

Feldbergstraße: Unser Schulweg muss sicherer werden – nicht gefährlicher
Das Problem
Adressaten: An den Oberbürgermeister Herrn Christian Specht und den Gemeinderat der Stadt Mannheim sowie die zuständigen Dezernate.
Unser Anliegen
Die Feldbergstraße ist zwischen dem Moll-Gymnasium und der Zufahrt zur Notaufnahme des Lanz-Klinikums (Diako) einer der wenigen übersichtlichen Straßenräume, wo sich Kinder, FußgängerInnen und Radfahrende einigermaßen sicher fühlen können.
Genau hier plant die Stadt nun für Anfang 2027 über 60 neue Parkplätze auf beiden Straßenseiten, der Radschutzstreifen und das Halteverbot werden dafür entfernt. Radfahrende und Autos in beide Richtungen müssen sich dann die Fahrbahn teilen.
Übersichtliche Straßenräume erhöhen immer die Selbständigkeit und Teilhabemöglichkeiten von Kindern und langsameren Verkehrsteilnehmenden.
Dass nun im Hauruckverfahren eine Planung erstellt wurde und umgesetzt werden soll, die die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende wegnimmt, macht uns fassungslos.
Als Eltern möchten wir, dass unsere Kinder sicher und selbstständig zur Schule kommen können. Genauso wie alle anderen Kinder. Doch schon heute gibt es auf dem Schulweg durch die Feldbergstraße gefährliche Situationen: Der vorhandene Radschutzstreifen wird regelmäßig zugeparkt, und Kinder werden teilweise deutlich zu schnell und gefährlich knapp überholt. Entgegenkommende Fahrzeuge sind oft zu schnell. Viele Kinder fahren dort mit einem mulmigen Gefühl Rad. Manche Eltern trauen sich nicht, sie allein fahren zu lassen.
Zusätzliche Parkplätze und rangierende Parkplatzsuchende dürfen diese Situation nicht verschärfen. Mit dieser Petition setzen wir uns ein, vorhandene Schutzräume zu erhalten und bestehende Gefahren zu beseitigen. Dafür bitten wir um Eure und Ihre Unterstützung!
Unsere zentrale Forderung
Keine zusätzlichen Parkplätze im öffentlichen Straßenraum der Feldbergstraße. Der Schulweg darf nicht zugunsten neuer Parkflächen verengt werden; zusätzlicher Bedarf gehört auf das Klinikgelände. Der vorhandene Radschutzstreifen muss als Mindestschutz erhalten bleiben und darf nicht plötzlich enden.
Dafür setzen wir uns ein:
Wenn die Feldbergstraße wirklich umgebaut werden muss, fordern wir eine moderne für alle Verkehrsteilnehmenden sichere Umsetzung.
1. Den Parkbedarf der Klinik nicht auf dem Schulweg lösen
Stadt und Klinik sollen den tatsächlichen Parkbedarf gemeinsam prüfen und auf dem Klinikgelände auffangen – etwa durch zusätzliche Stellplätze oder ein Parkhaus.
Zugleich ist zu prüfen, wie sich die ÖPNV-Anbindung ausbauen lässt, damit Beschäftigte und Besucher die Klinik auch ohne Auto einfacher erreichen. Dies würde auch die Anfahrt der SchülerInnen und die Anbindung für BewohnerInnen erleichtern.
2. Die Planung offenlegen und öffentlich beraten
Die Offenlegung der konkreten Planung und eine öffentliche Beratung in den Bezirksbeiräten Lindenhof und Neckarau sowie im Gemeinderat – unter Beteiligung der betroffenen Schulen, Kitas, SchülerInnen- und Elternvertretungen, bevor über die Umgestaltung entschieden wird. Die Planungsunterlagen müssen rechtzeitig vor der Beratung öffentlich zugänglich sein.
3. Schutz vor plötzlich geöffneten Autotüren
Wo am Fahrbahnrand längs geparkt wird, muss ein ausreichend breiter, markierter Sicherheitsabstand zwischen Radverkehr und parkenden Autos vorgesehen werden. Kinder dürfen nicht in den Bereich sich öffnender Autotüren gedrängt werden. Wo der Platz für diesen Schutz fehlt, muss die Schulwegsicherheit Vorrang vor Parkplätzen haben.
