In TV und Zeitschriften


Zufällig aufgefundene Beiträge aus Zeitschriften und TV.
Ungewollt, aber doch entlarvend ist die Diktion hinsichtlich Notwendigkeiten, die deren Umsetzung mit "sollte" (statt "muß") relativiert wird. Was rein emotional bedingt unangenehm auffällt, ist, daß fast durchweg formuliert wird "Wer sich einen Hund anschaffen will,.....". Man schafft sich einen PKW oder andere ggf. auch mit investivem Benefit verbundene Sachen an.
Zudem ist die Bezeichnung "anschaffen" in der Praxis oft Etikettenschwindel. Denn wer etwas anschafft (z.B. eine Maschine), tut dies im investiven Sektor auf nachhaltiger Basis, d.h. die Anschaffung muß eine gewisse Nutzungsdauer überstehen.
Wenn man sieht, was mit einem angeschafften Tier oft schon in den ersten Ferien passiert, hat das mit der Nachhaltigkeit ein schnelles und für die Tiere oft auch mental qualvolles Ende.
Ein Haustier soll (nicht sollte) man in einer Familie oder z.B. Firma (wenn sie etwas taugt) als Lebewesen/Mitglied/Kamerad dauerhaft aufnehmen.
Fundstellen. Die darin beschriebenen Mißstände sind immer noch aktuell, so daß auch eine Quelle aus dem Herbst 2021 leider alles andere als "alt" ist.
GEO 27.1.2022
ARD (BRISANT) 30.1.2022