

GEFÄHRLICHE PESTIZIDE ZUR PRODUKTION VON ÄPFELN IN TRENTINO-SÜDTIROL? NEIN, DANKE!
Das Anliegen
Foto: HM
In Trentino-Südtirol wird der Großteil der Äpfel produziert, die in unseren Supermärkten verkauft werden. Für eine Apfelernte sind 20-25 Behandlungen mit chemisch-synthetischen Pestiziden und anderen Substanzen erforderlich, die eine der Hauptquellen der Umweltverschmutzung darstellen: Sie kontaminieren das Wasser, den Boden und die Luft, die wir atmen, verursachen den Verlust der Biodiversität und gefährden die Gesundheit der Menschen.
Laut ISTAT-Daten werden in der Region jährlich etwa 4.600.000 kg Pestizide verkauft (1). Der EURAC-Bericht „Landwirtschaftsreport zur Nachhaltigkeit Südtirol 2020“ (2) schätzt für die Provinz Bozen den Einsatz von 80-120 kg Pflanzenschutzmitteln pro Hektar Apfelanbaufläche.
Wir fordern ein Verbot von gefährlichen chemisch-synthetischen Pestiziden, welche bei Überprüfungen in sensiblen Gebieten (3), in der Luft (4) und im Wasser (5) gefunden werden und eine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt darstellen:
· CAPTAN: Dieses Fungizid kann bis zu 10-mal im Jahr auf Apfelanlagen eingesetzt werden. Es verursacht schwere Augenschäden, steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen, und ist sehr giftig für Wasserorganismen.
· DITHIANON: Dieses Fungizid kann bis zu 6-mal im Jahr angewendet werden. Es verursacht schwere Augenschäden, ist giftig bei Verschlucken, vermutlich krebserregend und sehr giftig für Wasserorganismen.
· FLUAZINAM: Dieses Fungizid kann bis zu 6-mal im Jahr angewendet werden. Es verursacht Hautreizungen, kann vermutlich den Fötus schädigen und ist sehr giftig für Wasserorganismen.
· GLYPHOSAT: dieses Herbizid kann drei Mal im Jahr auf dem Gras unter den Apfelbäumen verwendet werden. Die vom Ramazzini-Institut durchgeführte internationale toxikologische Studie über Glyphosat, hat aufgezeigt, dass niedrige Mengen bei Ratten Leukämie verursachen (6).
Das Ziel der Petition der ehrenamtlichen Gruppe “Stop Pestizide Alto Adige-Südtirol“ ist es, in den nächsten Monaten mindestens 2000 Unterschriften zu sammeln. Anschließend wird die Forderung, gefährliche Pestizide zu verbieten, an die Obstgenossenschaften im Trentino und in Südtirol (Melinda, La Trentina, VOG und VIP), sowie an die für Landwirtschafts- und Gesundheitsthemen zuständigen Landesräte und -rätinnen der Provinzen Trient und Bozen übermittelt.
Für weitere Informationen: Liste der in Trentino-Südtirol für den Apfelanbau zugelassenen Pestizide: https://www.agrios.it/fuer-obstbauern/pflanzenschutzmittel-seite/
(ISTAT-Daten zu in der Region verteilten Pflanzenschutzmitteln)
(3) https://www.frontiersin.org/journals/environmental-science/articles/10.3389/fenvs.2022.1062333/full
(4) https://umwelt.provinz.bz.it/de/umwelt-gesundheit/ueberwachung-pestizide
(Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz)
(Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz - Ergebnisse der Pestizidrückstände Analysen: 2023 Kalterer See)
Rapporto nazionale pesticidi nelle acque. Dati 2021 – SNPA – Sistema nazionale protezione ambiente pag. 37
(Nationaler Bericht über Pestizide im Wasser. Daten 2021 – SNPA – Nationales System zum Schutz der Umwelt, Seite 37)
(6) https://www.istitutoramazzini.it/gli-erbicidi-a-base-di-glifosato-causano-leucemia-in-giovane-eta-presentati-i-risultati-dello-studio-internazionale-dellistituto-ramazzini-in-chiusura-dei-ramazzini-days-2023/ (Webseite des Ramazzini-Instituts)
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Das Anliegen
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In Trentino-Südtirol wird der Großteil der Äpfel produziert, die in unseren Supermärkten verkauft werden. Für eine Apfelernte sind 20-25 Behandlungen mit chemisch-synthetischen Pestiziden und anderen Substanzen erforderlich, die eine der Hauptquellen der Umweltverschmutzung darstellen: Sie kontaminieren das Wasser, den Boden und die Luft, die wir atmen, verursachen den Verlust der Biodiversität und gefährden die Gesundheit der Menschen.