4. Tempo 30 tatsächlich durchsetzen
Wir fordern regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen, beispielsweise mit mobilen Blitzern und dauerhaften digitalen Geschwindigkeitsanzeigen als Ergänzung. Auch die Straßengestaltung muss zum langsamen Fahren beitragen. Die Maßnahmen müssen mit dem Rettungsverkehr vereinbar sein und dürfen keine zusätzlichen Engstellen schaffen, die Radfahrende gefährden.
5. Gefährliches Überholen verhindern
Wo die örtlichen Verhältnisse ein sicheres Überholen von Radfahrenden mit dem erforderlichen Seitenabstand nicht gewährleisten, fordern wir ein ausgeschildertes Überholverbot mit Zeichen 277.1 und regelmäßige Kontrollen. Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen sind innerorts mindestens 1,5 Meter Seitenabstand einzuhalten; bei Kindern verlangen Gerichte oft zwei Meter. Reicht der Platz dafür nicht, müssen Autofahrende hinter den Radfahrenden bleiben.
6. Die Feldbergstraße als sicher gestaltete Fahrradstraße
Die Feldbergstraße muss als sichere Radverbindung Richtung Almenhof und Neckarau erhalten bleiben. Dafür fordern wir die Einrichtung einer Fahrradstraße. Die Stadt weist diese Verbindung selbst als Radschulweg aus – entsprechend muss sie auch gestaltet sein.
7. Eine ergänzende sichere Verbindung über die Belchenstraße
Parallel zur Feldbergstraße braucht es eine weitere sichere Radverbindung Richtung Lindenhof und Hauptbahnhof, beispielsweise als Fahrradstraße in der Belchenstraße. Sie ist eine Ergänzung, kein Ersatz: Auch die Feldbergstraße selbst muss für Kinder sicher sein.
Diese Petition wird unterstützt durch:
Elternbeirat des Moll-Gymnasiums Mannheim, Elternbeirat der Diesterweg-Grundschule, Elternbeirat des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums Mannheim, ADFC Mannheim, VCD Rhein-Neckar
Weitere Informationen zur Planung, Hintergründe und ihre Bedeutung für den Schulweg finden Sie unter anderem hier:
- Lindenhof Aktuell: “CDU Lindenhof begrüßt Pläne und fordert”
- Artikel im Mannheimer Morgen vom Februar: „Anwohnerparken in Mannheim-Lindenhof gefordert: Diskussionen rund ums Diako“ (https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-stadtteile-anwohnerparken-in-mannheim-lindenhof-gefordert-diskussionen-rund-ums-diako-_arid,2357954.html
- ADFC Mannheim: “Feldbergstraße: Wie sollen Kinder künftig sicher zur Schule radeln?“ (https://mannheim.adfc.de/artikel/feldbergstrasse-schulweg
Warum wir diese Petition starten
Jeden Morgen fahren Kinder und Jugendliche durch die Feldbergstraße zur Schule. Die Verbindung ist für das Moll-Gymnasium sowie für die Diesterweg- und die Almenhof-Grundschule und das Bachgymnasium wichtig. Hinzu kommen zwei Kitas im direkten Umfeld.
Zu hohe Geschwindigkeiten, zugeparkte Schutzstreifen und gefährlich knappes Überholen erschweren schon heute einen sicheren Schulweg. Auf Gehwegen, die nicht für den Radverkehr freigegeben sind, dürfen Kinder ab ihrem zehnten Geburtstag nicht mehr Rad fahren. Sie können den Gefahren deshalb nicht einfach auf dem Gehweg ausweichen.
Nach unserem Kenntnisstand sollen schon Anfang 2027 zusätzliche Parkflächen markiert werden, wodurch die Fahrbahn fast halbiert würde und der Schutzstreifen entfiele. Eine sichere Lösung für die geplante Umgestaltung uns bislang nicht bekannt. Dabei empfiehlt die Stadt diese Route in ihrem eigenen Schulwegplan als Radschulweg.
Uns geht es nicht darum, den Parkbedarf der Klinik zu ignorieren. Aber er darf nicht auf dem Schulweg unserer Kinder abgeladen werden. Die Sicherheit unserer Kinder muss Vorrang haben.
Mannheim ist stolz auf sein Siegel kinderfreundliche Kommune, das besagt: „...Wenn Entscheidungen der Verwaltung einen Einfluss auf das Leben von Kindern haben, wird den Interessen von Kindern im Abwägungsprozess stets Vorrang eingeräumt. ...".
Wir bitten Sie: Unterschreiben Sie, damit unsere Kinder weiterhin sicher zur Schule kommen!
