Zahlen Sie Herrn Thomas B. die 524,78 Euro unberechtigt eingezogene Kirchensteuer zurück und entschuldigen Sie sich für Ihr Vorgehen. Darüber hinaus unterlassen Sie solche Schnüffelei in Zukunft!


Zahlen Sie Herrn Thomas B. die 524,78 Euro unberechtigt eingezogene Kirchensteuer zurück und entschuldigen Sie sich für Ihr Vorgehen. Darüber hinaus unterlassen Sie solche Schnüffelei in Zukunft!
Das Problem
Das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin lässt dem Franzose Thomas B., der nach Berlin gezogen ist und sich dort als Atheist angemeldet hat, in Frankreich nachschnüffeln, um festzustellen, ob er nicht doch getauft ist. Nachdem das Ordinariat eine Kopie der Taufurkunde aus Frankreich erhalten hat, wird Herrn B. auf dem Berliner Bürgeramt als Katolik eintragen, ohne Ihn auch nur darüber zu informieren.
Wie man sich fühlt, wenn einem plötzlich über 500 EUR auf seinem Konto fehlen hat Herr B. in seinem Blog beschrieben (Übersetzung hier). Er musste sich durch verschiedene Behörden durchkämpfen bis er die Ursache der seltsamen Abbuchung fand: Das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin und seine seltsame Aufffassung von Nächstenliebe.
Herrn B. ist nach eigener Aussage Atheist und kann nichst dafür, das seine Eltern ihn bei seiner Geburt haben taufen lassen. In Frankreich kann man aufgrund der radikal laizistischen Verfassung garnicht aus der Kirche austreten.
Ich fordere das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin dazu auf Herrn B. seine Kirchensteuerbeiträge zurückzuerstatten und sich bei ihm für das Vorgehen und die Unannehmlichkeiten, die er hatte zu entschuldigen. Darüber hinaus soll das Ordinariat in Zukunft solche Schnüffeleien bei unbescholtenen ausländischen Mitbürgern unterlassen. Der katholischen Kirche und auch allen anderen Kirchen in Deutschland erweist man mit einem solchen Vorgehen einen Bärendienst. Der eine oder andere mag einer solchen Kirche nicht mehr angehören wollen und die Rufe nach einer Abschaffung des Einzugs kirchlicher Mitgliedsbeiträge durch staatliche Behörden werden dadurch sicherlich lauter.
Bitte unterstützt meine Petition und sorgt dafür, dass sich das Erzbistum Berlin in Demut übt, seinen Fehler einsieht und Herrn B. sein Geld zurück zahlt!
Links:
- [1] Artikel in Telepolis
- [2] Humanistischer Pressedienst
- [3] Humanistischer Verband Deutschlands
- [4] Älterer Telepolis Artikel zum gleichen Thema
Das Problem
Das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin lässt dem Franzose Thomas B., der nach Berlin gezogen ist und sich dort als Atheist angemeldet hat, in Frankreich nachschnüffeln, um festzustellen, ob er nicht doch getauft ist. Nachdem das Ordinariat eine Kopie der Taufurkunde aus Frankreich erhalten hat, wird Herrn B. auf dem Berliner Bürgeramt als Katolik eintragen, ohne Ihn auch nur darüber zu informieren.
Wie man sich fühlt, wenn einem plötzlich über 500 EUR auf seinem Konto fehlen hat Herr B. in seinem Blog beschrieben (Übersetzung hier). Er musste sich durch verschiedene Behörden durchkämpfen bis er die Ursache der seltsamen Abbuchung fand: Das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin und seine seltsame Aufffassung von Nächstenliebe.
Herrn B. ist nach eigener Aussage Atheist und kann nichst dafür, das seine Eltern ihn bei seiner Geburt haben taufen lassen. In Frankreich kann man aufgrund der radikal laizistischen Verfassung garnicht aus der Kirche austreten.
Ich fordere das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin dazu auf Herrn B. seine Kirchensteuerbeiträge zurückzuerstatten und sich bei ihm für das Vorgehen und die Unannehmlichkeiten, die er hatte zu entschuldigen. Darüber hinaus soll das Ordinariat in Zukunft solche Schnüffeleien bei unbescholtenen ausländischen Mitbürgern unterlassen. Der katholischen Kirche und auch allen anderen Kirchen in Deutschland erweist man mit einem solchen Vorgehen einen Bärendienst. Der eine oder andere mag einer solchen Kirche nicht mehr angehören wollen und die Rufe nach einer Abschaffung des Einzugs kirchlicher Mitgliedsbeiträge durch staatliche Behörden werden dadurch sicherlich lauter.
Bitte unterstützt meine Petition und sorgt dafür, dass sich das Erzbistum Berlin in Demut übt, seinen Fehler einsieht und Herrn B. sein Geld zurück zahlt!
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- [2] Humanistischer Pressedienst
- [3] Humanistischer Verband Deutschlands
- [4] Älterer Telepolis Artikel zum gleichen Thema
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Petition am 22. Februar 2015 erstellt