generell Brustgeschirr statt Halsband! an alle Hundebesitzer, Heimtierbedarfshändler/Produzenten/Verkäufer: Anlege-, Verkaufs- und Produktionsverbot aller Arten von Hunde Halsbändern und Haltis

generell Brustgeschirr statt Halsband! an alle Hundebesitzer, Heimtierbedarfshändler/Produzenten/Verkäufer: Anlege-, Verkaufs- und Produktionsverbot aller Arten von Hunde Halsbändern und Haltis

Das Problem

die medizinischen, physiotherapeutischen Fakten und aus Hundesicht:


Artikel 1: Das Berühren des Halses ist (auch bei uns Menschen) etwas sehr “intimes”. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch “Bleib mir vom Hals” oder etwas “sich vom Hals halten”.


Der Hals des Hundes ist ein sehr soziales Organ. Unter Hunden wird das Greifen des Halsbreiches dazu verwendet um zu kommunizieren. Je nach Griff verschaffen sie sich Achtung und/oder fordern gegenseitigen Respekt ein.

Oberseite des Halses – Dominanzbereich

Unterseite des Halses – Subdominanz (Unterwerfung)

Seitenpartie des Halses – nur für gute Freunde zum Knabbern (Pflegeverhalten) erlaubt



Wir Menschen verwenden den Ruck am Hals meistens unbedacht und als “Erziehungsmaßnahme”. 
Der Hund kann diese Maßnahme allerdings nicht verstehen, weil sich Hunde untereinander nicht zur “Leinenführigkeit” erziehen. Der Hund reagiert auf den Ruck so, wie er ihn als Hund interpretiert und nicht wie der Mensch es interpretiert haben möchte. 
Tut der Ruck weh, reagiert er unter umständen sogar mit Fluchtverhalten, er versucht nach vorne zu entkommen und zieht erst recht. Manchmal akzeptiert er den Ruck als nichthündisches Zeichen vom Menschen und ignoriert ihn, weil er ihn nicht interpretieren kann. 
Und manchmal macht ihm der Ruck Angst und er wagt nicht mehr, nach vorne zu gehen.

 Aus medizinischer Sicht, kann ein Halsband zu Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur führen, die sich bis in die Rückenmuskulatur fortpflanzt. 
Wer schonmal einen verspannten Nacken oder gar Rücken hatte, der weiß, daß das Kopfschmerzen und sogar Schwindelgefühl bedeuten kann. Dies haben mittlerweile auch klinische Studien bewiesen. 
Nur leider kann der Hund nicht sagen: “Heute mag ich nicht, ich hab Kopfweh.”
Heftige Rucke am Halsband bewirken außerdem auch Kehlkopfquetschungen und sogar der Bruch des Zungenbeines. 
Eine Verletzung, die man zum Beispiel bei Mordopfern durch Erwürgen feststellen kann.
 Vor allem für Hunde, die an Gelenkserkrankungen (HD, Spondylose) leiden oder durch Züchtung eine recht lange Wirbelsäule haben, ist zu empfehlen, daß die Wirbelsäule unbelastet von Ruck und Druck bleibt.

Artikel 2: Wird der Hund an einem Halsband geführt, ensteht ein enormer Druck auf den sehr empfindlichen Halsbereich, in dem sich viele Muskeln, Gefäße, Nerven und auch eine Reihe lebenswichtiger, reizbarer Organe befinden.
Selbst eine leichte Massage kann im so genannten "Halsdreieck" Schäden anrichten und ist deshalb absolut kontraindiziert.
Die Mehrzahl der Hunde wird mit einem Halsband geführt, dass  in verschiedenen Ausführungen und Materialien erhältlich ist.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber wie unterschiedlich die Auffassungen von angenehm und das Empfinden von Schmerz sind, ist      schon sehr erstaunlich. Unter den gängigen Halsbandmodellen gibt es einige, die dem Hund erhebliche Schäden im Halsbereich zufügen können. Viele Halter sind immer noch der Meinung, ein Hund höre sicherlich von selbst auf zu ziehen, wenn er merke, dass der Druck vom Ziehen abhängt. Wie aber aus der Verhaltensforschung bekannt ist, laufen Tiere von ihren Schmerzen davon. 
Zu dieser These, Druck erzeugt Gegendruck, habe ich mit meinem sechsjährigen Sohn folgendes Experiment durchgeführt:
Ich legte ihm ein Halsband um den Hals und fragte ihn, wie er sich fühlt. Er antwortete, dass es nicht schlimm sei. Dann hängte ich eine Leine ein und zog leicht an ihr. Reflexartig zog er nach vorn und fing an zu röcheln, anstatt einen Schritt nach hinten zu machen und den Druck zu verringern. 
Erklären kann man diese Reaktion nur damit, dass es sich zumindest im ersten Moment um einen Reflex handelt und er nicht in der Lage war, den Ursachen - Zusammenhang zu erkennen oder gar danach zu handeln. Als weiteres Experiment habe ich mit einer Fischwaage den Druck gemessen, der am Hals des Hundes entsteht, wenn er an der Leine zieht. Die Waage zeigt auf Zug das durch ihn entstandene Gewicht in Kilogramm an. Eingehängt zwischen Halsband und Leine habe ich bei verschiedenen Hunden in unterschiedlichen Situationen auf der Skala zb folgende Werte abgelesen:
zwischen 0,5kg - 1,5kg bei minimalem Zug, 3,0 - 4,0kg bei etwas stärkerem Zug und 6,6 - 7,5kg bei starkem Zug einer kleinen, zierlichen Cockerhündin. Ein etwas größerer, aber auch schlanker Cockerrrüde der ständig zieht, hat die Waage bis zum Anschlag gebracht und somit 9kg überschritten. Versucht man selbst einmal, an soeiner Waage diesen Zug aufzubauen, stellt man erschreckend fest, welchen Kräften ein Hundehals ausgesetzt ist. Wird ein Hund mit Ketten oder Stachel oder Würgehalsbändern geführt, bedarf es keiner großen Fantasie, um sich Folgeschäden vorzustellen. Aus physiotherapeutischer Sicht ist zu empfehlen den Hund mit einem Brustgeschirr zu führen. Es besteht aus einem Halsteil und einem Bauchgurt, die durch Rücken- und Bruststeg miteinander verbunden sind. Zieht der Hund an der Leine, wird der Druckpunkt vom empfindlichen Hals auf den Burstkorb verlagert.

