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Erinnere die G20 an ihr Versprechen: Hunger beenden bis 2030!

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Weltweit hungern 795 Mio. Menschen. Die Staaten der Welt haben beschlossen, das zu ändern. Deutschland lädt die 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs nächstes Jahr nach Hamburg ein. Sie müssen ein klares Programm für ein Ende des Hungers beschließen: #ZeroHunger. Erinnere sie daran.

Weltweit hungern noch immer knapp 795 Millionen Menschen. 700 Mio. Menschen leben in extremer Armut und zwei Milliarden Menschen mangelt es an Nährstoffen. Sie leiden unter „verstecktem Hunger“. In der Folge sind 165 Mio. Kinder körperlich wie geistig in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Das muss sich ändern. Das sagt auch die Agenda 2030.

Agenda 2030: Leitplanken und Zeitplan

September 2015: Die UNO verabschiedet im Rahmen der Agenda 2030 die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG). Darin hat sich die Staatengemeinschaft 17 Ziele gesteckt, die weit über das hinausgehen, was die zuvor geltenden Millennium Entwicklungsziele (MDG) forderten. Es geht darum, den Planeten für künftige Generationen vor dem Kollaps zu retten, unser Wirtschaften und unsere Gesellschaft gerechter zu gestalten. Nachhaltigkeit ist das Gegenteil von Raubbau und Ausgrenzung benachteiligter Gruppen. Für dieses Verständnis liefert die Agenda 2030 den Fahrplan.

Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 2 sieht vor, Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu beenden.

Im genauen Wortlaut fordert Ziel 2: „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.“

In Zahlen bedeutet das: 0 statt heute 795 Millionen Hungernde: #ZeroHunger!

Die 20 wirtschaftlich gewichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die sich im Rahmen der G20 regelmäßig treffen, haben sich dieser Agenda und den SDG verpflichtet.

Jetzt gilt es, Wort zu halten.

Im Dezember 2017 übernimmt Deutschland die Präsidentschaft der G20 und hat die Staats- und Regierungschefs im Juli 2017 zum Gipfeltreffen nach Hamburg eingeladen.

Erinnern wir die G20 an ihre Versprechen und ihre Verantwortung, Hunger zu bekämpfen. Unterzeichne unsere Petition und fordere mit uns, dieses Thema ganz oben auf die Agenda des Gipfels zu setzen! Sie müssen die Agenda 2030 umsetzen und die Welt gerechter und nachhaltiger gestalten:

  1. Kämpfen Sie dafür, Hunger und Mangelernährung weltweit zu überwinden! Denn Mangelernährung und Hunger hindern persönliche und gesellschaftliche Entwicklung.
  2. Stärken Sie die kleinbäuerliche Landwirtschaft! Sorgen Sie dafür, dass die Produktivität und die Einkommen von Kleinbauern verdoppelt werden.
  3. Geben Sie den Opfern von Landraub eine Stimme und drängen Sie in den von Landraub betroffenen Ländern darauf, zivilgesellschaftliche und gemeindebasierte Organisationen bei der Mitgestaltung von Investitionsvorhaben stärker einzubinden.
  4. Stärken Sie die Rechte der Frauen! Frauen sind bei der Vergabe von Landeigentum und Besitzrechten benachteiligt. Sie produzieren weltweit die Hälfte aller Nahrungsmittel und besitzen dennoch weniger als 20 Prozent der Landtitel.
  5. Machen Sie sich für die Schwächsten stark und sorgen Sie für mehr internationales Engagement für die schwachen und ärmsten Staaten.

Mehr Informationen zu unseren Forderungen finden Sie auf unserer Webseite: www.welthungerhilfe.de/kompass2030

Es reicht für Alle. Mit Ihrer Hilfe!

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Über die Welthungerhilfe:

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 8.120 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,033 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

 

 



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