Neuigkeit zur PetitionKostenexplosion Gesundheitssystem - wir schaffen die Krankenkassen bis auf eine ab!

Linnemann will 20 Krankenkassen - aber wir müssen reparieren, nicht flicken

Stephan von OrlowBerlin, Deutschland
23.08.2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Gesundheitsminister Lindemann hat angekündigt, die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen von derzeit 93 auf 20 zu reduzieren.

Das klingt zunächst nach Reform. In Wahrheit droht aber vor allem eines: eine bloße Verkleinerung des bisherigen Systems, ohne seine eigentlichen Probleme zu lösen.

Genau deshalb sagen wir: Reparieren statt flicken.

Denn der entscheidende Punkt ist doch: Nur bei einer einzigen Krankenkasse gibt es Prozesse auch wirklich nur einmal. Nur dann sind Abstimmungswege kurz, Zuständigkeiten klar und Doppelstrukturen konsequent beendet.

Wer 20 Krankenkassen übrig lässt, behält auch 20 Verwaltungen, 20 Vorstände, 20 Gremien, 20 IT-Strukturen und 20 Abstimmungssysteme. Warum eigentlich? Welchen echten Nutzen haben die Versicherten davon?

Hinzu kommt: Es besteht die Gefahr, dass neben 20 formalen Krankenkassen am Ende viele alte Strukturen als eine Art Filialsystem weiterleben. Dann hätten wir keine echte Erneuerung, sondern nur ein neues Etikett auf alten Problemen.

Wir wollen deshalb keine halbherzige Zusammenlegung, sondern eine komplett neue, kluge, digitalisierte und effiziente Struktur:
eine einzige hochautomatisierte Deutsche gesetzliche Krankenkasse (DgK).

Denn einen echten Wettbewerb zwischen den Krankenkassen gibt es ohnehin kaum. Die Parallelstrukturen kosten Geld, aber sie verbessern die Versorgung nicht.

Das Geld fehlt dann dort, wo es gebraucht wird: bei Ärzten, Pflegekräften und Patienten.

Darum plädieren wir für den konsequentesten Wettbewerb von allen:
Es bleibt genau eine Krankenkasse übrig – die Effizienteste.
Auf dieser Basis können Verträge, Leistungen und Prozesse einheitlich, transparent und digital organisiert werden.

Nicht flicken. Sondern endlich reparieren.

Bitte teilen Sie unsere Petition weiter. Jede Unterstützung hilft, dieses Anliegen stärker in die politische Debatte zu bringen.

Beste Grüße
Stephan von Orlow

 

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