Treten Sie zurück, Herr Aiwanger!

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Der Skandal um Tönnies in Nordrhein-Westfalen hat in der vergangenen Zeit die Schlagzeilen beherrscht. Unzählige Mitarbeiter steckten sich mit dem Coronavirus an, ein regionaler Lockdown war die Folge. Doch eine Debatte rückte durch den Skandal ebenfalls ins Licht. Durch schreckliche Arbeitsbedingungen und inkonsequente Hygienekonzepte konnte es erst zu den Ansteckungen kommen. Nicht nur Bedingungen für Arbeitnehmer, sondern auch das Tierwohl rückte dadurch in den Fokus. (Quelle: merkur.de)

Einer der sich in dieser Debatte besonders unqualifiziert äußert, ist der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, insbesondere zum Thema Veganismus und Tierschutz. Er meint unter anderem, die Debatte dürfe sich nicht zuspitzen auf die Bevormundung, dass Fleisch einmal die Woche reicht, was schon abgesehen von den ethischen Gründen auch gesundheitlich das Maximum sein sollte. Ferner behauptet er dazu: "Für einen Büromenschen auf dem Vegan-Trip reiche das vielleicht – für den Bauarbeiter nicht. Wenn der nur einmal die Woche Fleisch kriegt und nur Salat, fällt er am dritten Tag vom Gerüst runter."

Auf wissenschaftlich falsche Behauptungen und unqualifizierte Politiker in Führungspositionen kann in der aktuellen Situation verzichtet werden. Eine Person, die durch ihre Unwissenheit künftige Pandemien, die Zerstörung des Planeten und unendliches Tierleid vorantreibt, sollte keine Macht haben.

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