

Mehr Unterstützung für ungewollt kinderlose Frauen und Männer!


Mehr Unterstützung für ungewollt kinderlose Frauen und Männer!
Das Problem
Ungewollt kinderlos zu sein ist mittlerweile ein allgegenwärtiges Problem. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Abgesehen von persönlichen Umständen wie Partnerlosigkeit oder Stress ist es oftmals eine Kombination aus gesundheitlichen und finanziellen Defizieten. Die Kinderwunschkliniken ersticken förmlich in ihrer Arbeit doch ist die Finanzierung einer Behandlung leider oftmals ein Problem, welches gleichgeschlechtliche Paare, nicht verheiratete Paare, Singlefrauen oder aber auch verheiratete Paare teilweise oder vollständig alleine bewältigen müssen.
Um eine finanzielle Unterstützung von der gesetzlichen Krankenkasse zu erhalten müssen gewisse Kriterien erfüllt sein:
- - ein heterogenes Paar muss
- - bei der richtigen Krankenkasse versichert sein und
- - verheiratet sein um eine eventuelle 100%-Kostenerstattung bewilligt zu bekommen.
Hinzu kommt, dass normalerweise nur maximal drei Versuche eine IVF oder ICSI erstattet werden. So weit so gut.
Doch stellen sich unter anderem folgende Fragen:
- Wieso wird es Singlefrauen, gleichgeschlechtlichen Paaren oder nicht verheirateten Paaren verweigert finanzielle Unterstützung zu erhalten?
- Warum werden nur drei Versuche finanziert?
- Warum werden auch nur drei Versuche finanziert wenn noch weitere Eizellen bereits kryokonserviert und befruchtet existieren? Sollen diese befruchteten Eizellen einfach in den medizinischen Müll geworfen werden? Warum greift hier nicht das Embyonenschutzgesetz?
- Warum wird eine Kryokonservierung als IGEL-Leistung gewertet, obwohl diese aus medizinischer Indikation heraus notwendig ist? (Krebspatientinnen sind von dieser Regelung ausgenommen)
- Warum bekommen Frauen, die aufgrund einer Krankheit, wie zum Beispiel dem PCO-Syndrom, nicht in der Lage sind auf natürlichen Weg schwanger zu werden nicht mehr als drei Versuche bezahlt?
- Warum ist in Deutschland eine Samenspende erlaubt aber eine Eizellspende nicht?
- Ist es mittlerweile ein Privileg der oberen Mittelschicht oder Oberschicht ein Kind zu bekommen, wenn es auf natürlichem Wege nicht klappt?
- Wird durch die eingeschränkte Auswahl an Krankenkassen, welche eine Kinderwunschbehandlung (teilweise) finanzieren, die eigentliche Freie Wahl der Krankenkasse nicht eingeschränkt?
Generell fordern wir mehr Gleichberechtigung von Menschen die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Es ist nicht zu verachten, dass mittlerweile eine Unterstützung von vielen Krankenkassen geleistet wird diesen tiefverankerten Herzenswunsch für heterogene, verheiratete Paare in maximal drei Versuchen zu erfüllen. Doch ist dies nur ein Schritt in die richtige Richtung.
Der demographische Wandel nagt an unserer Gesellschaft, Geburtenraten sind rückläufig. Durchaus ist das auch ein Phänomen welches darauf zurück zu führen ist, dass Kinderlosigkeit teilweise auch gewünscht ist. Doch wandelnde Familientypen sind auch ein Phänomen unserer Zeit. So ist ein alleinerziehender Elternteil heut zu Tage genau so normal wie das schwule oder lesbische Elternpaar oder aber auch die Familie die nur durch künstliche Befruchtung Zuwachs bekommen kann.
Wir fordern den Gemeinsamen Bundesausschuss und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Schwesig dazu auf, die Gespräche zur Finanzierungshilfe bei Kinderlosigkeit erneut aufzunehmen und die Kriterien zeitgemäßer und individueller zu gestallten.