Ayla Helten, Verena Hutschenreuter, Beate Lüdecke, Diana Sattler, Jana Sieber, Kathrin Weissmann
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Das Problem
Adressaten: An den Oberbürgermeister Herrn Christian Specht und den Gemeinderat der Stadt Mannheim sowie die zuständigen Dezernate.
Unser Anliegen
Die Feldbergstraße ist zwischen dem Moll-Gymnasium und der Zufahrt zur Notaufnahme des Lanz-Klinikums (Diako) einer der wenigen übersichtlichen Straßenräume, wo sich Kinder, FußgängerInnen und Radfahrende einigermaßen sicher fühlen können.
Genau hier plant die Stadt nun für Anfang 2027 über 60 neue Parkplätze auf beiden Straßenseiten, der Radschutzstreifen und das Halteverbot werden dafür entfernt. Radfahrende und Autos in beide Richtungen müssen sich dann die Fahrbahn teilen.
Übersichtliche Straßenräume erhöhen immer die Selbständigkeit und Teilhabemöglichkeiten von Kindern und langsameren Verkehrsteilnehmenden.
Dass nun im Hauruckverfahren eine Planung erstellt wurde und umgesetzt werden soll, die die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende wegnimmt, macht uns fassungslos.
Als Eltern möchten wir, dass unsere Kinder sicher und selbstständig zur Schule kommen können. Genauso wie alle anderen Kinder. Doch schon heute gibt es auf dem Schulweg durch die Feldbergstraße gefährliche Situationen: Der vorhandene Radschutzstreifen wird regelmäßig zugeparkt, und Kinder werden teilweise deutlich zu schnell und gefährlich knapp überholt. Entgegenkommende Fahrzeuge sind oft zu schnell. Viele Kinder fahren dort mit einem mulmigen Gefühl Rad. Manche Eltern trauen sich nicht, sie allein fahren zu lassen.
Zusätzliche Parkplätze und rangierende Parkplatzsuchende dürfen diese Situation nicht verschärfen. Mit dieser Petition setzen wir uns ein, vorhandene Schutzräume zu erhalten und bestehende Gefahren zu beseitigen. Dafür bitten wir um Eure und Ihre Unterstützung!
Unsere zentrale Forderung
Keine zusätzlichen Parkplätze im öffentlichen Straßenraum der Feldbergstraße. Der Schulweg darf nicht zugunsten neuer Parkflächen verengt werden; zusätzlicher Bedarf gehört auf das Klinikgelände. Der vorhandene Radschutzstreifen muss als Mindestschutz erhalten bleiben und darf nicht plötzlich enden.
Dafür setzen wir uns ein:
Wenn die Feldbergstraße wirklich umgebaut werden muss, fordern wir eine moderne für alle Verkehrsteilnehmenden sichere Umsetzung.
1. Den Parkbedarf der Klinik nicht auf dem Schulweg lösen
Stadt und Klinik sollen den tatsächlichen Parkbedarf gemeinsam prüfen und auf dem Klinikgelände auffangen – etwa durch zusätzliche Stellplätze oder ein Parkhaus.
Zugleich ist zu prüfen, wie sich die ÖPNV-Anbindung ausbauen lässt, damit Beschäftigte und Besucher die Klinik auch ohne Auto einfacher erreichen. Dies würde auch die Anfahrt der SchülerInnen und die Anbindung für BewohnerInnen erleichtern.
2. Die Planung offenlegen und öffentlich beraten
Die Offenlegung der konkreten Planung und eine öffentliche Beratung in den Bezirksbeiräten Lindenhof und Neckarau sowie im Gemeinderat – unter Beteiligung der betroffenen Schulen, Kitas, SchülerInnen- und Elternvertretungen, bevor über die Umgestaltung entschieden wird. Die Planungsunterlagen müssen rechtzeitig vor der Beratung öffentlich zugänglich sein.
3. Schutz vor plötzlich geöffneten Autotüren
Wo am Fahrbahnrand längs geparkt wird, muss ein ausreichend breiter, markierter Sicherheitsabstand zwischen Radverkehr und parkenden Autos vorgesehen werden. Kinder dürfen nicht in den Bereich sich öffnender Autotüren gedrängt werden. Wo der Platz für diesen Schutz fehlt, muss die Schulwegsicherheit Vorrang vor Parkplätzen haben.
4. Tempo 30 tatsächlich durchsetzen
Wir fordern regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen, beispielsweise mit mobilen Blitzern und dauerhaften digitalen Geschwindigkeitsanzeigen als Ergänzung. Auch die Straßengestaltung muss zum langsamen Fahren beitragen. Die Maßnahmen müssen mit dem Rettungsverkehr vereinbar sein und dürfen keine zusätzlichen Engstellen schaffen, die Radfahrende gefährden.
