Atualização do abaixo-assinadoHelfen Sie uns, den schönen "Lassaner Winkel" zu bewahren!Wir feiern den Teilerfolg mit einem Benefizkonzert / Streit geht in die nächste Runde

Karl Valta17440 Lassan, Alemanha

7 de nov. de 2016
# am 12.11. / 19:00 / Benefizkonzert für die BI-KEIN GÜLLEGROSSLAGER IM LASSANER WINKEL
# am 14.11. / 17:00 / Bauausschusssitzung mit Vorlage von Bauplänen der "Peeneland Agrar GmbH" + diverse Gutachten
( vermutlich zum selben Standort! ) Am Ende soll der Ausschuss eine Empfehlung an die Stadtvertretung geben, die am 29.11. tagen wird.
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Wir sehen einen Zusammenhang des überall in unserer Region aufkeimenden bürgerschaftlichen Protests und - Engagements: Unsere Region wird von Landes- und Bundespolitik, zunehmend auch von den kommunal verantwortlichen Politikern, im Stich gelassen. Auf unserem Rücken werden vermeintliche Verwaltungs-, Justiz-, Schul-, Polizei-, Krankenhaus- und Kreisreformen ausgetragen. Das geht immer wieder zu Lasten der ländlichen Bevölkerung , indem die infrastrukturelle Grundausstattung gnadenlos zentralisiert, ausgedünnt oder gar gänzlich wegrationalisiert wird. Die Folge ist, dass unsere Kinder immer weniger Schulen vor Ort besuchen können, die Wege für uns immer länger werden zu Verwaltung, Ämtern, Gerichten, Banken und zur medizinischen Grundversorgung, unsere Dörfer und Kleinstädte immer mehr wirtschaftlich, kulturell und sozial veröden.
Die „Verspargelung“ der Landschaft schreitet voran und immer größere Windkraftanlagen rücken immer näher an unsere Wohnorte und beinträchtigen unsere Lebensqualität.
Hinzu kommt, dass die industrielle Landwirtschaft zunehmend in Widerspruch zu den Wirtschafts- und Lebensinteressen der übrigen Landbevölkerung gerät: Schon ein Viertel des Grundwassers unter landwirtschaftlicher Fläche ist durch Überdüngung nitratverseucht. Exessiver Pestizideinsatz gefährdet unsere Gesundheit. Die Bauprivilegierung der industriellen Landwirtschaft ( ein Überbleibsel aus kleinteiliger bäuerlicher W irtschaftsweise, für die sie auch einen Sinn machte ), setzt uns vielerorts gigantische Massentierhaltungsställe, Gülle - und Mastanlagen vor Dörfer und in Tourismusentwicklungsgebiete. Die Aus - und Nebenwirkungen betreffen die touristische Infrastruktur, Straßen, Verkehrssicherheit, Landschaftsbild und vieles mehr, - unser gesamtes Leben.
Die Umwandlungsprozesse der LPGs ( Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften zu DDR - Zeiten ) in Agrar GmbHs haben eine gewaltige Konzentration von Land in wenigen Händen hervorgebracht mit extremer wirtschaftlicher und politischer Machtfülle. Doch nur ein Mensch pro 100 Hektar findet einen Arbeitsplatz in der hiesigen Landwirtschaft!
Sanfter Tourismus ist eine der wenigen Alternativen zur industriellen Landwirtschaft in unserer Region. Ca. 40% der Menschen auf der Insel Usedom und schon 10% auf dem Festlandgürtel leben inzwischen davon.
Die Strategie und Taktik unserer Landesregierung wird immer deutlicher: Schweigen, Aussitzen, Abwarten – irgenwann wird den lästigen Bürgern mit Ihren ebenso lästigen Fragen und Anliegen der Atem ausgehen. Hochbezahlte Politiker können es sich leisten, Stellungnahmen und Entscheidungen hinauszuzögern – Bürger dagegen, die in ihrer Freizeit mit unbezahlter Arbeit gegen Fehlentscheidungen und Verstöße in Sachen Wirtschaftsentwicklung, sozialer Gerechtigkeit, den Landschafts – und Naturschutz angehen, sollen irgendwann aufgeben.
Wir werben für einen Zusammenschluss der Bürgerinitiativen der Region, um unseren basisdemokratischen Einfluss zu vergrößern.
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