Kindergesundheit braucht eine echte Zuckersteuer!

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Steigern wir das auf 500 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützern verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Anliegen

Schließt die Zucker-Lücke: Auch Fruchtsaft und Süßstoffe gehören in die Zuckersteuer

Ich bin Vater und Gründer von TeeFee. Seit über zehn Jahren zeigen wir, dass Kindergetränke ganz ohne Zucker und ganz ohne künstliche Süßstoffe schmecken können. Umso mehr ärgert es mich, wenn ich vor dem Getränkeregal stehe und sehe: Ausgerechnet die Produkte, die als „gesunde Alternative“ beworben werden, sollen von der neuen Zuckersteuer verschont bleiben.

Ab dem 1. Januar 2027 will die Bundesregierung endlich eine Zuckersteuer auf gesüßte Getränke einführen, ein überfälliger und richtiger Schritt. Der aktuelle Gesetzentwurf hat aber zwei große Lücken.

Erstens sollen reine Fruchtsäfte komplett steuerfrei bleiben. Dabei enthält ein Glas 100-Prozent-Fruchtsaft oft genauso viel Zucker wie ein Glas Cola, manchmal sogar mehr. Unsere Leber verarbeitet diesen Zucker unabhängig davon, ob er aus einer Frucht oder aus einer Limonadenfabrik stammt.

Zweitens sollen Getränke mit künstlichen Süßstoffen ebenfalls ausgenommen bleiben. Die Weltgesundheitsorganisation rät seit 2023 ausdrücklich von Süßstoffen zur Gewichtskontrolle ab. Als Vater beschäftigt mich noch etwas anderes: Süßstoffe sind bis zu mehreren Tausend Mal süßer als Zucker. Wenn Kinder früh daran gewöhnt werden, kalibriert sich ihr Geschmackssinn dauerhaft auf extreme Süße.

Diese zwei Lücken sind kein Detail. Sie schwächen die Wirkung der gesamten Steuer erheblich, und treffen ausgerechnet die Getränke, die im Kinderregal am häufigsten als gesund vermarktet werden.

Deshalb fordere ich gemeinsam mit Eltern, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen:

1. Fruchtsäfte und Fruchtnektare in die Zuckersteuer einbeziehen, zu denselben Schwellenwerten wie andere Getränke.

2. Süßstoffhaltige Getränke ebenfalls besteuern, damit Zucker nicht einfach durch Süßstoff ersetzt wird.

3. Die Einnahmen zweckgebunden für Kindergesundheit einsetzen, für gesunde Schulverpflegung und Ernährungsbildung.

Das funktioniert nachweislich: Großbritannien erreichte mit einer konsequent gestalteten Abgabe rund 46 Prozent Zuckerreduktion. Deutschlands bisherige freiwillige Strategie kam in acht Jahren nur auf rund 0,7 Prozent.

Das Gesetz wird jetzt verhandelt. Jede Unterschrift zeigt den Abgeordneten in Finanz- und Gesundheitsausschuss: Eltern in diesem Land wollen eine wirksame Zuckersteuer, keine löchrige. Unterschreiben Sie jetzt, und teilen Sie diese Petition mit anderen Eltern. Unsere Kinder haben keine Lobby in Berlin, wir müssen ihre Stimme sein.

Alle Infos zur Kampagne unter www.tee-fee.de/zuckersteuern

 

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Marco RühlPetitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Lars Klingbeil
Lars Klingbeil
Bundesminister der Finanzen

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