

Erhaltung der Notaufnahme der Inselklinik Föhr-Amrum
Das Anliegen
Die Insel Föhr ist mehr als nur beliebtes Reiseziel – sie ist Heimat für knapp 8.400 Insulaner und ein Ort, an dem bis zu 190.000 Besucher Jahr für Jahr Ruhe und Erholung suchen. Doch diese Lebensqualität ist in Gefahr. Die geplanten und am 01.10.26 in der Regionalkonferenz West vorgestellten Umstrukturierungsmaßnahmen der Inselklinik Föhr-Amrum zu einer Sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung, die voraussichtlich zur Schließung der Notaufnahme führen könnten, bedrohen nicht nur die Attraktivität der Inseln als Urlaubsziel, sondern greifen massiv in die bestehende Infrastruktur ein.
Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist unerlässlich, insbesondere auf Inseln, wo der Zugang zu medizinischer Versorgung ohnehin erschwert ist. Die Notaufnahme der Inselklinik Föhr-Amrum spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung der Region, sowohl für Einheimische als auch für Touristen. Durch deren Schließung müssten Patienten längere Transportwege per Luft auf sich nehmen, was im Notfall lebensbedrohlich sein kann.
- Bei Sturm, dichtem Nebel, Niedrigwasser oder Eisgang ist Föhr vom Festland abgeschnitten. Hubschrauber können nicht fliegen, die DGzRS nicht anlegen. In solchen Nächten ist die Notaufnahme in Wyk unsere einzige Lebensversicherung. Fällt sie weg, sind Patientinnen und Patienten bei lebensbedrohlichen Zuständen (wie Herzinfarkten) oder schweren Unfällen völlig auf sich allein gestellt. Die Notaufnahme muss als sicherer Schutzhafen zur Stabilisierung von Notfällen rund um die Uhr bestehen bleiben!
Die geplanten Reformen sehen vor, dass nach 16 Uhr und an den gesamten Wochenenden kein Arzt mehr in der Klinik präsent ist. Krankheiten und Unfälle halten sich jedoch nicht an Bürozeiten. Jährlich werden rund 500 kritische Notfälle außerhalb der Kernarbeitszeiten in der Wyker Notaufnahme versorgt. Die Vorstellung, dass Menschen an Wochenenden oder nachts vor verschlossenen Kliniktüren stehen, ist für uns inakzeptabel und grob fahrlässig.
Unsere niedergelassenen Inselärztinnen und -ärzte leisten Großartiges, aber sie können und dürfen nicht die Aufgaben einer voll ausgestatteten Notaufnahme – inklusive 24-Stunden-Bereitschaft, Röntgen und chirurgischer Erstversorgung – mitübernehmen. Ohne die Notaufnahme droht zudem ein logistischer Kollaps: Der Rettungsdienst müsste wegen jeder Kleinigkeit zeit- und kostenintensive Krankentransporte per Schiff oder Hubschrauber aufs Festland organisieren, was das gesamte System überlastet.
Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Bedeutung der Notaufnahme zu erkennen und von den drastischen Umstrukturierungen abzusehen. Lassen Sie uns gemeinsam für die Erhaltung einer lebenswichtigen Einrichtung kämpfen, die das Herzstück der Gesundheitsversorgung auf Föhr und Amrum darstellt.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den Erhalt der Notaufnahme der Inselklinik Föhr-Amrum zu unterstützen.

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Das Anliegen
Die Insel Föhr ist mehr als nur beliebtes Reiseziel – sie ist Heimat für knapp 8.400 Insulaner und ein Ort, an dem bis zu 190.000 Besucher Jahr für Jahr Ruhe und Erholung suchen. Doch diese Lebensqualität ist in Gefahr. Die geplanten und am 01.10.26 in der Regionalkonferenz West vorgestellten Umstrukturierungsmaßnahmen der Inselklinik Föhr-Amrum zu einer Sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung, die voraussichtlich zur Schließung der Notaufnahme führen könnten, bedrohen nicht nur die Attraktivität der Inseln als Urlaubsziel, sondern greifen massiv in die bestehende Infrastruktur ein.
Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist unerlässlich, insbesondere auf Inseln, wo der Zugang zu medizinischer Versorgung ohnehin erschwert ist. Die Notaufnahme der Inselklinik Föhr-Amrum spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung der Region, sowohl für Einheimische als auch für Touristen. Durch deren Schließung müssten Patienten längere Transportwege per Luft auf sich nehmen, was im Notfall lebensbedrohlich sein kann.
- Bei Sturm, dichtem Nebel, Niedrigwasser oder Eisgang ist Föhr vom Festland abgeschnitten. Hubschrauber können nicht fliegen, die DGzRS nicht anlegen. In solchen Nächten ist die Notaufnahme in Wyk unsere einzige Lebensversicherung. Fällt sie weg, sind Patientinnen und Patienten bei lebensbedrohlichen Zuständen (wie Herzinfarkten) oder schweren Unfällen völlig auf sich allein gestellt. Die Notaufnahme muss als sicherer Schutzhafen zur Stabilisierung von Notfällen rund um die Uhr bestehen bleiben!
Die geplanten Reformen sehen vor, dass nach 16 Uhr und an den gesamten Wochenenden kein Arzt mehr in der Klinik präsent ist. Krankheiten und Unfälle halten sich jedoch nicht an Bürozeiten. Jährlich werden rund 500 kritische Notfälle außerhalb der Kernarbeitszeiten in der Wyker Notaufnahme versorgt. Die Vorstellung, dass Menschen an Wochenenden oder nachts vor verschlossenen Kliniktüren stehen, ist für uns inakzeptabel und grob fahrlässig.
Unsere niedergelassenen Inselärztinnen und -ärzte leisten Großartiges, aber sie können und dürfen nicht die Aufgaben einer voll ausgestatteten Notaufnahme – inklusive 24-Stunden-Bereitschaft, Röntgen und chirurgischer Erstversorgung – mitübernehmen. Ohne die Notaufnahme droht zudem ein logistischer Kollaps: Der Rettungsdienst müsste wegen jeder Kleinigkeit zeit- und kostenintensive Krankentransporte per Schiff oder Hubschrauber aufs Festland organisieren, was das gesamte System überlastet.
Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Bedeutung der Notaufnahme zu erkennen und von den drastischen Umstrukturierungen abzusehen. Lassen Sie uns gemeinsam für die Erhaltung einer lebenswichtigen Einrichtung kämpfen, die das Herzstück der Gesundheitsversorgung auf Föhr und Amrum darstellt.
Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den Erhalt der Notaufnahme der Inselklinik Föhr-Amrum zu unterstützen.

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Petition am 4. Oktober 2026 erstellt