Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXDEUTSCHE FEMIZIDE :: SCHON WIEDER SACHSEN :: WAS FEHLT IST DIE UMSETZUNG DER ISTANBUL-KONVENTION
Professor Dr. Kristina WolffGermany
Dec 10, 2022

Samstag, der 10. Dezember 2022.

Internationaler Tag der Menschenrechte.

Im zuständigen sächsischen Justizministerium SMJusDEG wird die Umsetzung der Istanbul-Konvention seit Jahren aktiv verschleppt.

Hier die Konsequenz, bzw. die bekannten und dokumentierten sächsischen Femizide im Zeitraum von 01. September 2021 bis 10. Dezember 2022 in der Übersicht:

01.09.2021, Werdau, † Manuela E. (43 J.), fünffache Mutter und † Jadon (3 J.), beide erstochen vom deutschen Ehemann, bzw. Kindsvater Andy E. (30 J.)

03.09.2021, Störmthal, † Gertrud S. (60 J.), vom deutschen Ehemann Klaus-Peter S. (66 J.) erstochen. „Laut Anklage hatte der Mann aus Wut und Verärgerung gehandelt, weil sich seine [Anm. an einem Hirntumor erkrankte] Ehefrau zuvor über ein nicht schmackhaftes Frühstück beschwert hatte“ (PM 25.02.2022)

12.09.2021, Plauen, † Silvia J. (63 J.), erwürgt vom deutschen Ehemann Gert J. (63 J.)
15.09.2021, Großröhrsdorf, † Wiktoria T. (16 J.), erstochen vom deutschen Schulkamerad Philipp W. (15 J.), weil er mit ihrer Zurückbweisung nicht umgehen konnte

19.11.2021, Leipzig, † Name unbekannt (52), keine Infos im Detail veröffentlicht

28.12.2021, Leipzig, † Dorin V. (43 J.), im Verfahren gestand der deutsche Täter Marcus W. (40), dass er nicht damit umgehen konnte, dass sie keine feste Beziehung mit ihm wollte. Die beiden hatten sich über eine Dating-App kennen gelernt.

11.02.2022, Crimmitschau, † Name unbekannt (44 J.), mutmaßlich vom deutschen Bekannten erstochen

21.02.2022, Döbeln, † Heidrun F. (63 J.), nach 45 Jahren Ehe vom deutschen Ehemann Andreas F. (63 J.) mit einem umgebracht Baseballschläger erschlagen, zudem mit Messer in den Hals gestochen

21.03.2022, Flöha, † Nadeschda W. (67 J.), mutmaßlich vom deutschen Ehemann Alexander W. (62 J.) erwürgt

18.04.2022, Chemnitz, † Sabine G. (69 J.), vom deutschen Ehemann Holger G. (72 J.) erschossen

18.04.2022, Chemnitz, † Name unbekannt (34 J.), Mutter, vom deutschen Nachbar Holger G. (72 J.) erschossen

05.08.2022, Chemnitz, † Name unbekannt (46 J.), umgebracht, mutmaßlicher Täter ist deutscher Staatsbürger

 30.09.2022, Hartha, † Name unbekannt (6 J.), von einem Betrunkenem totgerast und schwer verletzt liegen gelassen, Fahrerflucht

13.10.2022, Dresden, † Name unbekannt (31 J.), mutmaßlich vom Partner erstochen

16.10.2022, Dresden, † Name unbekannt (31 J.), Mutter, mutmaßlich vom deutschen Mann getötet, möglicherweise im Beisein ihres Sohnes

31.10.2022, Chemnitz/Heide, † Name unbekannt (37 J.), aus Chemnitz, vom getrennten Mann vor den Augen des gemeinsamen Sohnes (13) in Heide (Niedersachsen) erschossen

09.11.2022, Leipzig, † Malina (31 J.), erstochen, mutmaßlich von ihrem deutschen Freier Danny M.

10.12.2022, Dresden, † Name unbekannt (62 J.), erschossen vom eigenen Sohn, dem deutschen David W., der im Anschluss, am helllichten Tag, in der Öffentlichkeit, d.h. konkret in einem zentralen Einkaufscenter, eine Frau und deren Sohn als Geiseln genommen hatte.

Auch der heutige FEMIZID ist keine "Tat eines vermutlich psychisch verwirrten Einzeltäters".

Auch der heutige FEMIZID ist Teil einer Dekaden währenden Serie struktureller, tradierter, tödlicher, männlicher Gewaltexzesse.

Auch der heutige FEMIZID ist die logische Konsequenz aus einer irrationalen Verweigerungshaltung zur Umsetzung des europäischen Gewaltschutzgesetztes, dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.

 

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