Aus physiotherapeutischer und medizinischer Sicht gibt es kein tragfähiges Argument für das Halsband. Zum Führen an der Leine kann nur ein Brustgeschirr empfohlen werden, weil es dem Hund keine gravierenden körperlichen Schäden zufügen kann.

Turid Ruugas die Entdeckerin der Calming Signals schreibt in ihren Büchern, dass die Hunde Gehirnschädigungen bekommen, weil jedesmal das Blut zum Gehirn abgetrennt wird, wenn die Leute die Hunde mit dem Leinenruck zu sich ziehen. Der Kehlkopf eines Hundes ist genauso empfindlich wie der eines Menschen. Der Hund hat ein zentrales Nervensystem und kann damit Angst und Schmerz empfinden. Wenn man sich selbst die Handkante an den Hals drückt, spürt man wie beklemmend das ist und man kaum Luft bekommt.

Es gibt viele Videos in Youtube, die gewaltfrei zeigen, wie man dem Hund Fuss gehen beibringen kann.


http://www.animal-learn.de/images/tipps/Brustgeschirr.pdf 

 

avatar of the starter
Martina LukasPetitionsstarter*invegan, straight edge, nature & animal lover
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Das Problem

die medizinischen, physiotherapeutischen Fakten und aus Hundesicht:


Artikel 1: Das Berühren des Halses ist (auch bei uns Menschen) etwas sehr “intimes”. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch “Bleib mir vom Hals” oder etwas “sich vom Hals halten”.


Der Hals des Hundes ist ein sehr soziales Organ. Unter Hunden wird das Greifen des Halsbreiches dazu verwendet um zu kommunizieren. Je nach Griff verschaffen sie sich Achtung und/oder fordern gegenseitigen Respekt ein.

Oberseite des Halses – Dominanzbereich

Unterseite des Halses – Subdominanz (Unterwerfung)

Seitenpartie des Halses – nur für gute Freunde zum Knabbern (Pflegeverhalten) erlaubt



Wir Menschen verwenden den Ruck am Hals meistens unbedacht und als “Erziehungsmaßnahme”. 
Der Hund kann diese Maßnahme allerdings nicht verstehen, weil sich Hunde untereinander nicht zur “Leinenführigkeit” erziehen. Der Hund reagiert auf den Ruck so, wie er ihn als Hund interpretiert und nicht wie der Mensch es interpretiert haben möchte. 
Tut der Ruck weh, reagiert er unter umständen sogar mit Fluchtverhalten, er versucht nach vorne zu entkommen und zieht erst recht. Manchmal akzeptiert er den Ruck als nichthündisches Zeichen vom Menschen und ignoriert ihn, weil er ihn nicht interpretieren kann. 
Und manchmal macht ihm der Ruck Angst und er wagt nicht mehr, nach vorne zu gehen.

 Aus medizinischer Sicht, kann ein Halsband zu Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur führen, die sich bis in die Rückenmuskulatur fortpflanzt. 
Wer schonmal einen verspannten Nacken oder gar Rücken hatte, der weiß, daß das Kopfschmerzen und sogar Schwindelgefühl bedeuten kann. Dies haben mittlerweile auch klinische Studien bewiesen. 
Nur leider kann der Hund nicht sagen: “Heute mag ich nicht, ich hab Kopfweh.”
Heftige Rucke am Halsband bewirken außerdem auch Kehlkopfquetschungen und sogar der Bruch des Zungenbeines. 
Eine Verletzung, die man zum Beispiel bei Mordopfern durch Erwürgen feststellen kann.
 Vor allem für Hunde, die an Gelenkserkrankungen (HD, Spondylose) leiden oder durch Züchtung eine recht lange Wirbelsäule haben, ist zu empfehlen, daß die Wirbelsäule unbelastet von Ruck und Druck bleibt.

