Petition updateDigitale Zwangsnutzung stoppen – Recht auf analoge Zugänge sichern!Digitale Zwangsnutzung stoppen – Recht auf analoge Zugänge sichern!
Christina ZgollLippstadt, Germany
Apr 18, 2026

Ein Fallbeispiel von mir persönlich:

Aufgrund eines Sachverhaltes, Bestellungen bei einer Kosmetikfirma als Neukunde, Stornierung der zweiten Bestellung (unangekündigt) trotz aller eingehaltenen Fristen, bestätigt es sich für mich wieder einmal mehr, wie wichtig analoge Zugänge für uns bleiben sollten.

 

Manifest: Das Recht auf menschliche Verhandlung

 

​Gegen die Tyrannei der Algorithmen in der Kundenbeziehung

​Der aktuelle Trend zur Vollautomatisierung degradiert uns Menschen zu reinen Datensätzen. Mein aktuelles Erlebnis bei einer Kosmetikfirma zeigt: Wo menschliche Schnittstellen fehlen, wird Loyalität aktiv zerstört. Ein fehlerhafter Algorithmus entschied über die Stornierung meiner Bestellung – ohne Vorwarnung, ohne Kontext, ohne Widerspruchsmöglichkeit.

 

​1. Fallbeispiel: Systemwillkür statt Kundenorientierung

 

​In meinem Fall führte eine starre „Wenn-Dann-Logik“ zur Zerstörung einer Geschäftsbeziehung, noch bevor sie begann. Maschinen fehlt die Kontext-Intelligenz. Sie können fristgerechtes Zahlungsverhalten oder langfristiges Kundenpotenzial nicht bewerten.

​Die Eskalationsspirale: Antworten wie die von „Liliana“ (ob KI oder Mensch mit Textbausteinen) wirken deeskalierend, bewirken aber das Gegenteil. Die Floskel „systemseitig nicht möglich“ schiebt die Verantwortung auf eine Maschine und signalisiert: „Das System ist wichtiger als du.“

​Mangelnde Transparenz: Die geräuschlose Stornierung ohne proaktive Kommunikation ist ein Affront. Ein Mensch hätte die Relevanz einer Informationspflicht erkannt und alternative Lösungen (z. B. Vorkasse) angeboten.

 

​2. Die Analyse: Das Empathie-Defizit

 

​Wo eine KI lediglich Daten abgleicht, kann nur ein Mensch Ermessensspielräume nutzen. Empathie ist kein „Nice-to-have“, sondern die Basis für eine faire Lösung.

​Verstoß gegen den Geist von Art. 22 DSGVO: Das Gesetz sieht vor, dass Menschen nicht ausschließlich automatisierten Entscheidungen unterworfen werden dürfen. In der Praxis verstecken sich Unternehmen jedoch hinter „Systemfehlern“, ohne eine echte menschliche Korrekturinstanz anzubieten.

3. Unsere Kernforderungen

 

​„Digitales“ darf nicht bedeuten, dass der Mensch zum Objekt von Datenbankeinträgen degradiert wird. Wir fordern:

​Ein garantiertes Recht auf menschliche Fallprüfung: Schutz der Würde und Handlungsfreiheit durch echte Verhandlungschancen statt Unterwerfung unter Algorithmen.

​Ein Recht auf qualifizierten Einspruch: Widersprüche müssen zwingend durch Personen geprüft werden, nicht durch automatisierte Textbausteine.

​Aufhebung von Logik-Sperren: Unternehmen müssen verpflichtet werden, starre Systemblockaden durch individuelles menschliches Urteilsvermögen zu überschreiben.

Fazit:

​Die Digitalisierung darf nicht dazu führen, dass der Bürger oder Kunde zum Bittsteller eines Algorithmus wird. Nur Menschen können den Kontext hinter den Daten verstehen. Wir brauchen analoge Zugänge, um in einer digitalen Welt menschlich zu bleiben.

​„Ich bin ein Mensch – keine Fehlermeldung im System. Ich fordere das Recht, mit Menschen zu verhandeln.“

 

 

 

 

 

 

278 people signed this week
Sign this petition
Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X