5. Gefährliches Überholen verhindern
Wo die örtlichen Verhältnisse ein sicheres Überholen von Radfahrenden mit dem erforderlichen Seitenabstand nicht gewährleisten, fordern wir ein ausgeschildertes Überholverbot mit Zeichen 277.1 und regelmäßige Kontrollen. Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen sind innerorts mindestens 1,5 Meter Seitenabstand einzuhalten; bei Kindern verlangen Gerichte oft zwei Meter. Reicht der Platz dafür nicht, müssen Autofahrende hinter den Radfahrenden bleiben.
6. Die Feldbergstraße als sicher gestaltete Fahrradstraße
Die Feldbergstraße muss als sichere Radverbindung Richtung Almenhof und Neckarau erhalten bleiben. Dafür fordern wir die Einrichtung einer Fahrradstraße. Die Stadt weist diese Verbindung selbst als Radschulweg aus – entsprechend muss sie auch gestaltet sein.
7. Eine ergänzende sichere Verbindung über die Belchenstraße
Parallel zur Feldbergstraße braucht es eine weitere sichere Radverbindung Richtung Lindenhof und Hauptbahnhof, beispielsweise als Fahrradstraße in der Belchenstraße. Sie ist eine Ergänzung, kein Ersatz: Auch die Feldbergstraße selbst muss für Kinder sicher sein.
Diese Petition wird unterstützt durch:
Elternbeirat des Moll-Gymnasiums Mannheim, Elternbeirat der Diesterweg-Grundschule, Elternbeirat des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums Mannheim, ADFC Mannheim, VCD Rhein-Neckar
Weitere Informationen zur Planung, Hintergründe und ihre Bedeutung für den Schulweg finden Sie unter anderem hier:
- Lindenhof Aktuell: “CDU Lindenhof begrüßt Pläne und fordert”
- Artikel im Mannheimer Morgen vom Februar: „Anwohnerparken in Mannheim-Lindenhof gefordert: Diskussionen rund ums Diako“ (https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-stadtteile-anwohnerparken-in-mannheim-lindenhof-gefordert-diskussionen-rund-ums-diako-_arid,2357954.html
- ADFC Mannheim: “Feldbergstraße: Wie sollen Kinder künftig sicher zur Schule radeln?“ (https://mannheim.adfc.de/artikel/feldbergstrasse-schulweg
Warum wir diese Petition starten
Jeden Morgen fahren Kinder und Jugendliche durch die Feldbergstraße zur Schule. Die Verbindung ist für das Moll-Gymnasium sowie für die Diesterweg- und die Almenhof-Grundschule und das Bachgymnasium wichtig. Hinzu kommen zwei Kitas im direkten Umfeld.
Zu hohe Geschwindigkeiten, zugeparkte Schutzstreifen und gefährlich knappes Überholen erschweren schon heute einen sicheren Schulweg. Auf Gehwegen, die nicht für den Radverkehr freigegeben sind, dürfen Kinder ab ihrem zehnten Geburtstag nicht mehr Rad fahren. Sie können den Gefahren deshalb nicht einfach auf dem Gehweg ausweichen.
Nach unserem Kenntnisstand sollen schon Anfang 2027 zusätzliche Parkflächen markiert werden, wodurch die Fahrbahn fast halbiert würde und der Schutzstreifen entfiele. Eine sichere Lösung für die geplante Umgestaltung uns bislang nicht bekannt. Dabei empfiehlt die Stadt diese Route in ihrem eigenen Schulwegplan als Radschulweg.
Uns geht es nicht darum, den Parkbedarf der Klinik zu ignorieren. Aber er darf nicht auf dem Schulweg unserer Kinder abgeladen werden. Die Sicherheit unserer Kinder muss Vorrang haben.
Mannheim ist stolz auf sein Siegel kinderfreundliche Kommune, das besagt: „...Wenn Entscheidungen der Verwaltung einen Einfluss auf das Leben von Kindern haben, wird den Interessen von Kindern im Abwägungsprozess stets Vorrang eingeräumt. ...".
Wir bitten Sie: Unterschreiben Sie, damit unsere Kinder weiterhin sicher zur Schule kommen!
Ayla Helten, Verena Hutschenreuter, Beate Lüdecke, Diana Sattler, Jana Sieber, Kathrin Weissmann
Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 24. September 2026 erstellt