Karneval: Weiberfastnachtsparty auf dem Siegburger Markt retten!

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Das Problem

Die traditionsreiche Weiberfastnachtsparty auf dem Siegburger Marktplatz steht vor dem Aus. Trotz konstanter Teilnehmerzahlen mit mehreren tausend Besuchern pro Jahr plant die Stadtverwaltung die Abschaffung der Feier, sagte Jürgen Becker, CDU-Politiker im Siegburger Stadtrat. Dabei sind die Kosten für die Feier in Höhe von 40.000 Euro verhältnismäßig gering. Zum Vergleich: Das 950 Jahr-Fest hat über 700.000 Euro gekostet (http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/themen/950-jahre-siegburg/Stadt-beziffert-Kosten-article1256648.html).

Hintergrund ist die katastrophale Finanzlage der Stadt und ein deswegen ausgerufener Haushaltsnotstand. Wegen einer viel zu riskanten Einnahmenplanung und deutlich zu hohen Ausgaben, auch durch die Einstellung eines neuen Pressesprechers und eines dritten stellvertretenden Bürgermeisters, muss die CDU-geführte Regierung jetzt sparen.

Dazu versicherte Becker dem General-Anzeiger: "Wir warten ab, bis die Verwaltung im November ihren Katalog mit Einsparvorschlägen vorlegt." (http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/siegburg/Siegburg-streicht-die-Weiberfastnachtsparty-article1464139.html)

Trotzdem hielt er sich nicht an seine Worte und verkündete fast zeitgleich das Aus für die Siegburger Karnevalsparty.
Das trifft vor allem viele SchülerInnen, StudentInnen und junge Erwachsene, die regelmäßig diese Veranstaltung besuchen und deswegen fester Bestandteil der Karnevalsplanung ist. Auch der Appell von Johannes Schmitz, Pressesprecher der Stadt, "Wer feiern will, bitte in andere Städte ausweichen" wird nur wenige Jecke trösten.

Die Siegburger Jusos in der SPD fordern deshalb:

Herr Bürgermeister Huhn, sparen Sie nicht unsozial auf Kosten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen! Die Karnevalsparty muss erhalten bleiben! Sie hat inzwischen Tradition in Siegburg und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Für viele Dinge in unserer Stadt wird das Geld verschleudert, dort kann man mit den Einsparungen ansetzen. An der Jugend zu sparen ist aber verantwortungslos und löst keine Probleme.

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Die Entscheidungsträger*innen

Franz Huhn (CDU)
Franz Huhn (CDU)
Bürgermeister der Kreisstadt Siegburg

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Petition am 4. Oktober 2014 erstellt