NEIN zur Fuchsquälerei in D-Hartheim - Schiessanlage mit lebender Füchsin schliessen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Christine Ammann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Zu was Menschen alles fähig sind, zeigt sich derzeit im deutschen Hartheim am Rhein. In der Schiessanlage "Bremgarten" wird seit Jahren eine einzelne Füchsin in einem künstlichen Bau gefangen gehalten. Sie dient einzig und alleine dem Zweck die Jagdhunde der dortigen Jäger auf die Baujagd abzurichten. Dabei wird regelmässig absichtlich unfassbaren Stresssituationen ausgesetzt und dabei immer und immer wieder in Todesangst versetzt. Der Füchsin werden mit voller Absicht wichtige Sozialkontakte zu Artgenossen verwehrt, sie kann keine Jungtiere aufziehen, nicht durch ihr Revier ziehen - alles was sie kann, ist in ihrem dunklen Bau sitzen und erstarrt vor Angst die nächste Attacke gegen ihr Leben abwarten. Diese unwürdige Haltung der Füchsin ist reine Tierquälerei und gehört per sofort beendet! 

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Tierschutzverein Hilfe für Tiere in NotPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Christine Ammann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Zu was Menschen alles fähig sind, zeigt sich derzeit im deutschen Hartheim am Rhein. In der Schiessanlage "Bremgarten" wird seit Jahren eine einzelne Füchsin in einem künstlichen Bau gefangen gehalten. Sie dient einzig und alleine dem Zweck die Jagdhunde der dortigen Jäger auf die Baujagd abzurichten. Dabei wird regelmässig absichtlich unfassbaren Stresssituationen ausgesetzt und dabei immer und immer wieder in Todesangst versetzt. Der Füchsin werden mit voller Absicht wichtige Sozialkontakte zu Artgenossen verwehrt, sie kann keine Jungtiere aufziehen, nicht durch ihr Revier ziehen - alles was sie kann, ist in ihrem dunklen Bau sitzen und erstarrt vor Angst die nächste Attacke gegen ihr Leben abwarten. Diese unwürdige Haltung der Füchsin ist reine Tierquälerei und gehört per sofort beendet! 

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Tierschutzverein Hilfe für Tiere in NotPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Stefan Ostermaier
Stefan Ostermaier
Bürgermeister Hartheim
Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Meinungsäußerung, die Erstellung dieser Petition und Ihren Einsatz für unsere Umwelt. Schon vor der Zustellung einer Unterschriftenliste möchte ich Ihnen hier antworten: Ihr Anliegen – den Tierschutz – nehmen auch wir als Gemeinde ernst. Es sollte immer und überall eine Selbstverständlichkeit sein, dass das Halten von Tieren im Einklang mit dem Tierschutzgesetz und allen weiteren geltenden Vorschriften erfolgt. Als Gemeinde sind wir jedoch der falsche Ansprechpartner dieser Petition, da wir rechtlich nicht für die Schliefenanlage zuständig sind und auch fachlich keine Aussage für die besondere Bewertung der Schliefenanlage machen können. Da sich die Anlage jedoch auf unserer Gemarkung befindet, haben wir jedoch schon früh Kontakt mit dem zuständigen Veterinäramt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald aufgenommen. Die Anlage wurde von zwei Veterinären und einem Mitarbeiter meiner Behörde besichtigt. Bevor ich auf die Besichtigung eingehe, möchte ich noch drei wichtige Punkte erwähnen: 1. Die Schliefenanlage befindet sich auf einem Grundstück, auf dem in einiger Entfernung auch Schießstände (z.B. für den Verein der Wurftaubenschützen) stehen. Schliefenanlage und Schießstand stehen in keinerlei Verbindung - bei der Jagdhundeausbildung wird nicht auf den Fuchs geschossen. 2. Bis zum Herbst letzten Jahres lebten zwei Füchse in dem (laut Veterinäramt vorbildlich eingerichteten) Zwinger. Der ältere war 10 Jahre alt, als er starb. 3. Die Füchsin wird nicht dauerhaft in einem dunklen Bau gehalten und ist auch nicht dauerhaft dem Jagdtrieb der Hunde ausgesetzt. Bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und weitere tierrechtlichen Vorschriften wäre das Veterinäramt verpflichtet, den Betrieb der Anlage sofort zu untersagen. Aber auch ich würde alles für eine schnelle Behebung der Missstände bzw. eine Stilllegung tun. Die Veterinäre haben uns jedoch bestätigt, dass sowohl im Fuchsgehege als auch beim demonstrierten Ausbildungsbetrieb in der Schliefenanlage „keinerlei Anhaltspunkte, die auf Schmerzen, Leiden oder Schäden für den Fuchs bzw. für den für die Ausbildung eingesetzten Hund (Jagdterrier) hindeuteten“ festgestellt wurden. Das Tier ist gechipt, geimpft und wird regelmäßig untersucht. Auch wenn ich ihr Anliegen nachvollziehen kann, bitte ich um Verständnis, dass die Gemeinde nur im Rahmen der Gesetze handeln kann, jedoch hier keine rechtliche Zuständigkeit gegeben ist. Mit freundlichen Grüßen Stefan Ostermaier Bürgermeister Gemeinde Hartheim am Rhein

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Petition am 8. Januar 2019 erstellt