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Zerstörung von Natur- und Wasserschutzgebiet stoppen! Bau der Osttangente verhindern!

Diese Petition hat 336 Unterschriften erreicht


Die Osttangente - eine vierspurige Bundesstraße, die mitten durch eines der größten Natur - und Wasserschutzgebiete in Europa laufen soll!

Ein unfassbarer Plan!

Etwa 300.000 Bürgerinnen und Bürger beziehen ihr wichtigstes Lebensmittel, nämlich Wasser, aus dem Trinkwasserschutzgebiet und es herrscht eine fantastische Artenvielfalt, wie sie nur noch selten zu finden ist. Nicht umsonst heißt es: „Landkreis und Stadt Augsburg umfassen wertvolle Lebensräume und sind die Heimat zahlreicher landesweit bedeutsamer Arten. Von herausragender Bedeutung sind dabei die Lech- und Wertachauen.“ (http://www.naturvielfalt.bayern.de/regional/augsburg/index.htm)
Zahlreiche Wildtiere, wie z.B. der stark gefährdete Kreuzenzian-Ameisenbläuling (Kategorie 2 Rote Liste), der in den Lechheiden ein „wichtiges und relativ stabiles Vorkommen hat“ (http://lpv-augsburg.de/files/Downloads_LPV/Broschuere_Lechheiden_Internet.pdf) aber auch seltene und streng geschützte Enten, Fischarten und Pflanzenarten nennen dieses Naturschutzgebiet ihr Heim. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sumpf-Gladiole, die auf der bayerischen Roten Liste ebenfalls als „stark gefährdet“ aufgeführt ist und nur im Bereich Augsburg gefunden werden kann.

Zu Recht ist daher die Staatsstraße zwischen Mering und Königsbrunn, die daran vorbei läuft, für gefährliche Güter gesperrt und es herrschen hohe Umweltauflagen, um sowohl das Trinkwasser zu schützen, als auch um z.B. die Brutplätze der Enten möglichst still und angenehm zu halten.

Nun soll das alles zerstört werden!

Die Planung einer vierspurigen „Autobahn“ in diesem Bereich ist vollkommen unverständlich!

Der vierte Teil dieser geplanten Osttangente soll sowohl das Trinkwasserschutzgebiet zerstören als auch den Lebensraum von zahlreichen seltenen Tierarten zerteilen und immens verkleinern!

Sogar der Bundesverkehrsplan spricht von Beeinträchtigungen an diesem FFH-Gebiet und stuft die Umweltbetroffenheit auf der HÖCHSTEN KATEGORIE ein!

Trotz dieser drohenden Umweltkatastrophe wird weiterhin auf dem Bau der Osttangente beharrt. Und das, obwohl im Landkreis Augsburg, wo die Osttangente weitergebaut werden soll, die für Straßen und Gebäude genutzte Fläche in den 13 Jahren zwischen 2001 und 2014 bereits um 14,2 Prozent wuchs. Das liegt deutlich über dem Bayernschnitt von 11,5 Prozent und bedeutet:
Es gingen 1972 Hektar Freiflächen verloren!

Ein Wert, der jetzt schon viel zu hoch ist und bereits viel zu viel vom Menschen unberührte Natur zerstört hat. Doch es wird einfach munter weitergebaut!
Der Landkreis Augsburg ist regionaler „Spitzenreiter“ im Verbauen von Natur.
Jeden Tag wird in der Region ein Fußballfeld verbaut!
Auch der Bund Naturschutz nennt diesen Wert „beängstigend“ (http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Jeden-Tag-wird-in-der-Region-ein-Fussballfeld-bebaut-id32413532.html)
und der Landschaftspflegeverband spricht bereits schon vor dem Bau der Osttangente von einem „enormen Flächenverlust […], was einer der Hauptgründe ist, weshalb die Zahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten immer größer wird.“ (http://lpv-augsburg.de/landschaftspflege/biotopverbund/)

Obwohl es tausende Gegner gibt, wird diesen kaum oder kein Gehör geschenkt. Selbst die Abschwächung auf eine zweispurige Straße wurde abgelehnt!

Helfen Sie mir, das zu ändern!

Ihre Unterschriften setzen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unter Druck und zwingen es zum Handeln. Die Petition sehe ich momentan als einzigen Weg, Einfluss zu nehmen, da alles andere droht, wirkungslos zu verpuffen!

Jetzt muss gehandelt werden, um zumindest das Schlimmste zu verhindern!

Nein zu einem Mehr aus Verkehrsströmen, Bodenversiegelung und der Zerstörung des Trinkwasser- und Naturschutzgebietes!

Nein zum vierten Teil der Osttangente zwischen Mering und Oberottmarshausen!



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