Bildung ist MehrWert! Rettet die ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe!


Bildung ist MehrWert! Rettet die ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe!
Das Problem
Die ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe steht kurz vor der Schließung! Ver.di hat den Mietvertrag gekündigt. Wir sagen: Politische Bildungsarbeit muss ausgebaut, nicht kaputt gespart werden! In der gegenwärtigen politischen Krise erhalten demokratiefeindliche und rassistische Bewegungen immer mehr Zulauf. Deswegen gilt: Wir wollen die Bildungsarbeit in der jetzigen hohen Qualität erhalten und ausbauen!
Die Bildungsstätte soll bis Ende März 2017 das Gelände räumen. Auch den 12 Mitarbeiter*innen wurden bereits die Kündigungen ausgesprochen. Damit ist ein wichtiger Standort der außerschulischen politischen Jugendbildung in Berlin akut bedroht. Ver.di will offenbar das große Grundstück mit Blick auf die Havel höchstbietend verkaufen. Vermutlich werden dann dort die üblichen Luxuswohnungen gebaut.
1) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand auf, die Kündigung des Mietvertrages sofort auszusetzen. Nur so gibt es genügend Zeit, um wirklich tragfähige, nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
2) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand auf, die Angebote von Investor*innen, die die Bildungsstätte erhalten wollen, ernst zu nehmen und den Anspruch auf höchstmöglichen Gewinn aufzugeben.
3) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand außerdem auf, die jährlichen Mietzuschüsse von 100.000 Euro (die bisher an die ver.di-eigene Immobilienverwaltung zurückflossen) weiterhin zu gewährleisten.
4) Wir fordern die neue rot-rot-grüne Landesregierung auf, sich bei ver.di für den Erhalt der Jugendbildungsstätte einzusetzen.
Weitere Informationen zu den Protesten, Forderungen und Argumenten gibt es unter: www.facebook.com/RETTETKonradshoehe
https://rettetkonradshoehe.wordpress.com/
Über die Arbeit der Jugendbildungsstätte können Sie mehr erfahren unter: http://www.verdi-bildungsstaette.de/
*** Begründung ***
Pegida, NSU, AfD, brennende Geflüchtetetenunterkünfte und Terroranschläge - politische Bildung ist aktuell nötiger denn je! In der ver.di Jugendbildungsstätte findet ein breites Seminarangebot statt, das gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift und begleitet: politische Bildung zu aktuellen Themen wie Flucht und Asyl, Rechtsextremismus oder Medien; Seminare zur Berufsorientierung, Demokratiebildung und Ausbildung von Schüler*innenvertretungen, Mentoring-Projekte und vieles mehr.
In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Bildungsangebote für junge Geflüchtete entwickelt. Die Bildungsstätte begreift Mitbestimmung im Alltag und die Schaffung eines diskriminierungsfreien Raumes als Querschnittsaufgaben. Dadurch spielen Themen wie Rassismus oder Homophobie in allen Seminaren eine Rolle.
Die Jugendbildungsstätte erreicht im Jahr in mehrtägigen Seminaren bis zu 1700 Berliner (und Brandenburger) Jugendliche. Sehr unterschiedliche Gruppen treffen sich hier und lernen Vorurteile abzubauen: Auszubildende und Gymnasiast*innen, Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund und junge Geflüchtete.
Gegründet wurde die Jugendbildungsstätte noch vor dem Mauerbau von der Deutschen-Angestellten-Gewerkschaft – Willy Brandt legte den Grundstein. Sie sollte als Begegnungsort für Jugendliche aus Ost und West dienen und demokratische Werte fördern. Seit über 57 Jahren findet dort nun gewerkschaftsnahe politische Jugendbildung statt.
Das Haus hat eine hohe Auslastung von über 80% und schreibt seit Jahren schwarze Zahlen. Durch die Schließung gehen 12 Arbeitsstellen verloren, darunter ein Ausbildungsplatz, sowie Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Der Teamendenkreis umfasst weitere 15 Personen, deren Einkommen gefährdet wäre.
Die ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe hat eine direkte Gewerkschaftsanbindung. Viele der Jugendlichen lernen dadurch zum ersten Mal, was eine Gewerkschaft ist und gehen mit positiven Erfahrungen nach Hause. Ver.di kämpft aktuell mit Mitgliederschwund, Überalterung und damit, dass Beschäftigte in immer prekäreren Arbeitsbedingungen schwerer zu erreichen sind. Die Arbeit der Jugendbildungsstätte setzt genau dort an.
Rettet Konradshöhe! Bildung ist MehrWert!

