

Vielen Dank, dass Du uns unterstützt!
Es ist großartig, dass wir in so kurzer Zeit so viele Unterschriften sammeln konnten. Wir wollen aber nicht bei einer Petition stehen bleiben. In den nächsten Tagen wollen wir gemeinsam mit euch Aktionen starten, um noch mehr Menschen zu erreichen und Aufmerksamkeit zu schaffen. Macht mit, sprecht eure Freundinnen und Freunde an, teilt die Bilder dazu in den sozialen Netzwerken. Wir freuen uns über jedes Bild, jedes Like, jeden Tweet, der unsere Botschaft weiterträgt!
Gemeinsame Aktion - #LeaveALightOn - Start: 20. März 2020 - 19:30 Uhr
Momentan haben wir alle große Herausforderungen vor uns. Viele haben wenig Zugang zu sozialen Kontakten, Ungewissheit, gesundheitliche oder wirtschaftliche Sorgen und niemand weiß wohl sicher, was in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Aber es gibt diejenigen, die in diesen Zeiten noch nicht mal ein Zuhause haben. Keine Rückzugsmöglichkeit, keine Heizung, kein Bett. Darauf wollen wir mit unserer ersten Aktion aufmerksam machen.
Deswegen sagen wir: #LeaveALightOn #LeaveNoOneBehind!
Jede von euch kann dazu beitragen, dass wir ein Zeichen des Zusammenhalts und der Solidarität setzen. Wir wollen mit tausenden Kerzen in den Fenstern zeigen, dass viele Menschen noch einen weiten Weg haben, um Zuflucht und Schutz zu finden, aber wir ihnen mit kleinen Leuchttürmen zeigen wollen, dass wir an sie denken und ihnen symbolisch einen Weg in bessere Zeiten aufzeigen wollen.
Wie läuft die Aktion ab?
Macht selbst mit: Stellt am Abend eine Kerze ins Fenster, macht ein Foto, postet das ab heute, 20. März um 19:30 in den sozialen Medien.
Schreibt dazu einen Text in dem ihr darauf hinweist, dass Menschen an den Außengrenzen in noch schwierigeren Situationen sind.
Nutzt in den Posts die Hashtags #LeaveALightOn #LeaveNoOneBehind.
Ideen für Texte?
Wir geben nichts vor. Überlegt euch ein paar schöne Worte, denkt daran, in welchen Situationen Menschen sind, die in diesen Zeiten in überfüllten Zelten leben, die kaum Zugang zu Hygiene, medizinischer Versorgung oder Quarantänemöglichkeiten haben.
Es ist angesichts der Umstände verständlich, dass in vielen Europäischen Ländern Gruppenansammlungen im Freien verboten sind, aber warum lassen Regierungen es dann zu, dass in vielen Lagern wie Moria tausende Menschen dicht and dicht gedrängt leben müssen?
Ohne Evakuierung droht dort die Katastrophe!
Was ist der Zeitrahmen?
Wir können das über dieses Wochenende (Freitag 20.03.- Sonntag 22.03.) jeden Abend machen. Bis dahin schicken wir euch mehr Infos zu weiteren Aktionen, sodass wir dann hoffentlich etwas vorausplanen können.
Unsere Botschaft:
“Dem Corona-Virus ist egal, welche Hautfarbe, Geschlecht oder Religion die Menschen haben. Unsere Antwort darauf darf nicht Egoismus oder Krisennationalismus sein. Wir wollen gemeinsam zusammenhalten und Aufmerksamkeit für diejenigen schaffen, die momentan allein gelassen werden. Besonders hart wird das Corona-Virus diejenigen treffen, die es ohnehin schon schwer haben. Dazu zählen auch die Geflüchteten an unserer Außengrenze, Obdachlose, Alte, Kranke und Schwache. Die Corona-Krise lässt das Leid von Schutzsuchenden, die Gewalt und die humanitäre Katastrophe in den Hintergrund treten. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, zusammen zu halten. Wenn wir es ernst meinen und wollen, dass sich das Virus nicht verbreitet, müssen wir beispielsweise schnell Menschen aus überfüllten Geflüchtetenlagern so unterbringen, dass sie Chancen auf Gesundheitsversorgung, Social-Distancing und Quarantäne haben. Es ist Wahnsinn, dass wir Geburtstage in Deutschland absagen, aber 25.000 Menschen im Camp Moria in Zelten zusammensperren.
Wer jetzt nicht handelt, macht sich für die Katastrophe mitverantwortlich, die für Menschen in Not droht. Wir sagen: Wir lassen niemanden zurück. Diese Herausforderung bewältigen wir gemeinsam.“
Viele Grüße!
Euer #LeaveNoOneBehind Team
kontakt@leavenoonebehind.de
P.S: Wenn ihr weiter Fragen oder Aktionsideen habt - schreibt uns gerne!