Atualização do abaixo-assinado#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst.Übergabe der Petition an die Deutsche Bischofskonferenz  
OutInChurch
9 de mar. de 2022

Anlässlich der Frühjahrsvollversammlung der katholischen deutschen Bischöfe im Wallfahrtsort Vierzehnheiligen im fränkischen Bad Staffelstein haben wir heute mit einer Delegation unser Manifest und die mehr als 117.650 Unterschriften der Petition an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing aus dem Bistum Limburg übergeben. Bei einem anschließenden Gespräch waren auch Bischof Peter Kohlgraf aus Mainz und Weihbischof Ludger Schepers aus Essen dabei. Auf der Bischofskonferenz hat der DBK-Vorsitzende Bischof Bätzing zuvor angekündigt, dass das kirchliche Arbeitsrecht geändert werden soll.
Wir danken euch für eure Unterstützung bisher. Wir werden aber weiterhin Unterschriften sammeln, denn viele unserer Anliegen sind noch nicht verwirklicht. Das haben wir auch heute im Gespräch mit den Bischöfen deutlich gemacht: 

Rainer Teuber (Mitorganisator der Initiative #OutInChurch) hat dies so kommentiert:  “Die Ankündigung, dass das kirchliche Arbeitsrecht in den kommenden Monaten geändert werden soll, ist ein erstes Signal. Doch wir erwarten konkrete Schritte bis zur nächsten Vollversammlung der Bischofskonferenz im Herbst 2022. Die Änderung des Arbeitsrechts für gleichgeschlechtlich liebende Personen allein reicht uns nicht. Wir wollen, dass alle sieben Kernforderungen unseres Manifests und unserer Petition ohne Abstriche verwirklicht werden.”

Ramona Krämer (Mitorganisatorin der Initiative #OutInChurch) betont:  “Diffamierende und nicht zeitgemäße - und von der Wissenschaft widerlegte - Aussagen der kirchlichen Lehre zu Geschlechtlichkeit und Sexualität müssen revidiert werden. Dies ist insbesondere in Anbetracht weltweiter kirchlicher Verantwortung für die Menschenrechte von LGBTIQ+ Personen von höchster Relevanz.”

Christoph Simonsen (Mitorganisator der Initiative #OutInChurch) weist auf Folgendes hin:  “Die sich aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ergebenden Änderungen der kirchlichen Lehre, muss zur Folge haben, dass der Zugang zu pastoralen Berufen allen Menschen offen steht, unabhängig von geschlechtlicher und sexueller Identität.”

Mara Klein (Mitorganisator*in der Initiative #OutInChurch) kommentiert:
“Ich bin nichtbinär. Mir ist mit einer Reform des Arbeitsrechts noch nicht geholfen. Derzeit verunmöglicht die katholische Kirche nicht nur Leben gleichgeschlechtlich liebender Personen, sondern auch das Leben und Arbeiten trans*, nichtbinärer und inter* Personen. Unsere rechtliche Situation ist weiterhin prekär, auch das muss sich ändern! Die anwesenden Bischöfe gaben heute ihre Sprachlosigkeit zum Thema Geschlechtervielfalt zu und ich erwarte, dass Sie ihrer Bildungslücke schließen. Wir haben unsere Expertise angeboten.”

 

 

 

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