Laut ISTAT-Daten werden in der Region jährlich etwa 4.600.000 kg Pestizide verkauft (1). Der EURAC-Bericht „Landwirtschaftsreport zur Nachhaltigkeit Südtirol 2020“ (2) schätzt für die Provinz Bozen den Einsatz von 80-120 kg Pflanzenschutzmitteln pro Hektar Apfelanbaufläche.
Wir fordern ein Verbot von gefährlichen chemisch-synthetischen Pestiziden, welche bei Überprüfungen in sensiblen Gebieten (3), in der Luft (4) und im Wasser (5) gefunden werden und eine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt darstellen:
· CAPTAN: Dieses Fungizid kann bis zu 10-mal im Jahr auf Apfelanlagen eingesetzt werden. Es verursacht schwere Augenschäden, steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen, und ist sehr giftig für Wasserorganismen.
· DITHIANON: Dieses Fungizid kann bis zu 6-mal im Jahr angewendet werden. Es verursacht schwere Augenschäden, ist giftig bei Verschlucken, vermutlich krebserregend und sehr giftig für Wasserorganismen.
· FLUAZINAM: Dieses Fungizid kann bis zu 6-mal im Jahr angewendet werden. Es verursacht Hautreizungen, kann vermutlich den Fötus schädigen und ist sehr giftig für Wasserorganismen.
· GLYPHOSAT: dieses Herbizid kann drei Mal im Jahr auf dem Gras unter den Apfelbäumen verwendet werden. Die vom Ramazzini-Institut durchgeführte internationale toxikologische Studie über Glyphosat, hat aufgezeigt, dass niedrige Mengen bei Ratten Leukämie verursachen (6).
Das Ziel der Petition der ehrenamtlichen Gruppe “Stop Pestizide Alto Adige-Südtirol“ ist es, in den nächsten Monaten mindestens 2000 Unterschriften zu sammeln. Anschließend wird die Forderung, gefährliche Pestizide zu verbieten, an die Obstgenossenschaften im Trentino und in Südtirol (Melinda, La Trentina, VOG und VIP), sowie an die für Landwirtschafts- und Gesundheitsthemen zuständigen Landesräte und -rätinnen der Provinzen Trient und Bozen übermittelt.
Für weitere Informationen: Liste der in Trentino-Südtirol für den Apfelanbau zugelassenen Pestizide: https://www.agrios.it/fuer-obstbauern/pflanzenschutzmittel-seite/
(ISTAT-Daten zu in der Region verteilten Pflanzenschutzmitteln)
(3) https://www.frontiersin.org/journals/environmental-science/articles/10.3389/fenvs.2022.1062333/full
(4) https://umwelt.provinz.bz.it/de/umwelt-gesundheit/ueberwachung-pestizide
(Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz)
(Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz - Ergebnisse der Pestizidrückstände Analysen: 2023 Kalterer See)
Rapporto nazionale pesticidi nelle acque. Dati 2021 – SNPA – Sistema nazionale protezione ambiente pag. 37
(Nationaler Bericht über Pestizide im Wasser. Daten 2021 – SNPA – Nationales System zum Schutz der Umwelt, Seite 37)
(6) https://www.istitutoramazzini.it/gli-erbicidi-a-base-di-glifosato-causano-leucemia-in-giovane-eta-presentati-i-risultati-dello-studio-internazionale-dellistituto-ramazzini-in-chiusura-dei-ramazzini-days-2023/ (Webseite des Ramazzini-Instituts)
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Petition am 23. April 2025 erstellt