
Liebe Unterstützer*innen, in dieser Woche wird der Gesetzesvorschlag über das Lieferkettengesetz in den Fachausschüssen des Bundestages verhandelt. Die großen Wirtschaftsverbände und der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU wollen es weiter schwächen und womöglich sogar ganz verhindern. Dies müssen wir in jeden Fall verhindern. Wir brauchen ein starkes Lieferkettengesetz, dass die Zerstörung des Klimas und der Wälder und damit der Heimat vieler geschützter Tierarten wie des Jaguars in den Lieferketten deutscher Unternehmen sicher ausschließt. Helft uns noch heute mit einer Jaguar-Patenschaft, um ein wirkungsstarkes Lieferkettengesetz in Deutschland durchzusetzen.
Der jetzige Entwurf der Bundesregierung ist bereits jetzt schon unzureichend im Hinblick auf die Umweltsorgfaltspflichten, die Durchsetzungsstärke und den Geltungsbereich. Denn es wurde von Lobbyisten mithilfe von Wirtschaftsminister Peter Altmaier über Monate gezielt torpediert und abgeschwächt. Unter anderem hat die Wirtschaftslobby durchgesetzt, dass es nur für die größten Unternehmen und nur für direkte Zulieferer gelten soll. Auch haben sie die zivilrechtliche Haftung, eigentlich ein Kernelement eines solchen Gesetzes, gestrichen. Trotzdem mobilisieren die vermeidlichen Wirtschaftsfreunde jetzt weiter alle Kräfte gegen das Gesetz. Sie fallen damit all jenen Unternehmen in den Rücken, die schon heute vorbildlich versuchen Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Naturzerstörung zu minimieren.
Verantwortungsbewusstes Unternehmertum ist kein Hexenwerk und muss die Regel werden. Wir machen weiter Druck und drängen auf starke Lieferkettengesetze mit Umweltsorgfaltspflichten. Bitte helft uns mit eurer Jaguar-Patenschaft dabei, alle Kräfte zu mobilisieren und der Naturzerstörung und Ausbeutung „Made in Germany“ ein Ende zu setzen.
Eure Deutsche Umwelthilfe
Weiter Informationen findet ihr hier:
https://www.duh.de/themen/natur/naturvertraegliche-landnutzung/nachhaltige-lieferketten/?&wc=CH