Das Problem
Die ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe steht kurz vor der Schließung! Ver.di hat den Mietvertrag gekündigt. Wir sagen: Politische Bildungsarbeit muss ausgebaut, nicht kaputt gespart werden! In der gegenwärtigen politischen Krise erhalten demokratiefeindliche und rassistische Bewegungen immer mehr Zulauf. Deswegen gilt: Wir wollen die Bildungsarbeit in der jetzigen hohen Qualität erhalten und ausbauen!
Die Bildungsstätte soll bis Ende März 2017 das Gelände räumen. Auch den 12 Mitarbeiter*innen wurden bereits die Kündigungen ausgesprochen. Damit ist ein wichtiger Standort der außerschulischen politischen Jugendbildung in Berlin akut bedroht. Ver.di will offenbar das große Grundstück mit Blick auf die Havel höchstbietend verkaufen. Vermutlich werden dann dort die üblichen Luxuswohnungen gebaut.
1) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand auf, die Kündigung des Mietvertrages sofort auszusetzen. Nur so gibt es genügend Zeit, um wirklich tragfähige, nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
2) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand auf, die Angebote von Investor*innen, die die Bildungsstätte erhalten wollen, ernst zu nehmen und den Anspruch auf höchstmöglichen Gewinn aufzugeben.
3) Wir fordern den ver.di Bundesvorstand außerdem auf, die jährlichen Mietzuschüsse von 100.000 Euro (die bisher an die ver.di-eigene Immobilienverwaltung zurückflossen) weiterhin zu gewährleisten.
4) Wir fordern die neue rot-rot-grüne Landesregierung auf, sich bei ver.di für den Erhalt der Jugendbildungsstätte einzusetzen.
Weitere Informationen zu den Protesten, Forderungen und Argumenten gibt es unter: www.facebook.com/RETTETKonradshoehe
https://rettetkonradshoehe.wordpress.com/
Über die Arbeit der Jugendbildungsstätte können Sie mehr erfahren unter: http://www.verdi-bildungsstaette.de/
*** Begründung ***
Pegida, NSU, AfD, brennende Geflüchtetetenunterkünfte und Terroranschläge - politische Bildung ist aktuell nötiger denn je! In der ver.di Jugendbildungsstätte findet ein breites Seminarangebot statt, das gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift und begleitet: politische Bildung zu aktuellen Themen wie Flucht und Asyl, Rechtsextremismus oder Medien; Seminare zur Berufsorientierung, Demokratiebildung und Ausbildung von Schüler*innenvertretungen, Mentoring-Projekte und vieles mehr.
In den letzten Jahren wurden zudem zahlreiche Bildungsangebote für junge Geflüchtete entwickelt. Die Bildungsstätte begreift Mitbestimmung im Alltag und die Schaffung eines diskriminierungsfreien Raumes als Querschnittsaufgaben. Dadurch spielen Themen wie Rassismus oder Homophobie in allen Seminaren eine Rolle.
Die Jugendbildungsstätte erreicht im Jahr in mehrtägigen Seminaren bis zu 1700 Berliner (und Brandenburger) Jugendliche. Sehr unterschiedliche Gruppen treffen sich hier und lernen Vorurteile abzubauen: Auszubildende und Gymnasiast*innen, Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund und junge Geflüchtete.
Gegründet wurde die Jugendbildungsstätte noch vor dem Mauerbau von der Deutschen-Angestellten-Gewerkschaft – Willy Brandt legte den Grundstein. Sie sollte als Begegnungsort für Jugendliche aus Ost und West dienen und demokratische Werte fördern. Seit über 57 Jahren findet dort nun gewerkschaftsnahe politische Jugendbildung statt.
Das Haus hat eine hohe Auslastung von über 80% und schreibt seit Jahren schwarze Zahlen. Durch die Schließung gehen 12 Arbeitsstellen verloren, darunter ein Ausbildungsplatz, sowie Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Der Teamendenkreis umfasst weitere 15 Personen, deren Einkommen gefährdet wäre.
Die ver.di Jugendbildungsstätte Konradshöhe hat eine direkte Gewerkschaftsanbindung. Viele der Jugendlichen lernen dadurch zum ersten Mal, was eine Gewerkschaft ist und gehen mit positiven Erfahrungen nach Hause. Ver.di kämpft aktuell mit Mitgliederschwund, Überalterung und damit, dass Beschäftigte in immer prekäreren Arbeitsbedingungen schwerer zu erreichen sind. Die Arbeit der Jugendbildungsstätte setzt genau dort an.
Rettet Konradshöhe! Bildung ist MehrWert!

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Petition am 19. Januar 2017 erstellt