
Liebe Unterstützer*innen! Wir bekommen immer mehr Unterstützung für unsere Petition: Auch SIRPLUS steht hinter unserer Forderung. Das junge Unternehmen rettet überschüssige Lebensmittel, die kurz vor oder nach dem Ablauf des MHDs stehen oder nicht der Handelsnorm entsprechen. Timo Schmitt, Qualitätsmanager und Susanne Zander, Bildungsbeauftragte haben uns von ihrer Arbeit berichtet:
„Als Social Impact Start Up setzten wir uns gegen Lebensmittelverschwendung ein, indem wir Überschüsse zurück in den Kreislauf bringen. Als Lebensmittelunternehmen sind wir dafür verantwortlich die Lebensmittel auf Verzehrsfähigkeit zu prüfen, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Zwar ist die rechtliche Lage in unserem Fall klar, geht aber mit einem immensen Arbeits- und Personalaufwand einher. Aufgrund unserer Mission stemmen wir diesen Arbeitsaufwand, sehen aber auch, dass dieser für kleinere und/oder ehrenamtliche Initiativen kaum zu bewältigen ist, wohingegen große Konzerne diesen Aufwand und die Politik die Schaffung rechtlicher Sicherheit vermeiden.
Es braucht klare rechtliche Rahmenbedingungen, die diese Initiativen entlastet und die rechtliche Lage klärt, so dass die Lebensmittelrettung auf allen Ebenen sicherer und praktikabel wird. Lebensmittel müssen in allen Bereichen mehr nach Verzehrsfähigkeit anstatt nach Verkehrsfähigkeit im Sinne des klassischen Handels eingestuft werden. Die Entsorgung und Vernichtung genießbarer Lebensmittel sollte um ein vielfaches teurer sein als normaler Abfall.”
Um Lebensmittel zu retten, nimmt SIRPLUS also das Haftungsrisiko auf sich und betreibt großen Aufwand, um die Lebensmittel zu prüfen und guten Gewissens weiterzugeben. Solches Engagement muss von der Politik gefördert werden, durch einen angepassten Rechtsrahmen für die Lebensmittelrettung. Nur so können wir gute Lebensmittel vor der Tonne bewahren! Bitte teilt weiter unsere Petition und verleiht unserer Forderung nach mehr Rechtssicherheit dadurch nochmal Nachdruck: www.change.org/lebensmittel-retten Vielen Dank euch allen!
Eure Deutsche Umwelthilfe und foodsharing