Neuigkeit zur PetitionDigitale Zwangsnutzung stoppen – Recht auf analoge Zugänge sichern!

Digitale Zwangsnutzung stoppen – Recht auf analoge Zugänge sichern!

Christina ZgollLippstadt, Deutschland
23.09.2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wieder ein Grund mehr diese Petition zu unterstützen. Immer mehr wird digitalisiert.

Ein Bericht vom Kabinettsbeschluss der Bundesregierung:

Im Kabinett beschlossen

Digitale Belege statt Papierbons

Die Bundesregierung will die Pflicht zur Ausgabe von Kassenbelegen aus Papier ab 2028 abschaffen. Stattdessen sollen Belege digital bereitgestellt werden. Daneben ergreift das Kabinett weitere Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung. 

Mittwoch, 23. September 2026

Eine Hand hält einen Kassenzettel. Im Hintergrund ein gefüllter Einkaufswagen.

Die Abschaffung der Papierbons soll die Wirtschaft entlasten und die Umwelt schützen.

Papierbons sollen ab dem Jahr 2028 der Vergangenheit angehören. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Pflicht zur Ausgabe von Papierbelegen abschafft. Stattdessen sollen Kundinnen und Kunden beim Einkauf ihre Quittung digital abrufen können – zum Beispiel per QR-Code auf dem Kassendisplay, per Download-Link oder direkt im Kundenkonto.

Ziel des Gesetzentwurfs ist es, den Verkaufsalltag für Händlerinnen und Händler sowie für ihre Kundschaft einfacher zu gestalten. Die Bundesregierung will Technik mit Bürokratierückbau im Handel verbinden. Moderne Technologien in digitalen Kassensystemen sollen ebenso zum Standard werden wie der digital erstellte Kassenbon. 

Weniger Aufwand für Geschäfte

Durch den Wegfall der Papierbons werden Unternehmen spürbar von Bürokratie- und Sachaufwand entlastet. Für die Wirtschaft reduziert sich der jährliche Erfüllungsaufwand voraussichtlich um etwa 106 Millionen Euro. Der Verzicht auf unzählige gedruckter Belege dient auch dem Schutz der Umwelt.

Dabei gilt: Wer weiterhin eine Papierquittung erhalten möchte, hat Anspruch darauf. Das soll aber nur noch ausdrücklich auf Wunsch der Kundinnen und Kunden passieren. So soll sichergestellt werden, dass digitale Belege künftig vorrangig sind und Papierbelege nur die Ausnahme bleiben.

Steuerkriminalität bekämpfen

Mit dem Gesetzentwurf will die Bundesregierung außerdem das Risiko von Steuerhinterziehung verringern. Dafür soll ab dem Jahr 2028 eine Kassenpflicht für Geschäfte ab einem jährlichen Gesamtumsatz von 100.000 Euro gelten.

In Deutschland gibt es noch etwa 115.000 offene Ladenkassen, deren Umsätze teilweise nicht oder nur handschriftlich erfasst werden. Das kann Steuerhinterziehung begünstigen. Kommen moderne elektronische Kassensysteme zum Einsatz, werden Missbrauchsmöglichkeiten eingeschränkt. 

Vielen Dank für eure bisherige und weitere Unterstützung.

Herzliche Grüße

Christina Zgoll

 

 

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