
Für flexiblere Abholzeiten an den offenen Ganztagsschulen im Stadtgebiet Bad Münstereifel
Das Anliegen
Als Eltern stehen wir dem derzeitigen Konzept der offenen Ganztagsschulen (OGS) zunehmend kritisch gegenüber.
Aktuell ist die Teilnahme an der OGS in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich verbindlich bis mindestens 15:00 Uhr oder bis 16:00 Uhr.
Frühere Abholungen sind in der Praxis meist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, etwa bei Arztterminen oder festen Freizeitangeboten.
Diese starren Strukturen stellen viele Familien vor erhebliche Herausforderungen. Sie lassen kaum Raum für individuelle familiäre Bedürfnisse und setzen einen Rahmen, der Druck für Kinder und Eltern erzeugt.
Dabei sieht der zugrunde liegende OGS-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen ausdrücklich vor, dass die Teilnahme „in der Regel“ erfolgt und Ausnahmen möglich sind. Dieser Gestaltungsspielraum wird jedoch vor Ort sehr unterschiedlich genutzt.
Andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass flexiblere Lösungen innerhalb des bestehenden Rahmens umsetzbar sind. So ist es beispielsweise in Düsseldorf möglich, Kinder nach vorheriger Absprache auch vorzeitig aus der OGS abzuholen. In Sankt Augustin wurde darüber hinaus eine Regelung eingeführt, die es Familien erlaubt, ihr Kind regelmäßig an einem festen Tag pro Woche aus familiären Gründen früher abzuholen.
Diese Beispiele verdeutlichen: mehr Flexibilität ist rechtlich möglich und wird bereits praktiziert.
Wir fordern daher für das Stadtgebiet Bad Münstereifel die Einführung vergleichbarer, familienfreundlicher Regelungen.
Konkret sollte es Eltern ermöglicht werden, ihr Kind an ein bis zwei festen Tagen pro Woche flexibel früher aus der OGS abzuholen – auch ohne zwingenden externen Termin, sondern aus familiären Gründen.
Ziel ist nicht die Abschaffung der OGS, sondern eine praxisnahe Weiterentwicklung, die sowohl den pädagogischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen von Kindern und Familien gerecht wird.
Wir bitten den Bürgermeister der Stadt Bad Münstereifel, Herrn Sebastian Glatzel, gemeinsam mit dem Schulträger, den OGS-Trägern und den Schulen vor Ort zu prüfen, wie bestehende Spielräume genutzt und entsprechende Regelungen umgesetzt werden können.
Diese Anpassung würde den Alltag vieler Familien spürbar entlasten und zugleich das Wohlbefinden der Kinder stärken.
Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift.
364
Das Anliegen
Als Eltern stehen wir dem derzeitigen Konzept der offenen Ganztagsschulen (OGS) zunehmend kritisch gegenüber.
Aktuell ist die Teilnahme an der OGS in Nordrhein-Westfalen grundsätzlich verbindlich bis mindestens 15:00 Uhr oder bis 16:00 Uhr.
Frühere Abholungen sind in der Praxis meist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich, etwa bei Arztterminen oder festen Freizeitangeboten.
Diese starren Strukturen stellen viele Familien vor erhebliche Herausforderungen. Sie lassen kaum Raum für individuelle familiäre Bedürfnisse und setzen einen Rahmen, der Druck für Kinder und Eltern erzeugt.
Dabei sieht der zugrunde liegende OGS-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen ausdrücklich vor, dass die Teilnahme „in der Regel“ erfolgt und Ausnahmen möglich sind. Dieser Gestaltungsspielraum wird jedoch vor Ort sehr unterschiedlich genutzt.
Andere Kommunen in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass flexiblere Lösungen innerhalb des bestehenden Rahmens umsetzbar sind. So ist es beispielsweise in Düsseldorf möglich, Kinder nach vorheriger Absprache auch vorzeitig aus der OGS abzuholen. In Sankt Augustin wurde darüber hinaus eine Regelung eingeführt, die es Familien erlaubt, ihr Kind regelmäßig an einem festen Tag pro Woche aus familiären Gründen früher abzuholen.
Diese Beispiele verdeutlichen: mehr Flexibilität ist rechtlich möglich und wird bereits praktiziert.
Wir fordern daher für das Stadtgebiet Bad Münstereifel die Einführung vergleichbarer, familienfreundlicher Regelungen.
Konkret sollte es Eltern ermöglicht werden, ihr Kind an ein bis zwei festen Tagen pro Woche flexibel früher aus der OGS abzuholen – auch ohne zwingenden externen Termin, sondern aus familiären Gründen.
Ziel ist nicht die Abschaffung der OGS, sondern eine praxisnahe Weiterentwicklung, die sowohl den pädagogischen Anforderungen als auch den Bedürfnissen von Kindern und Familien gerecht wird.
Wir bitten den Bürgermeister der Stadt Bad Münstereifel, Herrn Sebastian Glatzel, gemeinsam mit dem Schulträger, den OGS-Trägern und den Schulen vor Ort zu prüfen, wie bestehende Spielräume genutzt und entsprechende Regelungen umgesetzt werden können.
Diese Anpassung würde den Alltag vieler Familien spürbar entlasten und zugleich das Wohlbefinden der Kinder stärken.
Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift.
Updates zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 28. April 2026 erstellt