"Frankfurter am Meer" - legale, sichere, naturverträgliche Zugänge zu Main & Nidda

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Das Anliegen

Mein Anliegen:

Der Klimawandel kommt in die Stadt und die Sommer werden hier immer heißer. 
Es wird daher immer wichtiger für die Stadtbevölkerung, dass es barrierefreie  und legale Zugänge zu  Main und Nidda  gibt.
Nicht alle Menschen können im Sommer in den Urlaub oder zur Kiesgrube fahren oder gehen ins Schwimmbad.
Unsere Flüsse sollten daher an ausgewiesenen Stellen, die mit Naturschutz und Schiffsverkehr zu vereinbaren sind, 
leicht und sicher zugänglich sein.  Das betrifft nicht nur Menschen mit niedrigem Einkommen, sondern erhöht die Lebensqualität für alle BewohnerInnen der Stadt.

Positive Beispiele gibt es sowohl  in grossen Städten wie Paris,  Berlin, Wien oder Budapest als auch in Wetterau Gemeinden wie Karben, Bad Vilbel .
Gute Erfahrungen gibt es dazu auch in meiner Heimatstadt Regensburg, wo das Flussufer am Regen und an der Donau renaturiert wurde und Kiesbänke und flache Strandzugänge geschaffen wurden.  Dadurch wurde es möglich, dass sich Mensch und Tier an heißen Tagen erfrischen und abkühlen können.  

Frankfurt ist jedoch weit davon entfernt,  seiner Stadtbevölkerung eine Abkühlung oder Erfrischung an den städtischen Gewässern zu ermöglichen.  Obwohl die Wasserqualität des Mains sich in den letzten Jahrzehnten verbessert hat, fehlen im gesamten Stadtgebiet nach wie vor sichere und naturverträgliche  Zugänge zum Fluss für die Bevölkerung!  Das Flussbaden wird  illegalisiert und/oder sorgt für Ärger,  Kontroversen
Müllprobleme und Party in Naturschutz Bereichen. Offiziell ausgewiesene,  niedrigschwellige  Zugänge und Badestellen für Menschen  hätten das Potential,  diese Probleme  zu entschärfen.

Um die Nidda ist es leider besonders schlecht bestellt. Ein Update (4.Stufe) der einleitenden Klärwerke wäre  dringend notwendig, um die Wasserqualität zu verbessern.  Die Nidda  fliesst im Kanal und die renaturierte  Naturschutzzonen sollen von Menschen nicht betreten werden. Entfernung der Steinblöcke, Abflachung der Ufer und Kies würden hier die Wasserqualität verbessern, weil der Fluss sich dadurch selbst reinigen kann.

Man muss in der  Nidda ja nicht gleich tauchen gehen, es wäre schön bei Hitze zumindest mit den Füssen reingehen zu können, um sich zu erfrischen. Auf eigenes Risiko, selbstverantwortlich !

Anmerkung zum Thema Keime in der Nidda:

Keime sind  überall !
In  Untersuchungen wurde in allen Flüssen und Bade Gewässern Keime festgestellt.
Die Probe mit den meisten Keimen wurde nicht im Eschbach, sondern in der Donau gefunden und auch dort wird  gebadet.
Multi-resistente Keime sind dabei nicht infektiöser als andere Keime ! 
Die meisten multiresistenten Keime gibt es  in Krankenhäusern. Sie müssten ihr Abwasser filtern !


Das Bundesumweltamt sagt: 
Für gesunde Menschen  besteht kein größeres Infektionsrisiko, wenn sie in diesen Gewässern schwimmen.
Wer aber zum Beispiel Immunschwächen oder offene Wunden hat oder über längere Zeit Antibiotika zu sich nimmt, sollte besser auf das Baden verzichten. 

Nach starken Regenfällen,  wenn  die  Kanalisation überläuft, sollte man nicht  in Flüssen baden, weil sie dann stärker belastet sind.
Sinnvoll ist es auch - wie auch im Schwimmbad oder am See - nach dem Baden zu duschen und vor dem Essen, die Hände zu waschen...   ;-)

Wie also lautet der Beschluss, wenn man unbedingt in den nächsten Fluss springen will?  
Erstens: Auf eigene Gefahr.
Zweitens: Nicht nach starkem Regen.
Drittens: Nicht dort, wo starke Strömung herrscht.
Viertens: Erkundigen, ob sich flussaufwärts ein Klärwerk befindet.
Fünftens: Im Internet oder beim örtlichen Gesundheits- oder Umweltamt informieren, ob es Messwerte gibt.

Zusammenfassung:

Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht!
Angesichts des  klimawandelbedingten Anstieg der Temperaturen werden die Flüsse im Stadtgebiet für die Bevölkerung  immer wichtiger.
Die Stadt Frankfurt und umliegenden Gemeinden sollte dringend Maßnahmen ergreifen,  um ihrer Bevölkerung legale, sichere und barrierefreie  Zugänge zu Nidda und Main zu ermöglichen.
Gleichzeitig gilt es die Flüsse und Auen zu schützen und die Wasserqualität insgesamt zu verbessern.
Dies entspricht auch den Wasserrahmenrichtlinien zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Gewässer.

Mögliche konkrete Maßnahmen: 
- Entfernung Uferbefestigung = Steine
- Abflachung der Ufer 
- Schaffung und Förderung von Kiesbänken
- 4.Reinigungsstufe für die Klärwerke
-Entwicklung und Förderung  von Flussbad Konzepten
- Müllkonzept, Duschen, Toiletten, 
- Sozialarbeiter und Umwelterziehung statt Polizei!

Unterstützen Sie uns durch Ihre Unterschrift, um die notwendige Veränderungen und einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. 
Helfen Sie uns dabei, die Nidda und den Main zu sicheren und zugänglichen Orten für die Stadtbevölkerung zu machen und gleichzeitig die Natur zu schützen.

Links zum Thema

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-paris-baden-in-seine-100.html

Aktuelle Doku  zum Thema Fluss Baden (Paris, Budapest und Bern)
https://youtu.be/LQgdjKvJ928?si=RPRQBztHdecfLs8l​

https://en.wikipedia.org/wiki/Flussbad_Berlin​

https://www.regensburg.de/leben/parks-in-regensburg/schillerwiese​

https://www.regensburgnow.de/en/bathing-areas/​

https://www.hochwasserschutz-regensburg.bayern.de/abschnitte/abschnitt-e.html

 

 

Ansprechpersonen aus Regensburg können vermittelt werden.

Kontakt : frankfurtstrand(at)web.de


Anmerkung: Das Foto wurde mit  KI von Canvas erstellt. 

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Constanze MALYPetitionsstarterin/Petitionsstarter

Die Entscheidungsträger

Mike Josef
Stadtrat, Dezernent für Planen und Wohnen, SPD, Frankfurt am Main

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