#freiefahrtfuerfreiwillige

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Freie Fahrt für Freiwillige in Bayern

In einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sich junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ein Jahr für soziale, kulturelle, ökologische und politische Einrichtungen. Sie leisten dabei einen Dienst für die Allgemeinheit ohne auf materielle Aspekte oder Karriereinteressen zu achten. Im Gegenzug erhalten sie wertvolle Lebenserfahrungen und ein Jahr, in dem sie sich orientieren können und sich bei unterschiedlichsten Herausforderungen erproben können.

Die fast 4000 Freiwilligendienstleistenden in Bayern sind weitaus mehr, als „Praktikant*innen“; sie stellen in den Einsatzstellen wichtige Konstanten dar, die in Vollzeit (i.d.R. 40h in der Woche) arbeiten und dafür lediglich mit einem sogenannten Taschengeld entlohnt werden. Dieses Taschengeld beläuft sich in Bayern trägerabhängig auf ca. 340 € monatlich.

Viele Freiwillige, deren Einsatzstelle nicht am heimatlichen Wohnort liegt, sehen sich mit hohen Miet- und Lebenshaltungskosten konfrontiert, die den Freiwiligendienst massiv erschweren oder für Jugendliche ohne besserverdienende Eltern quasi unmöglich machen. Hinzu kommt eine weitere finanzielle Hürde: die hohen Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Freiwilligenvertretung des FSJ Kultur Bayern hat sich bereits an die bayerischen Verkehrsverbände gewandt, um eine Ermäßigung der Fahrtkosten zu erwirken, stieß aber durchweg auf Ablehnung. Dies ist für uns der Anlass, den Bayerischen Landtag als Vertreter der Menschen, denen wir für ein Jahr unsere Kräfte zur Verfügung stellen, um Unterstützung anzurufen.

Von Vertreter*innen politischer Institutionen und Parteien wurde bereits der Vorschlag gemacht, ein einheitliches bayernweites Schülerticket, mit dem Schüler*innen für 365 € pro Jahr unbegrenzt Bus und Bahn fahren können. Dies sollte umso mehr für die Freiwilligendienstleistenden gelten, zumal sie nicht von persönlichen Interessen, sondern vom Dienst an der Gemeinschaft geleitet werden.

Unsere Petition zielt in diese Richtung:

Wir fordern #freiefahrtfuerfreiwillige d.h. die Einführung eines „Freiwilligentickets“ zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Bayern bzw. die Kostenübernahme der Fahrten zur und von der Einsatzstelle für alle Freiwilligendienstleistenden in Bayern.

Unterstützen Sie den Dienst der jungen Menschen an der Gesellschaft und die Entwicklung und Weiterbildung der Freiwilligen in Form eines Freiwilligentickets! Das ist in jedem Fall sowohl eine Investition in die Gegenwart als auch in die Zukunft des Freistaats Bayerns und seine kulturelle und soziale Landschaft.



Heute: Lesley Alexander verlässt sich auf Sie

Lesley Alexander Tietz benötigt Ihre Hilfe zur Petition „#freiefahrtfuerfreiwillige”. Jetzt machen Sie Lesley Alexander und 940 Unterstützer/innen mit.