Das Problem
Ungewollt kinderlos zu sein ist mittlerweile ein allgegenwärtiges Problem. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Abgesehen von persönlichen Umständen wie Partnerlosigkeit oder Stress ist es oftmals eine Kombination aus gesundheitlichen und finanziellen Defizieten. Die Kinderwunschkliniken ersticken förmlich in ihrer Arbeit doch ist die Finanzierung einer Behandlung leider oftmals ein Problem, welches gleichgeschlechtliche Paare, nicht verheiratete Paare, Singlefrauen oder aber auch verheiratete Paare teilweise oder vollständig alleine bewältigen müssen.
Um eine finanzielle Unterstützung von der gesetzlichen Krankenkasse zu erhalten müssen gewisse Kriterien erfüllt sein:
- - ein heterogenes Paar muss
- - bei der richtigen Krankenkasse versichert sein und
- - verheiratet sein um eine eventuelle 100%-Kostenerstattung bewilligt zu bekommen.
Hinzu kommt, dass normalerweise nur maximal drei Versuche eine IVF oder ICSI erstattet werden. So weit so gut.
Doch stellen sich unter anderem folgende Fragen:
- Wieso wird es Singlefrauen, gleichgeschlechtlichen Paaren oder nicht verheirateten Paaren verweigert finanzielle Unterstützung zu erhalten?
- Warum werden nur drei Versuche finanziert?
- Warum werden auch nur drei Versuche finanziert wenn noch weitere Eizellen bereits kryokonserviert und befruchtet existieren? Sollen diese befruchteten Eizellen einfach in den medizinischen Müll geworfen werden? Warum greift hier nicht das Embyonenschutzgesetz?
- Warum wird eine Kryokonservierung als IGEL-Leistung gewertet, obwohl diese aus medizinischer Indikation heraus notwendig ist? (Krebspatientinnen sind von dieser Regelung ausgenommen)
- Warum bekommen Frauen, die aufgrund einer Krankheit, wie zum Beispiel dem PCO-Syndrom, nicht in der Lage sind auf natürlichen Weg schwanger zu werden nicht mehr als drei Versuche bezahlt?
- Warum ist in Deutschland eine Samenspende erlaubt aber eine Eizellspende nicht?
- Ist es mittlerweile ein Privileg der oberen Mittelschicht oder Oberschicht ein Kind zu bekommen, wenn es auf natürlichem Wege nicht klappt?
- Wird durch die eingeschränkte Auswahl an Krankenkassen, welche eine Kinderwunschbehandlung (teilweise) finanzieren, die eigentliche Freie Wahl der Krankenkasse nicht eingeschränkt?
Generell fordern wir mehr Gleichberechtigung von Menschen die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Es ist nicht zu verachten, dass mittlerweile eine Unterstützung von vielen Krankenkassen geleistet wird diesen tiefverankerten Herzenswunsch für heterogene, verheiratete Paare in maximal drei Versuchen zu erfüllen. Doch ist dies nur ein Schritt in die richtige Richtung.
Der demographische Wandel nagt an unserer Gesellschaft, Geburtenraten sind rückläufig. Durchaus ist das auch ein Phänomen welches darauf zurück zu führen ist, dass Kinderlosigkeit teilweise auch gewünscht ist. Doch wandelnde Familientypen sind auch ein Phänomen unserer Zeit. So ist ein alleinerziehender Elternteil heut zu Tage genau so normal wie das schwule oder lesbische Elternpaar oder aber auch die Familie die nur durch künstliche Befruchtung Zuwachs bekommen kann.
Wir fordern den Gemeinsamen Bundesausschuss und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Schwesig dazu auf, die Gespräche zur Finanzierungshilfe bei Kinderlosigkeit erneut aufzunehmen und die Kriterien zeitgemäßer und individueller zu gestallten.

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Petition am 8. März 2016 erstellt