Artikel 2: Wird der Hund an einem Halsband geführt, ensteht ein enormer Druck auf den sehr empfindlichen Halsbereich, in dem sich viele Muskeln, Gefäße, Nerven und auch eine Reihe lebenswichtiger, reizbarer Organe befinden.
Selbst eine leichte Massage kann im so genannten "Halsdreieck" Schäden anrichten und ist deshalb absolut kontraindiziert.
Die Mehrzahl der Hunde wird mit einem Halsband geführt, dass  in verschiedenen Ausführungen und Materialien erhältlich ist.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber wie unterschiedlich die Auffassungen von angenehm und das Empfinden von Schmerz sind, ist      schon sehr erstaunlich. Unter den gängigen Halsbandmodellen gibt es einige, die dem Hund erhebliche Schäden im Halsbereich zufügen können. Viele Halter sind immer noch der Meinung, ein Hund höre sicherlich von selbst auf zu ziehen, wenn er merke, dass der Druck vom Ziehen abhängt. Wie aber aus der Verhaltensforschung bekannt ist, laufen Tiere von ihren Schmerzen davon. 
Zu dieser These, Druck erzeugt Gegendruck, habe ich mit meinem sechsjährigen Sohn folgendes Experiment durchgeführt:
Ich legte ihm ein Halsband um den Hals und fragte ihn, wie er sich fühlt. Er antwortete, dass es nicht schlimm sei. Dann hängte ich eine Leine ein und zog leicht an ihr. Reflexartig zog er nach vorn und fing an zu röcheln, anstatt einen Schritt nach hinten zu machen und den Druck zu verringern. 
Erklären kann man diese Reaktion nur damit, dass es sich zumindest im ersten Moment um einen Reflex handelt und er nicht in der Lage war, den Ursachen - Zusammenhang zu erkennen oder gar danach zu handeln. Als weiteres Experiment habe ich mit einer Fischwaage den Druck gemessen, der am Hals des Hundes entsteht, wenn er an der Leine zieht. Die Waage zeigt auf Zug das durch ihn entstandene Gewicht in Kilogramm an. Eingehängt zwischen Halsband und Leine habe ich bei verschiedenen Hunden in unterschiedlichen Situationen auf der Skala zb folgende Werte abgelesen:
zwischen 0,5kg - 1,5kg bei minimalem Zug, 3,0 - 4,0kg bei etwas stärkerem Zug und 6,6 - 7,5kg bei starkem Zug einer kleinen, zierlichen Cockerhündin. Ein etwas größerer, aber auch schlanker Cockerrrüde der ständig zieht, hat die Waage bis zum Anschlag gebracht und somit 9kg überschritten. Versucht man selbst einmal, an soeiner Waage diesen Zug aufzubauen, stellt man erschreckend fest, welchen Kräften ein Hundehals ausgesetzt ist. Wird ein Hund mit Ketten oder Stachel oder Würgehalsbändern geführt, bedarf es keiner großen Fantasie, um sich Folgeschäden vorzustellen. Aus physiotherapeutischer Sicht ist zu empfehlen den Hund mit einem Brustgeschirr zu führen. Es besteht aus einem Halsteil und einem Bauchgurt, die durch Rücken- und Bruststeg miteinander verbunden sind. Zieht der Hund an der Leine, wird der Druckpunkt vom empfindlichen Hals auf den Burstkorb verlagert.

Aus physiotherapeutischer und medizinischer Sicht gibt es kein tragfähiges Argument für das Halsband. Zum Führen an der Leine kann nur ein Brustgeschirr empfohlen werden, weil es dem Hund keine gravierenden körperlichen Schäden zufügen kann.

Turid Ruugas die Entdeckerin der Calming Signals schreibt in ihren Büchern, dass die Hunde Gehirnschädigungen bekommen, weil jedesmal das Blut zum Gehirn abgetrennt wird, wenn die Leute die Hunde mit dem Leinenruck zu sich ziehen. Der Kehlkopf eines Hundes ist genauso empfindlich wie der eines Menschen. Der Hund hat ein zentrales Nervensystem und kann damit Angst und Schmerz empfinden. Wenn man sich selbst die Handkante an den Hals drückt, spürt man wie beklemmend das ist und man kaum Luft bekommt.

Es gibt viele Videos in Youtube, die gewaltfrei zeigen, wie man dem Hund Fuss gehen beibringen kann.


http://www.animal-learn.de/images/tipps/Brustgeschirr.pdf 

 

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Martina LukasPetitionsstarter*invegan, straight edge, nature & animal lover

Die Entscheidungsträger*innen

an alle Heimtierbedarfshändler/Produzenten/Verkäufer
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Petition am 29. November 2013 erstellt