Petition updateFlüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!Wir lassen Menschen in Not nicht im Stich!
Sven Giegold & Ansgar Gilster
Dec 24, 2025

Gemeinsam schenken wir Hoffnung. Lasst uns den Anwält*innen der Kabul Luftbrücke helfen, afghanische Flüchtlingsfamilien zu evakuieren. Bitte teilt die Infos unten & spendet hier.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Weihnachten steht vor der Tür. Nichts wünschen wir uns mehr, als diese Tage in Ruhe zu begehen, unbeschwert zu feiern und das Jahr friedlich ausklingen zu lassen. Doch zu unserer Weihnachtspost gehören verzweifelte Nachrichten der rund 1.500 afghanischen Menschen, die in Pakistan festsitzen. Sie alle haben von der Bundesregierung eine Aufnahmezusage erhalten. Und sie alle erleben nun, dass dieses Versprechen gebrochen wird.

Wenn Deutschland sie nicht evakuiert, werden sie nach Afghanistan abgeschoben – in die Hände der Taliban. Dort drohen ihnen Verfolgung oder gar die Todesstrafe: weil sie als Ortskräfte deutscher Organisationen gearbeitet haben, oder als Richterinnen, Journalisten und Aktivist*innen für Recht, Freiheit und Menschenwürde eingestanden haben.

Zum Glück bleibt der Wortbruch der Bundesregierung nicht unbemerkt. Dutzende prominente Persönlichkeiten – darunter Günther Jauch, Hape Kerkeling, Herbert Grönemeyer und die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller – haben in einem Weihnachtsappell die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert und an die „Ehrfurcht vor dem Leben“ erinnert. Auch Flüchtlingsbischof Christian Stäblein hat den Wortbruch der Bundesregierung scharf kritisiert und klargestellt: Die evangelische Kirche lässt die Schutzsuchenden und ihre Familien nicht im Stich. Die Kirche unterstützt die Betroffenen sogar mit Kollektengeldern dabei, ihr Recht vor deutschen Gerichten einzuklagen.

Auch wir wollen nicht schweigen, sondern konkret helfen. Unser Weihnachtswunsch ist deshalb: Lasst uns gemeinsam die “Kabul Luftbrücke” unterstützen!

Die Organisation „Kabul Luftbrücke“ leistet Unverzichtbares. Sie unterstützt die Betroffenen erfolgreich bei Klagen vor deutschen Gerichten, damit Menschen zu ihrem Recht kommen. Und sie versorgt die Menschen vor Ort – überwiegend Frauen und Kinder – mit dringend benötigter humanitärer Hilfe. Es gibt derzeit keine andere Organisation, die diese Hilfe leistet.

Wie ihr konkret helfen könnt:

Unterstützung wird dringend benötigt. Zwar arbeiten die Anwältinnen und Anwälte seit Monaten pro bono, doch die psychosoziale Betreuung, Übersetzungen und die humanitäre Versorgung vor Ort kostet Geld. Die Kabul Luftbrücke stellt sich auf ein unwürdiges juristisches Tauziehen um jeden einzelnen Fall ein. Absehbar ist derzeit nur, dass dieser Einsatz sehr lange dauern wird und dabei immer komplexer und mühsamer wird. 

Wir danken für Eure Unterstützung und wünschen Euch gesegnete Weihnachtstage! Bleibt gesund und solidarisch!

Mit europäischen Grüßen,

Maximilian Fries, Ansgar Gilster und Sven Giegold

 

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