo bleibt der Mensch?“ unbeantwortet und hinterlässt bei den genannten Problemfeldern, die bei Weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben, ein ungutes Gefühl.

Doch das müsste nicht sein, denn wir könnten globale Kräfte bündeln, um für ein neues, nachhaltig-technologisches Bewusstsein zu werben. Wir könnten wirksame Marketing- und Social-Media-Kampagnen für die Rettung unseres Planeten inszenieren. Wir könnten Venture-Capital-Geber von Asien bis USA davon überzeugen, Milliarden in die Bildung der Weltbürger zu investieren anstatt in die Besiedelung des Mars oder in KI, die den Menschen abschaffen soll.

Humanismus 4.0

Mit diesem Aufruf „Es geht um unsere Menschlichkeit!“ möchten wir Menschen unter einem neuen Wertebild vereinen. Einem Wertebild, das eine gemeinschaftliche Weltsicht fördert, in der Menschen verantwortungsvoll-kooperativ an einer enkeltauglichen Zukunft arbeiten. Wir sprechen Menschen an,

  • die kein Interesse daran haben, dystopische Science-Fiction-Szenarien Realität werden zu lassen.
  • die wissen, dass wir mehr sind als ein konsumierender Produktionsfaktor.
  • die an die humane Weiterentwicklung glauben und überzeugt sind, dass es Alternativen gibt zu unseren bisherigen ökonomischen und Technologie-fokussierten Denkweisen.

Wir sind davon überzeugt:

Lernen wir als Menschheit nicht, gemeinsame Werte und Visionen zu entwickeln, wie wir Technologie nutzen und entwickeln, wie wir mit Ressourcen umgehen oder die Umwelt bewahren, wird das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich immer größer. Der Hass derer, die sich zurückgelassen fühlen, wird wachsen auf die, die andere zurücklassen. In den Industrienationen ebenso wie in den Entwicklungsländern. Eine solch humane Schieflage bietet keine Basis für dauerhaften Frieden und Wohlstand.

Es geht um eine enkeltaugliche Zukunft!

Die jetzige Menschheitsgeneration ist vielleicht die letzte, die das Ruder noch herumreißen kann. Um unsere Gegenwart zu ändern und die Zukunft nachhaltig auszurichten, ist unser ganzes menschliches Geschick gefragt. Kreativität, Neugier und Innovationsgeist – aber auch Kooperation, Empathie, eine große Portion Menschenliebe und eine im wahrsten Sinne des Wortes ernst gemeinte Erdverbundenheit.

Das Anliegen der Unterzeichner dieses Aufrufs ist es, eine breite öffentliche Diskussion darüber in Gang zu bringen, wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam an den Herausforderungen der Gegenwart arbeiten, nachhaltig die vorhandenen Ressourcen nutzen und weltweit kooperativ an der Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft arbeiten.

Diese kooperative Humangesellschaft ist keine Utopie. Es gibt bereits auf der ganzen Welt hoffnungsvolle und inspirierende Beispiele die zeigen, dass wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Wandel hin zu einem menschlichen Miteinander gelingen und dauerhaft erfolgreich sein kann.

Dieser Wandel kann gelingen, wenn wir uns auf unsere Menschlichkeit zurückbesinnen. Auf den Humanismus, der im 21. Jahrhundert ganz besonderen Herausforderungen unterworfen ist – nicht nur den ökologischen, sondern auch den sozialen und ökonomischen Verwerfungen sowie dem technologischen Größenwahn, der dringend einer Korrektur bedarf.

Menschlichkeit zu leben und zu erfahren – in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – ist ein Menschenrecht. Dass wir uns für den Erhalt dieses Menschenrechts einsetzen in einer Welt, die so technologisiert ist wie niemals in der Geschichte der Menschheit zuvor, ist unsere Verantwortung.

Bitte unterschreiben Sie und zeigen Sie Ihre Menschlichkeit!

Möchten Sie zusätzlich auch die „Charta für Humanismus 4.0“ unterschreiben? Dann klicken Sie auf https://humanismus4punkt0.de/charta/

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